DAX im Korrekturmodus
28.09.12 10:37
JRC Capital Management
Berlin (www.aktiencheck.de) - Nachdem der DAX am vorherigen Freitag zeitweise einen neuen Jahreshöchststand bei 7.478 Punkten erreicht hatte, befindet sich der deutsche Leitindex nun im Korrekturmodus, so die Experten von JRC Capital Management.
Gleich zu Wochenbeginn habe der DAX unter der Unterstützung bei 7.436 Zählern eröffnet, habe diese jedoch im Tagesverlauf sowie am Dienstag als Widerstand getestet. Zwar habe der deutsche Aktienindex an den ersten beiden Tagen der Woche über der 7.400er Marke schließen können, jedoch sei nach unten hin die Unterstützung bei 7.385 Punkten getestet worden. Auf diese ersten Anzeichen der Schwäche seien am Mittwoch klare Kursverluste gefolgt: Nach einem Gap-down von 63 Punkten habe der Kurs weitere 86 Punkte verloren, wobei der die Unterstützung bei 7.284 Zählern getestet habe. Am Donnerstag und Freitag habe sich der DAX mit Mühe und Not wieder über die 7.300er Marke bis auf aktuell 7.319 Zähler gehievt.
Montag: Der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat September habe mit seiner Notierung von 101,4 Punkten die Anleger enttäuscht. Somit habe sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft trotz der angekündigten Anleihenankäufe von Mario Draghi zum fünften Mal in Folge verschlechtert. Für den vorausgesetzten offiziellen Hilfsantrag lasse sich Spanien allerdings Zeit.
Dienstag: Nach einer enttäuschenden Auktion von kurzfristigen spanischen Staatsanleihen hätten positive US-Konjunkturdaten dem DAX zu leichten Gewinnen verholfen. Das Verbrauchervertrauen habe ordentlich auf 70,3 Zähler zulegen können.
Mittwoch: Wann schlüpfe Spanien unter den Euro-Rettungsschirm? Das Gespenst der europäischen Staatsschuldenkrise verschrecke die Börsianer und treibe weiterhin sein Unwesen. Dazu würden sich schwachen Daten vom US-Immobilienmarkt gesellen.
Donnerstag: Aufgrund von Spekulationen auf weitere geldpolitische Stimuli seitens der Chinesischen Zentralbank sei der DAX mit einem leichten Plus aus dem Handel gegangen. Währenddessen werde mit Besorgnis die Lage des maroden Staates Spanien im Auge behalten. Zwar erbitte Madrid Hilfe für den Bankensektor, jedoch würde erst ein vollständiger Hilfsantrag einen Eingriff der EZB ermöglichen.
Freitag: Das Prinzip Hoffnung lasse den DAX heute gefestigt in den Handel starten. Der am Donnerstagabend angekündigte strikte Konsolidierungskurs für den spanischen Staatshaushalt habe die Anlegerherzen scheinbar nur kurzfristig höher schlagen lassen.
Erst die 7.400er Marke, nun scheine auch die 7.300er Schwelle in Gefahr zu sein. Nach einer kurzen Konsolidierungsphase wachse der Verkaufsdruck weiter an. Noch biete die in dieser Woche bereits zweimal getestete Unterstützung bei 7.284 Punkten Halt, jedoch könnte diese bald durchbrochen werden. Anschließend würde der DAX im Falle weiterer Abwertungen auf den kurzfristigen Aufwärtstrend von Ende Juli treffen, der sich momentan bei 7.256 Zählern befinde. Bei 7.194 Punkten, dem Höchststand der Schulter-Kopf-Schulter-Formation dieses Frühjahrs, wäre die nächste bedeutende Unterstützungsebene anzusiedeln.
Beende der DAX seine Korrekturbewegung vorzeitig, müsste er sich erst wieder über die Widerstände bei 7.385/7.400/7.436 Zählern hochkämpfen. Äußere Umstände wie ein offizieller Hilfsantrag Spaniens wären für solch einen Anstieg durchaus förderlich, der aus der Sommer- eine Herbstrally machen könnte. (28.09.2012/ac/a/m)
Gleich zu Wochenbeginn habe der DAX unter der Unterstützung bei 7.436 Zählern eröffnet, habe diese jedoch im Tagesverlauf sowie am Dienstag als Widerstand getestet. Zwar habe der deutsche Aktienindex an den ersten beiden Tagen der Woche über der 7.400er Marke schließen können, jedoch sei nach unten hin die Unterstützung bei 7.385 Punkten getestet worden. Auf diese ersten Anzeichen der Schwäche seien am Mittwoch klare Kursverluste gefolgt: Nach einem Gap-down von 63 Punkten habe der Kurs weitere 86 Punkte verloren, wobei der die Unterstützung bei 7.284 Zählern getestet habe. Am Donnerstag und Freitag habe sich der DAX mit Mühe und Not wieder über die 7.300er Marke bis auf aktuell 7.319 Zähler gehievt.
Montag: Der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat September habe mit seiner Notierung von 101,4 Punkten die Anleger enttäuscht. Somit habe sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft trotz der angekündigten Anleihenankäufe von Mario Draghi zum fünften Mal in Folge verschlechtert. Für den vorausgesetzten offiziellen Hilfsantrag lasse sich Spanien allerdings Zeit.
Dienstag: Nach einer enttäuschenden Auktion von kurzfristigen spanischen Staatsanleihen hätten positive US-Konjunkturdaten dem DAX zu leichten Gewinnen verholfen. Das Verbrauchervertrauen habe ordentlich auf 70,3 Zähler zulegen können.
Donnerstag: Aufgrund von Spekulationen auf weitere geldpolitische Stimuli seitens der Chinesischen Zentralbank sei der DAX mit einem leichten Plus aus dem Handel gegangen. Währenddessen werde mit Besorgnis die Lage des maroden Staates Spanien im Auge behalten. Zwar erbitte Madrid Hilfe für den Bankensektor, jedoch würde erst ein vollständiger Hilfsantrag einen Eingriff der EZB ermöglichen.
Freitag: Das Prinzip Hoffnung lasse den DAX heute gefestigt in den Handel starten. Der am Donnerstagabend angekündigte strikte Konsolidierungskurs für den spanischen Staatshaushalt habe die Anlegerherzen scheinbar nur kurzfristig höher schlagen lassen.
Erst die 7.400er Marke, nun scheine auch die 7.300er Schwelle in Gefahr zu sein. Nach einer kurzen Konsolidierungsphase wachse der Verkaufsdruck weiter an. Noch biete die in dieser Woche bereits zweimal getestete Unterstützung bei 7.284 Punkten Halt, jedoch könnte diese bald durchbrochen werden. Anschließend würde der DAX im Falle weiterer Abwertungen auf den kurzfristigen Aufwärtstrend von Ende Juli treffen, der sich momentan bei 7.256 Zählern befinde. Bei 7.194 Punkten, dem Höchststand der Schulter-Kopf-Schulter-Formation dieses Frühjahrs, wäre die nächste bedeutende Unterstützungsebene anzusiedeln.
Beende der DAX seine Korrekturbewegung vorzeitig, müsste er sich erst wieder über die Widerstände bei 7.385/7.400/7.436 Zählern hochkämpfen. Äußere Umstände wie ein offizieller Hilfsantrag Spaniens wären für solch einen Anstieg durchaus förderlich, der aus der Sommer- eine Herbstrally machen könnte. (28.09.2012/ac/a/m)
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