Dresdner Factoring Rally sollte anhalten
22.02.12 11:33
Prior Börse
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach Ansicht der Experten von "Prior Börse" ist die Aktie von Dresdner Factoring unterhalb des Substanzwertes zu haben.
Bei dem ostdeutschen Factoring-Spezialisten handle es sich um eine kleines, aber feines Unternehmen, das in Deutschland der einzige börsennotierte Mittelstandsfinanzierer sei. Der Forderungsumsatz sei in 2011 von 427 Mio. EUR auf 458 Mio. EUR gestiegen, was einem Zuwachs von 7% entspreche. Der Gewinn vor Steuern habe sich u.a. wegen eines Sondereffektes auf 1,6 Mio. EUR verdoppelt.
Für das laufende Jahr werde unternehmensseitig ein Ergebnis vor Steuern von 1,7 Mio. EUR avisiert. Der Forderungsumsatz solle dabei die Grenze von einer halben Milliarde EUR überschreiten. Mit Blick auf die gute Lage solle die Dividende auf 0,20 EUR verdoppelt werden. Bei einem Kurs von 4,31 EUR ergebe sich eine Dividendenrendite von 4,6%.
Unterstelle man einen diesjährigen Gewinn je Aktie von 0,55 EUR, betrage das KGV nach Schätzung der Experten 8. Da die Börsenkapitalisierung mit 12 Mio. EUR einem Eigenkapital von fast 14 Mio. EUR gegenüberstehe, könnten Anleger den Finanzdienstleister unterhalb des Substanzwertes kaufen.
Das Management stehe Akquisitionen aufgeschlossen gegenüber, was durch Barmittel und eigen Aktien in Höhe von 10% des Grundkapitals ermöglicht werde. Zur Reduzierung der Geschäftsrisiken habe man sich gegen Ausfallrisiken versichert. Um Betrug, der nicht versichert werden könne, zu vermeiden, habe das Unternehmen strikte Prüfungen implementiert.
Da die Liquiditätsbeschaffung des Mittelstandes bei Banken schwieriger geworden sei, befinde sich die Dresdner Factoring in einer lukrativen Nische. Dem Anteilsschein des Unternehmens, der beim IPO in 2006 11,50 EUR gekostet habe, werde von den Experten eben dieser Kurs langfristig wieder zugetraut.
Die Experten von "Prior Börse" gehen davon aus, das nach dem Kurssprung von 54% seit Dezember 2011, die Rally bei der Aktie von Dresdner Factoring weitergeht. Allerdings sollten Anleger für ein Engagement Kursrücksetzer abwarten. (Ausgabe 13 vom 22.02.2012) (22.02.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Bei dem ostdeutschen Factoring-Spezialisten handle es sich um eine kleines, aber feines Unternehmen, das in Deutschland der einzige börsennotierte Mittelstandsfinanzierer sei. Der Forderungsumsatz sei in 2011 von 427 Mio. EUR auf 458 Mio. EUR gestiegen, was einem Zuwachs von 7% entspreche. Der Gewinn vor Steuern habe sich u.a. wegen eines Sondereffektes auf 1,6 Mio. EUR verdoppelt.
Für das laufende Jahr werde unternehmensseitig ein Ergebnis vor Steuern von 1,7 Mio. EUR avisiert. Der Forderungsumsatz solle dabei die Grenze von einer halben Milliarde EUR überschreiten. Mit Blick auf die gute Lage solle die Dividende auf 0,20 EUR verdoppelt werden. Bei einem Kurs von 4,31 EUR ergebe sich eine Dividendenrendite von 4,6%.
Das Management stehe Akquisitionen aufgeschlossen gegenüber, was durch Barmittel und eigen Aktien in Höhe von 10% des Grundkapitals ermöglicht werde. Zur Reduzierung der Geschäftsrisiken habe man sich gegen Ausfallrisiken versichert. Um Betrug, der nicht versichert werden könne, zu vermeiden, habe das Unternehmen strikte Prüfungen implementiert.
Da die Liquiditätsbeschaffung des Mittelstandes bei Banken schwieriger geworden sei, befinde sich die Dresdner Factoring in einer lukrativen Nische. Dem Anteilsschein des Unternehmens, der beim IPO in 2006 11,50 EUR gekostet habe, werde von den Experten eben dieser Kurs langfristig wieder zugetraut.
Die Experten von "Prior Börse" gehen davon aus, das nach dem Kurssprung von 54% seit Dezember 2011, die Rally bei der Aktie von Dresdner Factoring weitergeht. Allerdings sollten Anleger für ein Engagement Kursrücksetzer abwarten. (Ausgabe 13 vom 22.02.2012) (22.02.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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