DEAG Deutsche Entertainment AG
WKN: A3E5DA / ISIN: DE000A3E5DA0DEAG halten
02.05.02 13:30
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital stufen die Aktie der DEAG Deutsche Entertainment AG (WKN 551390) von "kaufen" auf "halten" herab.
Noch im vergangenen Monat habe die Deutsche Entertainment AG den Eindruck eines operativ positiven Geschäftsverlauf für 2002 vermittelt; man wolle sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis prozentual zweistellig zulegen. Davon könne mittlerweile keine Rede mehr sein. Am 30. April habe das Unternehmen bekannt gegeben, dass man sich mit sofortiger Wirkung von der STELLA Entertainment AG getrennt habe. Der Käufer sei nicht genannt worden, beim Preis gingen die Analysten von einem symbolischen Wertansatz aus.
Die 100%ige STELLA-Tochter Broadway Musical Management GmbH (BMM) habe bereits einen Antrag auf Einleitung eines Planinsolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Die Maßnahme sei damit begründet worden, dass in den Monaten März und April der Verkauf von Eintrittskarten signifikant rückläufig gewesen sei. Die Konsequenzen aus der Aufgabe des Musical-Geschäfts sollen im 2001er Jahresabschluss - nach Rücksprache mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - verarbeitet werden. Laut Aussage des Vorstands sei auf Konzernebene mit zusätzlichen Abschreibungen von max. 25 Mio. Euro zu rechnen.
Die aktivierten Musicalproduktionen sollen nur zu 60% abgeschrieben werden, da im Rahmen des Insolvenzverfahrens der Grundstein für die Fortführung des Musical-Geschäfts gelegt werde. Somit werde sich der 2001er Jahresüberschuss von 8,6 Mio. Euro in einen Fehlbetrag in Höhe von rund 17 Mio. Euro wandeln. Das Eigenkapital von 68,5 Mio. Euro werde sich entsprechend reduzieren. Allerdings würden sich auch positive Effekte einstellen. Die "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" in Höhe von 27,7 Mio. Euro würden mit 12 Mio. die STELLA Entertainment AG betreffen. Von den 37,8 Mio. liquiden Mitteln seien laut Aussage des Managements lediglich 2 bis 3 Mio. der STELLA zuzurechen. Selbstverständlich würden sich nach dem Wegfall des Musical-Geschäfts erhebliche Reduktionen der Prognosen der Analysten ergeben.
Die weitere Kursentwicklung der DEAG-Aktie werde von folgendenden Faktoren abhängen: Entwicklung der liquiden Mittel, erfolgreiche Implementierung eines Kostensenkungsprogramms, Stabilisierung des konjunkturellen Umfelds und verlorenes Vertrauen bei Investoren zurückzugewinnen.
Die Analysten seien der Meinung, dass der Titel fundamental unterbewertet sei: Der Buchwert je Aktie liege, nach STELLA-Abschreibungen, bei ca. 5,17 Euro. Lege man liquide Mittel von 30 Mio. Euro zu Grunde, ergebe sich ein Kurs von 3,60 Euro. Dennoch sehe man kurzfristig keine stimulierenden News, die den Wert in diese Regionen bringen könnten.
Die Analysten von Consors Capital raten daher zum Halten der DEAG-Aktie.
Noch im vergangenen Monat habe die Deutsche Entertainment AG den Eindruck eines operativ positiven Geschäftsverlauf für 2002 vermittelt; man wolle sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis prozentual zweistellig zulegen. Davon könne mittlerweile keine Rede mehr sein. Am 30. April habe das Unternehmen bekannt gegeben, dass man sich mit sofortiger Wirkung von der STELLA Entertainment AG getrennt habe. Der Käufer sei nicht genannt worden, beim Preis gingen die Analysten von einem symbolischen Wertansatz aus.
Die 100%ige STELLA-Tochter Broadway Musical Management GmbH (BMM) habe bereits einen Antrag auf Einleitung eines Planinsolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Die Maßnahme sei damit begründet worden, dass in den Monaten März und April der Verkauf von Eintrittskarten signifikant rückläufig gewesen sei. Die Konsequenzen aus der Aufgabe des Musical-Geschäfts sollen im 2001er Jahresabschluss - nach Rücksprache mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - verarbeitet werden. Laut Aussage des Vorstands sei auf Konzernebene mit zusätzlichen Abschreibungen von max. 25 Mio. Euro zu rechnen.
Die weitere Kursentwicklung der DEAG-Aktie werde von folgendenden Faktoren abhängen: Entwicklung der liquiden Mittel, erfolgreiche Implementierung eines Kostensenkungsprogramms, Stabilisierung des konjunkturellen Umfelds und verlorenes Vertrauen bei Investoren zurückzugewinnen.
Die Analysten seien der Meinung, dass der Titel fundamental unterbewertet sei: Der Buchwert je Aktie liege, nach STELLA-Abschreibungen, bei ca. 5,17 Euro. Lege man liquide Mittel von 30 Mio. Euro zu Grunde, ergebe sich ein Kurs von 3,60 Euro. Dennoch sehe man kurzfristig keine stimulierenden News, die den Wert in diese Regionen bringen könnten.
Die Analysten von Consors Capital raten daher zum Halten der DEAG-Aktie.
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