DAX testete den Widerstand bei 7.158 Punkten
07.09.12 11:44
JRC Capital Management
Berlin (www.aktiencheck.de) - Im Vorfeld des Leitzinsentscheids der Europäischen Zentralbank kämpfte der DAX mit dem starken, langfristigen Abwärtstrend von Juli 2011/März 2012 in der Nähe der 7.000er Marke, so die Experten von JRC Capital Management.
Dieser sei zusammen mit der Unterstützung bei 6.950 Zählern bis zum richtungsweisenden Donnerstag täglich getestet, aber nicht nachhaltig durchbrochen worden. Für den Sprung über die magische 7.000er Grenze habe der historische Beschluss der Europäischen Zentralbank gesorgt, Staatsanleihen der krisengebeutelten Länder unbegrenzt aufzukaufen. Die Kapitalmarktakteure seien dieser Ankündigung mit Zukäufen auf den Aktienmarkt begegnet, wodurch der DAX auf 7.167 Punkte katapultiert worden sei.
Damit sei nicht nur der wichtige Widerstand bei 7.000 Punkten durchbrochen worden, sondern auch der Widerstand bei 7.105 Punkten (bisherige Höchststand im August). Letztendlich habe der deutsche Leitindex noch am Donnerstag den Widerstand bei 7.158 Punkten getestet, wo sich das Hoch des Jahres 2012 befinde. Nach einem überaus freundlichen Start in den Handel am heutigen Freitag habe auch dieser dem enormen Aufwärtsdruck nicht standgehalten.
Am Montag habe der spanische Einkaufsmanagerindex für August für einen guten Start in die neue Börsenwoche gesorgt; er habe mit 44 Zählern die Erwartungen der Volkswirte von 42,6 Zählern weit übertroffen. Zwar notiere dieser Konjunkturindikator unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, jedoch lasse sich gegenüber dem Stand des Vormonats bei 42,3 Zählern eine deutliche Verbesserung konstatieren. Trotz des Feiertages in den USA hätten die Handelsumsätze wieder leicht angezogen.
Schlechte Konjunkturnachrichten von Übersee hätten am Dienstag den DAX belastet: Mit 49,6 Punkten im August habe der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe unter den Prognosen sowie dem Vormonatsstand notiert. Überraschenderweise seien auch die US-Bauausgaben auf -0,9% gefallen.
Nach einem schwachen Handelsstart habe sich der deutsche Leitindex einen Tag vor der EZB-Leitzinsentscheidung wieder aufrappeln können, wofür Spekulationen über ein mögliches Anleihenankaufprogramm seitens der Zentralbank verantwortlich gewesen seien.
Einen unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen - dieses Vorhaben habe EZB-Präsident Mario Draghi verkündigt, um den enormen Zinsdruck von den krisengebeutelten Ländern zu nehmen. Als Voraussetzung dafür müssten die Betroffenen unter den ESM/EFSF-Rettungsschirm schlüpfen und die damit verbundenen Auflagen erfüllen. Trotz heftiger Kritik vor allem aus deutschen Reihen hätten sich die Anleger gefreut, die den DAX um 183 Punkte hätten steigen lassen. Des Weiteren habe ein unerwartet gut ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht der privaten Agentur ADP zu der guten Stimmung an den Aktienmärkten beigetragen.
Das Kursfeuerwerk initiiert von Mario Draghi scheine heute noch nicht beendet zu sein. Gleich zu Handelsbeginn habe der deutsche Leitindex ein neues Jahreshoch markiert. Während die Freude auf den Märkten anhalte, würden heute Nachmittag von dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht, den so genannten nonfarm-payrolls, weitere Impulse ausgehen. Erwartet würden 130.000 neu geschaffene Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft.
