Dicom kaufen
14.05.02 14:06
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital stufen die Aktien von Dicom (WKN 903118) nach wie vor mit "kaufen" ein.
Der Spezialist für Elektronische Dokumenten- und Datenerfassung (EDC), die Dicom Group, habe am 14.05.2002 die Zahlen für die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2001/02 veröffentlicht. Der Umsatz habe zwar auf Euro-Basis nur noch um 5% zulegen können (wechselkursbereinigt in GBP um 6%), jedoch sei dies vor allem auf rückläufige Umsätze im Geschäftsbereich SGA und einen nur noch geringen Zuwachs bei den Fremdprodukten im EDC-Bereich zurückzuführen. Beides habe aber zu einer Verbesserung der Margensituation geführt.
Im Reseller-Bereich SGA (Samsung Generalvertretung in Österreich und Schweiz) sei der Umsatz im 3. Quartal sogar um 22% zurückgegangen. Dicom habe hierbei bewusst auf Wachstumspotenzial zugunsten einer weiteren Margenverbesserung im 3. Quartal verzichtet. Die Analysten von Consors Capital erwarten im Gesamtjahr eine Stabilisierung der SGA-Umsatzveränderungsrate auf dem 9-Monatsniveau (-16%).
Der Kerngeschäftsbereich EDC habe insgesamt um 18% in den ersten 9 Monaten zulegen können, während er im 3. Quartal nur noch um 8% gewachsen sei. Jedoch habe der margenträchtige Umsatz mit eigenen Produkten weiter gesteigert werden können. Der Verkauf von Fremdprodukten, die mit einer geringen Marge durchgehandelt würden, sei auch im 3. Quartal erwartungsgemäß schwach verlaufen. Der Bereich EDC mache wie bereits in den Vorquartalen des laufenden Geschäftsjahres annähernd 70% des Umsatzes aus. Durch den guten Umsatzmix mit einem hohen Anteil eigener Produkte habe die operative Marge vor Firmenwertabschreibungen (EBITA) nochmals gesteigert werden können, so dass sie im 3. Quartal bereits zweistellig geworden sei.
Die Analysten-Schätzung für das EBITA im Gesamtjahr 2001/02 von EUR 18,7 Mio. würden nach den veröffentlichten Zahlen weiterhin für erreichbar gehalten. Belastet worden sei das Vorsteuerergebnis im 3. Quartal durch eine einmalige Rückstellung für Forderungen gegen einen inzwischen insolvent gewordenen Handelspartner in den USA in Höhe von EUR 8,45 Mio. Dieser Sondereffekt habe zum negativen EPS im 9-Monatszeitraum von EUR -0,08 geführt. Für das Gesamtjahr haben die Analysten von Consors Capital daher ihre EPS-Schätzung auf EUR 0,10 gesenkt. Für die Folgejahre habe man jedoch die Gewinnschätzungen nach oben angepasst, da man nun mit einer schnelleren Margenverbesserung rechne. Nach dem Sondereffekt im laufenden Geschäftsjahr werde mit einem deutlichen Anstieg der EPS auf EUR 0,46 in 2002/03 und EUR 0,57 in 2003/04 gerechnet.
Im laufenden Geschäftsjahr 2001/2002 schätze man den Umsatz nunmehr mit EUR 240,8 Mio. (bisher 253,5) und das EBIT mit EUR 18,7 Mio. Nachdem in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres eine EBIT-Marge von 6,0% (Q3 sogar 7,0%) erreicht worden sei, hielten die Analysten nun einen Anstieg auf 6,0% im Gesamtjahr für realistisch.
In einem schwachen Softwaremarkt habe sich Dicom gut behaupten und trotz geringerer Umsätze die Ergebnisentwicklung relativ stabil halten können. Mit den gemeldeten Zahlen sollte die ursprüngliche Gesamtjahresschätzung 2001/02 in der "bottom line", die von EPS in Höhe von 0,38 EUR ausgegangen sei, unter Berücksichtigung des Sondereffektes in Höhe von EUR -0,28, mit anderen Worten also EPS von EUR 0,10 erreichbar sein. In den Folgejahren hätten die Analysten ihre Schätzungen aufgrund einer schnelleren Margenverbesserung leicht angehoben.
