DAX jetzt einsteigen oder noch warten?
17.05.11 13:43
DaxVestor
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Als Anleger braucht man dieser Tage wahrhaftig gute Nerven, so die Experten vom "DaxVestor".
Kaum sei die Quartalssaison zu Ende, prassele ein Trommelfeuer an vermeintlichen Hiobsbotschaften auf einen nieder. Griechenland, Rohstoffcrash, Eurokrise und nun auch noch DSK, so das Kürzel für den IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn, der am Sonntag eigentlich zu Bundeskanzlerin Merkel gewollt habe, um Wege aus der Eurokrise zu suchen. Stattdessen sitze er in New York in Untersuchungshaft aus Gründen, die die Experten hier wohl nicht mehr darlegen müssten.
Viele Anleger würden sich daher zu Recht die Frage stellen, wie es am Aktienmarkt weitergehen werde. Eines vorweg: Die Versuche zur Euro-Rettung, bzw. zur Rettung Griechenlands und der anderen Schuldenstaaten dürften durch die Festsetzung von Strauss-Kahn nicht wirklich gefährdet werden. In der bekannt trockenen Bankersprache habe der IWF noch am Sonntag eine Pressemeldung veröffentlicht: Der IWF bleibe voll funktionsfähig und einsatzbereit. Kurzfristige Reibungsverluste dürfte es durch die Affäre DSK wohl dennoch geben, auch wenn eine Organisation wie der IWF freilich nicht auf eine Person verengt werden könne. Lese man allerdings in den Internetforen die Kommentare, so werde deutlich, dass viele Anleger stark verunsichert seien und die jüngsten Ereignisse als weiterer Mosaikstein gesehen würden.
Von Emotionen sollte man sich an der Börse jedoch freimachen, da Angst, Gier oder auch Verzweiflung schlechte Ratgeber seien. Leider werde in den Medien der Auflage oder Quote wegen viel Schindluder getrieben, was es nicht immer leicht mache, ruhiges Blut zu bewahren. Doch wenn man bei den Fakten bleibe, stelle man fest, dass Crash-Szenarien wohl doch etwas übertrieben seien. Für einen neuen Absturz des Aktienmarktes müssten schon viele Negativereignisse gleichzeitig zusammenkommen und das sei unwahrscheinlich. Zwar nehme die Gewinndynamik der Unternehmen in den USA und auch in Deutschland ab, dennoch würden die Geschäfte so gut laufen, dass Aktien weiterhin attraktiv bleiben würden.
Allerdings werde es in der Breite des Aktienmarktes keine so starke Aufwärtsbewegung mehr geben wie im zweiten Halbjahr 2010. Auch seien zwischenzeitliche Korrekturen immer möglich, da die Probleme der Weltwirtschaft, wie der aus dem Ruder laufende US-Haushalt, der US-Arbeitsmarkt oder die Euro-Schuldenkrise, ja nicht wegzudiskutieren seien. Diese Faktoren würden darauf hindeuten, dass man in den nächsten Monaten eine volatile Seitwärtsphase an den Märkten erleben könnte.
Dieses Umfeld sei gut geeignet für Bonuszertifikate, die einen gewissen Sicherheitspuffer mitbringen und dennoch attraktive Renditen ermöglichen würden. Allerdings sollte man bevorzugt an markanten Chartmarken einsteigen. Die Experten vom "DaxVestor" zeigen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und welches Zertifikat das beste Chance-Risiko-Verhältnis bietet. (17.05.2011/ac/a/m)
Kaum sei die Quartalssaison zu Ende, prassele ein Trommelfeuer an vermeintlichen Hiobsbotschaften auf einen nieder. Griechenland, Rohstoffcrash, Eurokrise und nun auch noch DSK, so das Kürzel für den IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn, der am Sonntag eigentlich zu Bundeskanzlerin Merkel gewollt habe, um Wege aus der Eurokrise zu suchen. Stattdessen sitze er in New York in Untersuchungshaft aus Gründen, die die Experten hier wohl nicht mehr darlegen müssten.
Von Emotionen sollte man sich an der Börse jedoch freimachen, da Angst, Gier oder auch Verzweiflung schlechte Ratgeber seien. Leider werde in den Medien der Auflage oder Quote wegen viel Schindluder getrieben, was es nicht immer leicht mache, ruhiges Blut zu bewahren. Doch wenn man bei den Fakten bleibe, stelle man fest, dass Crash-Szenarien wohl doch etwas übertrieben seien. Für einen neuen Absturz des Aktienmarktes müssten schon viele Negativereignisse gleichzeitig zusammenkommen und das sei unwahrscheinlich. Zwar nehme die Gewinndynamik der Unternehmen in den USA und auch in Deutschland ab, dennoch würden die Geschäfte so gut laufen, dass Aktien weiterhin attraktiv bleiben würden.
Allerdings werde es in der Breite des Aktienmarktes keine so starke Aufwärtsbewegung mehr geben wie im zweiten Halbjahr 2010. Auch seien zwischenzeitliche Korrekturen immer möglich, da die Probleme der Weltwirtschaft, wie der aus dem Ruder laufende US-Haushalt, der US-Arbeitsmarkt oder die Euro-Schuldenkrise, ja nicht wegzudiskutieren seien. Diese Faktoren würden darauf hindeuten, dass man in den nächsten Monaten eine volatile Seitwärtsphase an den Märkten erleben könnte.
Dieses Umfeld sei gut geeignet für Bonuszertifikate, die einen gewissen Sicherheitspuffer mitbringen und dennoch attraktive Renditen ermöglichen würden. Allerdings sollte man bevorzugt an markanten Chartmarken einsteigen. Die Experten vom "DaxVestor" zeigen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und welches Zertifikat das beste Chance-Risiko-Verhältnis bietet. (17.05.2011/ac/a/m)
Werte im Artikel
15:20
, dpa-AFX
WOCHENAUSBLICK: Hoffnung auf weitere Dax-Erh [...]FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Dax -Erholung der vergangenen Tage können die Anleger in der neuen Woche auf ...
15:11
, dpa-AFX
INDEX-FLASH: Stark im Plus - Iran: Straße von H [...]FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine Deeskalation des Iran-Krieges hat die europäischen Aktienmärkte ...
15:00
, DER AKTIONÄR
Iran gibt Hormus-Straße frei – DAX schießt nach o [...]Der iranische Außenminister Araghchi gibt grünes Licht für die Durchfahrt von Handelsschiffen durch die ...

