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Fr, 17. April 2026, 16:52 Uhr

Deutsche Bank AG

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank Outperformer


06.04.04 17:04
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie der Deutschen Bank von "Marketperformer" auf "Outperformer" herauf.

Die Deutsche Bank habe mit den Ergebnissen zum Geschäftsjahr 2003 innerhalb des Bankensektors positiv berichten können. Bei leicht rückläufigen Erträgen in Höhe von 21,9 (Vorjahr 22,8) Milliarden Euro habe sich der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr mit 1,4 Milliarden Euro fast vervierfacht. Der Gewinn vor Steuern habe bei 2,8 Milliarden Euro und damit unterhalb des Vorjahreswertes von 3,6 Milliarden Euro gelegen, allerdings seien in 2002 umfangreiche Anteilsverkäufe getätigt worden.

Die Kosten hätten gegenüber dem Vorjahr um knapp zwei auf 17,3 Milliarden Euro gesenkt werden können. Operativ hätten sich einzelne Bereiche stark verbessert: Corporate and Investmentbank (CIB) habe das Vorsteuerergebnis von 0,8 auf 3,5 Milliarden Euro erhöht. Geringere Verwaltungsaufwendungen sowie eine um eine Milliarde Euro reduzierte Risikovorsorge hätten zur Verbesserung beitragen können. Private Clients and Asset Management (PCAM) habe das Vorsteuerergebnis von 0,9 auf 1,1 Milliarden Euro gesteigert, ohne Berücksichtigung von Abfindungszahlungen hätten 1,5 Milliarden Euro erzielt werden können.

Bis 2006 plane das Management ein Vorsteuerergebnis von 6,5 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalrendite solle von derzeit 13 auf 25 Prozent gesteigert werden. Dabei werde eine Ertragssteigerung von zwei Milliarden Euro anvisiert, zudem sollten die Kosten um 800 Millionen sowie die Risikovorsorge um 400 Millionen Euro reduziert werden. Der Aktienrückkauf werde fortgesetzt, von geplant 58 seien mittlerweile 17 Millionen Aktien zurückgekauft worden.

Nach Unternehmensangaben sei die Deutsche Bank 2004 gut gestartet. Neben einer Reduzierung der operativen Kosten auf unter 16,5 Milliarden Euro sollten die Engagements in den Randaktivitäten weiter verringert werden. Freiwerdendes Kapital werde hierbei in das kundenbezogene Kerngeschäft eingebracht, insbesondere der Bereich PCAM solle forciert werden.

Die Deutsche Bank sei in ihrem Transformationsprozess weit fortgeschritten. Die soliden Zahlen für 2003 würden zeigen, verbunden mit dem nach Unternehmensangaben guten Start in 2004, dass das Unternehmen sich wieder auf dem Weg zur alten Stärke befinde. Allerdings stelle sich die hohe Cost/Income Ratio als noch unbefriedigend dar, zudem könne die angestrebte Eigenkapitalrendite von 25 Prozent (2003: 13 Prozent) bis 2006 als recht ambitioniert bezeichnet werden.

Die Deutsche Bank werde bestrebt sein, den Unternehmenswert vor dem Hintergrund immer wieder aufkommender Übernahmegerüchte zu erhöhen. Als Risiken würden sich eine Abschwächung der Kapitalmärkte verbunden mit einer Wertminderung des transaktions- und assetbasierten Umsatzes in den verschiedenen Produktbereichen sowie eine volatile Gewinnentwicklung durch das hohe Engagement im Kredit-, Trading- und Private Equity-Geschäft darstellen.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Deutsche Bank-Aktie von "Marketperformer" auf "Outperformer" herauf und favorisieren den Wert auch innerhalb des deutschen Bankensektors. Das Stop-Loss setze man bei 59 Euro.





 
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