Daher bestätigen die Analysten von Consors Capital ihre Kaufempfehlung für die Dicom-Aktie aufgrund der heutigen Zahlen mit einem Kursziel von EUR 9,30. Aufgrund der schwachen Performance im Geschäftsbereich SGA sehe man bei einem möglichen Verkauf oder bei einer konjunkturellen Erholung beim Absatz von Flachbildschirmen deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie.
Der Spezialist für Elektronische Dokumenten- und Datenerfassung (EDC), die Dicom Group, habe am 14.05.2002 die Zahlen für die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2001/02 veröffentlicht. Der Umsatz habe zwar auf Euro-Basis nur noch um 5% zulegen können (wechselkursbereinigt in GBP um 6%), jedoch sei dies vor allem auf rückläufige Umsätze im Geschäftsbereich SGA und einen nur noch geringen Zuwachs bei den Fremdprodukten im EDC-Bereich zurückzuführen. Beides habe aber zu einer Verbesserung der Margensituation geführt.
Im Reseller-Bereich SGA (Samsung Generalvertretung in Österreich und Schweiz) sei der Umsatz im 3. Quartal sogar um 22% zurückgegangen. Dicom habe hierbei bewusst auf Wachstumspotenzial zugunsten einer weiteren Margenverbesserung im 3. Quartal verzichtet. Die Analysten von Consors Capital erwarten im Gesamtjahr eine Stabilisierung der SGA-Umsatzveränderungsrate auf dem 9-Monatsniveau (-16%).
Die Analysten-Schätzung für das EBITA im Gesamtjahr 2001/02 von EUR 18,7 Mio. würden nach den veröffentlichten Zahlen weiterhin für erreichbar gehalten. Belastet worden sei das Vorsteuerergebnis im 3. Quartal durch eine einmalige Rückstellung für Forderungen gegen einen inzwischen insolvent gewordenen Handelspartner in den USA in Höhe von EUR 8,45 Mio. Dieser Sondereffekt habe zum negativen EPS im 9-Monatszeitraum von EUR -0,08 geführt. Für das Gesamtjahr haben die Analysten von Consors Capital daher ihre EPS-Schätzung auf EUR 0,10 gesenkt. Für die Folgejahre habe man jedoch die Gewinnschätzungen nach oben angepasst, da man nun mit einer schnelleren Margenverbesserung rechne. Nach dem Sondereffekt im laufenden Geschäftsjahr werde mit einem deutlichen Anstieg der EPS auf EUR 0,46 in 2002/03 und EUR 0,57 in 2003/04 gerechnet.
Im laufenden Geschäftsjahr 2001/2002 schätze man den Umsatz nunmehr mit EUR 240,8 Mio. (bisher 253,5) und das EBIT mit EUR 18,7 Mio. Nachdem in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres eine EBIT-Marge von 6,0% (Q3 sogar 7,0%) erreicht worden sei, hielten die Analysten nun einen Anstieg auf 6,0% im Gesamtjahr für realistisch.
In einem schwachen Softwaremarkt habe sich Dicom gut behaupten und trotz geringerer Umsätze die Ergebnisentwicklung relativ stabil halten können. Mit den gemeldeten Zahlen sollte die ursprüngliche Gesamtjahresschätzung 2001/02 in der "bottom line", die von EPS in Höhe von 0,38 EUR ausgegangen sei, unter Berücksichtigung des Sondereffektes in Höhe von EUR -0,28, mit anderen Worten also EPS von EUR 0,10 erreichbar sein. In den Folgejahren hätten die Analysten ihre Schätzungen aufgrund einer schnelleren Margenverbesserung leicht angehoben.
Daher bestätigen die Analysten von Consors Capital ihre Kaufempfehlung für die Dicom-Aktie aufgrund der heutigen Zahlen mit einem Kursziel von EUR 9,30. Aufgrund der schwachen Performance im Geschäftsbereich SGA sehe man bei einem möglichen Verkauf oder bei einer konjunkturellen Erholung beim Absatz von Flachbildschirmen deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie.
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