EZB-Leitzinssenkung bald erwartet
08.06.01 16:24
GZ-Bank
Trotz des sich weiterhin eintrübenden konjunkturellen Umfeldes senkte die EZB mit Blick auf die Entwicklung an der Preisfront die Leitzinsen nicht, so die Analysten der GZ-Bank.
Doch weiterhin prägten schlechte Konjunkturnachrichten das Bild. So belege der in der vergangenen Woche veröffentlichte Reuters-Service-Index für Deutschland, dass auch im Dienstleistungssektor die konjunkturelle Schwäche spürbar werde. Der Index sei im Mai auf einen Stand von 49,8 Punkten gefallen und habe somit erstmals seit April 99 unter der 50 Punkte-Schwelle notiert.
Als Gründe für den anhaltenden Rückgang würden sowohl die weltweite Konjunkturabkühlung als auch die schwache heimische Bauwirtschaft angeführt. Aber auch die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe für April hätten enttäuscht. Diese seien entgegen den Markterwartungen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 1,1% gefallen, nachdem bereits im März ein deutlicher Rückgang habe verzeichnet werden müssen.
Darüber hinaus sei die Zahl der Arbeitslosen saisonbereinigt angestiegen und könnte somit die Stimmung der Verbraucher zusätzlich belasten und die Konsumneigung schwächen. Vor diesem Hintergrund sollte die Veröffentlichung der deutschen Einzelhandelsumsätze in dieser Woche Beachtung finden. Neue Erkenntnisse zur Entwicklung der amerikanischen Konjunktur sollte das in dieser Woche von der US-Notenbank veröffentlichte Beige Book bringen.
Trotz der jüngsten Absage der EZB zu einem weiteren Zinsschritt erachten die Analysten der GZ-Bank AG eine Senkung des Leitzinses im dritten Quartal für wahrscheinlich. Die momentan etwas gedämpften Zinssenkungsphantasien dürften somit allmählich wieder aufleben, wovon vor allem kürzere Laufzeiten profitieren sollten.
Doch weiterhin prägten schlechte Konjunkturnachrichten das Bild. So belege der in der vergangenen Woche veröffentlichte Reuters-Service-Index für Deutschland, dass auch im Dienstleistungssektor die konjunkturelle Schwäche spürbar werde. Der Index sei im Mai auf einen Stand von 49,8 Punkten gefallen und habe somit erstmals seit April 99 unter der 50 Punkte-Schwelle notiert.
Darüber hinaus sei die Zahl der Arbeitslosen saisonbereinigt angestiegen und könnte somit die Stimmung der Verbraucher zusätzlich belasten und die Konsumneigung schwächen. Vor diesem Hintergrund sollte die Veröffentlichung der deutschen Einzelhandelsumsätze in dieser Woche Beachtung finden. Neue Erkenntnisse zur Entwicklung der amerikanischen Konjunktur sollte das in dieser Woche von der US-Notenbank veröffentlichte Beige Book bringen.
Trotz der jüngsten Absage der EZB zu einem weiteren Zinsschritt erachten die Analysten der GZ-Bank AG eine Senkung des Leitzinses im dritten Quartal für wahrscheinlich. Die momentan etwas gedämpften Zinssenkungsphantasien dürften somit allmählich wieder aufleben, wovon vor allem kürzere Laufzeiten profitieren sollten.
