Defensive Titel als Sicherheit
15.06.01 13:05
GZ-Bank
Die Duplizität der Ereignisse gab auch in dieser Woche den Börsianern rund um den Globus Grund zur Besorgnis. Dies berichten die Analysten von der GZ-Bank.
Insbesondere eine Vielzahl von neuen Gewinnwarnungen bestärkt die Analysten der GZ-Bank AG in der mehrfach dargelegten Ansicht, dass an ein Ende der negativen Gewinnrevisionen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur bedingt zu denken sei. Nach wie vor stamme ein Großteil der negativen Meldungen von den ohnehin stark in Mitleidenschaft gezogenen Werten des TMT-Sektors.
Besonders besorgniserregend erscheine dem Experten die Tatsache, dass zunehmend auch die Blue Chips der verschiedenen Sparten massiv von den globalen Abschwächungstendenzen betroffenen seien. Prominentestes Beispiel sei in dieser Woche die finnische Nokia gewesen, die mit ihrer Gewinn- und Absatzwarnung die Anleger auf dem falschen Fuß erwischte. Die Warnung von Lufthansa, mit der man zwar aufgrund des für sie ungünstigen Tarifabschlusses rechnen musste, zeige dessen ungeachtet, dass die wirtschaftliche Flaute auch den konjunktursensitiven Werten und Sektoren zu schaffen mache.
Bei der GZ-Bank gehe man davon aus, dass der Markt zunächst von weiteren, mehr oder weniger überraschenden Negativmeldungen beeinträchtigt werden dürfe. An ein rasches Ende der globalen Irritationen am Aktienmarkt würden die GZ-Analysten somit nach wie vor noch nicht glauben. In dem Maße wie sich die technologielastigen sowie zyklischen Branchen in ihrer anhaltenden Lethargie und Unsicherheit befinden, sollten ihres Erachtens die defensiven, derzeit zu Recht als „safe-haven“ bezeichneten Sektoren zunächst ihre relative Outperformance fortsetzen können. Eine nachhaltige Branchenrotation dürfe sich in Anbetracht der konjunkturell labilen Verfassung daher zunächst verzögern.
Da die defensiven Titel somit weiter in der Anlegergunst ganz oben stehen sollten, bleibe auch die GZ-Bank ihrer bisherigen, auf Qualität und Defensivität ausgerichteten Strategie treu und empfehle die Aktien von E.ON, Schering und Unilever.
Insbesondere eine Vielzahl von neuen Gewinnwarnungen bestärkt die Analysten der GZ-Bank AG in der mehrfach dargelegten Ansicht, dass an ein Ende der negativen Gewinnrevisionen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur bedingt zu denken sei. Nach wie vor stamme ein Großteil der negativen Meldungen von den ohnehin stark in Mitleidenschaft gezogenen Werten des TMT-Sektors.
Bei der GZ-Bank gehe man davon aus, dass der Markt zunächst von weiteren, mehr oder weniger überraschenden Negativmeldungen beeinträchtigt werden dürfe. An ein rasches Ende der globalen Irritationen am Aktienmarkt würden die GZ-Analysten somit nach wie vor noch nicht glauben. In dem Maße wie sich die technologielastigen sowie zyklischen Branchen in ihrer anhaltenden Lethargie und Unsicherheit befinden, sollten ihres Erachtens die defensiven, derzeit zu Recht als „safe-haven“ bezeichneten Sektoren zunächst ihre relative Outperformance fortsetzen können. Eine nachhaltige Branchenrotation dürfe sich in Anbetracht der konjunkturell labilen Verfassung daher zunächst verzögern.
Da die defensiven Titel somit weiter in der Anlegergunst ganz oben stehen sollten, bleibe auch die GZ-Bank ihrer bisherigen, auf Qualität und Defensivität ausgerichteten Strategie treu und empfehle die Aktien von E.ON, Schering und Unilever.
