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Fr, 17. April 2026, 13:16 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX neutral bleiben


03.07.03 16:55
Chartanalyst

Seit den Märztiefs hat der DAX knapp 50% Kursplus verzeichnet, berichten die Experten von "Chartanalyst".

Damit habe der Index eine unerwartet weitreichende Aufwärtsbewegung verzeichnet, die bisher fundamental keine adäquate Entsprechung habe. Als "Vorwegnahmemechanismus" müsse sich die Börse jedoch früher oder später immer an den Fakten messen lassen.

Diese Fakten seien: 1. Anders als beim S& P 500 sei im DAX der vom Allzeithoch aus gestartete Abwärtstrendkanal nach wie vor voll intakt. 2. Die verbreitete "Goldgräberstimmung" und die ihr angeblich zugrunde liegenden Fundamentals übersehe, dass "Interna" aus der deutschen Konjunktur oder Unternehmensmeldungen für das deutsche Aktienbarometer faktisch keine bzw. allenfalls eine untergeordnete Rolle spielen würden.

Der seit dem Allzeithoch gesehene Kursverlauf von S&P und DAX sei nicht wegzudiskutieren. Er lasse keinerlei Zweifel daran, in welche Richtung sich der DAX orientieren werde, falls die Wall Street jetzt eine Richtungsumkehr nach unten vollziehe.

Vor dem Hintergrund der aktuellen markttechnischen Konstellation des S&P 500 könne es daher nicht verwundern, dass der zurzeit noch klar bullishen Aussage der Wochen-Indikatoren neue Abwärtssignale der auf Tagesbasis eingestellten markttechnischen Trendfolger und Oszillatoren gegenüberstünden.

Aus technischer Sicht müsse der DAX spätestens in der nächsten Woche "Farbe bekennen". Ausschlaggebend hierfür dürften die zur Veröffentlichung anstehenden Quartalszahlen der US-Unternehmen und die durch sie ausgelöste Kursrichtung des S&P 500 sein.

Der kurzfristige Aufwärtsimpuls des DAX sei noch intakt. Damit lasse sich die nächste Zielmarke von 3.500 weiterhin als Anlaufstelle aufrecht erhalten. Kurse unter 950 Punkten im S&P 500 würden dieses Szenario jedoch zugunsten lukrativer neuer Put-Perspektiven umlenken.

Daher empfehlen die Experten von "Chartanalyst" konsequent neutral zu bleiben, bis an der Wall Street über den nächsten starken Trend entschieden werde.





 
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