DAX mit wenig Kursdynamik
23.04.04 16:30
Frankfurter Sparkasse
Am deutschen Aktienmarkt zeigt sich momentan wenig Kursdynamik, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Dabei erweise sich die psychologisch wichtige Marke von 4.000 Punkten im DAX bisher als gute Unterstützung. Uneinheitlich seien zudem die Tendenzen der letzten Konjunktur- und Unternehmensmeldungen. Während etwa in Deutschland der ZEW-Index im April zum vierten Mal in Folge rückläufig gewesen sei und entsprechend sogar Leitzinssenkungsforderungen an die EZB zur Konjunkturstimulierung vermehrt im Raum stünden, deute sich in den USA eher das Gegenteil an. So sehe FED-Chef Alan Greenspan die US-Wirtschaft in einer anhaltenden Erholung und habe damit Spekulationen auf eine anstehende US-Leitzinserhöhung genährt. Dies habe entsprechend für merkliche Verunsicherung bei den Investoren gesorgt.
In den Hintergrund gerückt seien daher auch die zum Teil recht guten Unternehmensberichte in der laufenden Quartalsberichtssaison. Gerade im High-Tech-Bereich (Infineon, SAP) hätten sogar vermehrt Gewinnmitnahmen eingesetzt. Nur wirkliche Überraschungen, wie etwa beim Automobilhersteller General Motors, hätten für Kursimpulse innerhalb des Sektors sorgen können. Für die nächste Zeit erwarte man bis zu einem nachhaltigen Aufklaren des Szenarios ein Anhalten der Konsolidierungsphase im DAX.
Latente Risikofaktoren würden dabei die Terrorgefahr und die auf hohem Niveau liegenden Ölpreise darstellen. Während unter 3.900 Punkten im DAX die charttechnischen Risiken zunehmen würden, etabliere sich größeres Kurspotenzial erst bei einem nachhaltigen Ausbruch über das bisherige Jahreshoch im DAX bei 4.175 Punkten. Dem Anleger empfehle sich, in diesem Umfeld weiterhin seine Positionen mittels Stop-Loss-Limits abzusichern.
Dabei erweise sich die psychologisch wichtige Marke von 4.000 Punkten im DAX bisher als gute Unterstützung. Uneinheitlich seien zudem die Tendenzen der letzten Konjunktur- und Unternehmensmeldungen. Während etwa in Deutschland der ZEW-Index im April zum vierten Mal in Folge rückläufig gewesen sei und entsprechend sogar Leitzinssenkungsforderungen an die EZB zur Konjunkturstimulierung vermehrt im Raum stünden, deute sich in den USA eher das Gegenteil an. So sehe FED-Chef Alan Greenspan die US-Wirtschaft in einer anhaltenden Erholung und habe damit Spekulationen auf eine anstehende US-Leitzinserhöhung genährt. Dies habe entsprechend für merkliche Verunsicherung bei den Investoren gesorgt.
In den Hintergrund gerückt seien daher auch die zum Teil recht guten Unternehmensberichte in der laufenden Quartalsberichtssaison. Gerade im High-Tech-Bereich (Infineon, SAP) hätten sogar vermehrt Gewinnmitnahmen eingesetzt. Nur wirkliche Überraschungen, wie etwa beim Automobilhersteller General Motors, hätten für Kursimpulse innerhalb des Sektors sorgen können. Für die nächste Zeit erwarte man bis zu einem nachhaltigen Aufklaren des Szenarios ein Anhalten der Konsolidierungsphase im DAX.
Latente Risikofaktoren würden dabei die Terrorgefahr und die auf hohem Niveau liegenden Ölpreise darstellen. Während unter 3.900 Punkten im DAX die charttechnischen Risiken zunehmen würden, etabliere sich größeres Kurspotenzial erst bei einem nachhaltigen Ausbruch über das bisherige Jahreshoch im DAX bei 4.175 Punkten. Dem Anleger empfehle sich, in diesem Umfeld weiterhin seine Positionen mittels Stop-Loss-Limits abzusichern.
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