Der stagnierenden Sommerrally habe EZB-Chef Mario Draghi am Donnerstag einen gewaltigen Tritt verpasst, sodass Feuerwerk weiterhin anhalte. Am heutigen Freitag würden die nonfarm payrolls abzuwarten bleiben sowie ob es dem DAX gelinge, über dem Widerstand von März 2012 und dem bisherigen Jahreshoch bei 7.158 Punkten zu schließen. Aus charttechnischer Sicht sei der Weg nach oben frei bis zu 7.284 Zählern, wo der Kurs vor dem Sommercrash des letzten Jahres notiert habe. Danach werde es bei dem Höchststand von Juli 2011 spannend, der sich bei 7.385 Zählern befinde. Verpuffe der Draghi-Effekt schneller als erwartet, könnte der dann zur Unterstützung gewordene Widerstand bei 7.158 Zählern Halt bieten. Anschließend könnte das Hoch vom 21.08.12 bei 7.103 Punkten seine unterstützende Wirkung entfalten. (07.09.2012/ac/a/m)
Dieser sei zusammen mit der Unterstützung bei 6.950 Zählern bis zum richtungsweisenden Donnerstag täglich getestet, aber nicht nachhaltig durchbrochen worden. Für den Sprung über die magische 7.000er Grenze habe der historische Beschluss der Europäischen Zentralbank gesorgt, Staatsanleihen der krisengebeutelten Länder unbegrenzt aufzukaufen. Die Kapitalmarktakteure seien dieser Ankündigung mit Zukäufen auf den Aktienmarkt begegnet, wodurch der DAX auf 7.167 Punkte katapultiert worden sei.
Damit sei nicht nur der wichtige Widerstand bei 7.000 Punkten durchbrochen worden, sondern auch der Widerstand bei 7.105 Punkten (bisherige Höchststand im August). Letztendlich habe der deutsche Leitindex noch am Donnerstag den Widerstand bei 7.158 Punkten getestet, wo sich das Hoch des Jahres 2012 befinde. Nach einem überaus freundlichen Start in den Handel am heutigen Freitag habe auch dieser dem enormen Aufwärtsdruck nicht standgehalten.
Am Montag habe der spanische Einkaufsmanagerindex für August für einen guten Start in die neue Börsenwoche gesorgt; er habe mit 44 Zählern die Erwartungen der Volkswirte von 42,6 Zählern weit übertroffen. Zwar notiere dieser Konjunkturindikator unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, jedoch lasse sich gegenüber dem Stand des Vormonats bei 42,3 Zählern eine deutliche Verbesserung konstatieren. Trotz des Feiertages in den USA hätten die Handelsumsätze wieder leicht angezogen.
Nach einem schwachen Handelsstart habe sich der deutsche Leitindex einen Tag vor der EZB-Leitzinsentscheidung wieder aufrappeln können, wofür Spekulationen über ein mögliches Anleihenankaufprogramm seitens der Zentralbank verantwortlich gewesen seien.
Einen unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen - dieses Vorhaben habe EZB-Präsident Mario Draghi verkündigt, um den enormen Zinsdruck von den krisengebeutelten Ländern zu nehmen. Als Voraussetzung dafür müssten die Betroffenen unter den ESM/EFSF-Rettungsschirm schlüpfen und die damit verbundenen Auflagen erfüllen. Trotz heftiger Kritik vor allem aus deutschen Reihen hätten sich die Anleger gefreut, die den DAX um 183 Punkte hätten steigen lassen. Des Weiteren habe ein unerwartet gut ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht der privaten Agentur ADP zu der guten Stimmung an den Aktienmärkten beigetragen.
Das Kursfeuerwerk initiiert von Mario Draghi scheine heute noch nicht beendet zu sein. Gleich zu Handelsbeginn habe der deutsche Leitindex ein neues Jahreshoch markiert. Während die Freude auf den Märkten anhalte, würden heute Nachmittag von dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht, den so genannten nonfarm-payrolls, weitere Impulse ausgehen. Erwartet würden 130.000 neu geschaffene Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft.
Der stagnierenden Sommerrally habe EZB-Chef Mario Draghi am Donnerstag einen gewaltigen Tritt verpasst, sodass Feuerwerk weiterhin anhalte. Am heutigen Freitag würden die nonfarm payrolls abzuwarten bleiben sowie ob es dem DAX gelinge, über dem Widerstand von März 2012 und dem bisherigen Jahreshoch bei 7.158 Punkten zu schließen. Aus charttechnischer Sicht sei der Weg nach oben frei bis zu 7.284 Zählern, wo der Kurs vor dem Sommercrash des letzten Jahres notiert habe. Danach werde es bei dem Höchststand von Juli 2011 spannend, der sich bei 7.385 Zählern befinde. Verpuffe der Draghi-Effekt schneller als erwartet, könnte der dann zur Unterstützung gewordene Widerstand bei 7.158 Zählern Halt bieten. Anschließend könnte das Hoch vom 21.08.12 bei 7.103 Punkten seine unterstützende Wirkung entfalten. (07.09.2012/ac/a/m)
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