Corel akkumulieren
20.08.01 09:41
Doersam-Brief
Der Aktienexperte Engelberg Hoermannsdorfer vom "Doersam-Brief" empfiehlt mutigen Anlegern die Aktien Corel (WKN 878009) zu akkumulieren.
Vor rund eineinhalb bis zwei Jahren habe bei dem Unternehmen ein Punkt mit im Zentrum gestanden: das kostenlose Betriebssystem Linux. Corel sei eigentlich bekannt für seine Grafikprogramme und Office-Pakete, habe aber in die Fußstapfen von Microsoft treten und neben Applikationen auch mit einem eigenen Betriebssystem reüssieren wollen. Daraufhin habe sich der Kurs vorübergehend fast überschlagen. Aber für die Linux-Mitstreiter und Corel habe schließlich gegolten, das die Bodenhaftung doch stärker als die Überfliegerfantasie gewesen sei. Die Kurse aller Linux-Werte lägen am Boden zertrümmert.
Bis zum Jahreswechsel 2000/01 habe dies auch für Corel gegolten. Hier habe die Notiz ein Allzeittief mit 1,25 US-Dollar markiert. Seither gehe es wieder bergauf. Grund dafür sei, dass das Unternehmen derzeit eine Trendwende zurück zu den Wurzeln vollziehe. Jetzt würden die Marketingoffensiven immer klarer in Richtung Windows und Macintosh zielen. Diese Trendwende habe Microsoft angeschoben, die mit einer Finanzspritze mit 125 Mio. US-Dollar das Überleben gesichert hätten.
Interessant dabei sei, dass die Gelder von Microsoft bisher nahezu unberührt geblieben seien, obwohl es eine Reihe von Übernahmen gegeben habe. So habe Corel diverse Produkte aus dem Portfolio von Metacreations herausgekauft, im Juli habe man den Grafikspezialisten Micrografx übernommen und vor knapp zwei Wochen habe man das Softwarehaus Softquad erworben.
Inzwischen könne Corel auch wieder bei den Zahlen überzeugen. Im zweiten Fiskaljahr seien die Erlöse von 36 Mio. US-Dollar (+11%) verbucht worden. Dabei habe der Konzern einen Gewinn von zwei Cent je Aktie erzielen können. Es sei zu bedenken, dass Analysten im Vorfeld von einem deutlichen Minus ausgegangen gewesen seien. Das Minus habe in der Vorjahresperiode noch bei 36 Cent gelegen. Für das kommende Geschäftsjahr würden nun sogar 18 Cent je Aktie taxiert. Somit ergebe sich ein KGV von knapp 19 und lasse so Raum für etwas Fantasie.
Nach Ansicht von Engelbert Hoermannsdorfer lebt Linux, aber die Fantasie bei Corel liegt jetzt wieder ganz klar im Bereich Grafik – und Office-Applikaitonen für Windows und Macintosh. Setze sich der positive Turnaround der ersten zweit Quartale fort, könnten im kommenden Jahr höhere Gewinne als aktuell erwartet anstehen.
Deshalb könnte es sich für mutige Investoren mit langfristigem Anlagehorizont lohnen, die Aktien an schwachen Tagen einzusammeln, so der Wertpapierspezialist vom "Doersam-Brief".
Vor rund eineinhalb bis zwei Jahren habe bei dem Unternehmen ein Punkt mit im Zentrum gestanden: das kostenlose Betriebssystem Linux. Corel sei eigentlich bekannt für seine Grafikprogramme und Office-Pakete, habe aber in die Fußstapfen von Microsoft treten und neben Applikationen auch mit einem eigenen Betriebssystem reüssieren wollen. Daraufhin habe sich der Kurs vorübergehend fast überschlagen. Aber für die Linux-Mitstreiter und Corel habe schließlich gegolten, das die Bodenhaftung doch stärker als die Überfliegerfantasie gewesen sei. Die Kurse aller Linux-Werte lägen am Boden zertrümmert.
Bis zum Jahreswechsel 2000/01 habe dies auch für Corel gegolten. Hier habe die Notiz ein Allzeittief mit 1,25 US-Dollar markiert. Seither gehe es wieder bergauf. Grund dafür sei, dass das Unternehmen derzeit eine Trendwende zurück zu den Wurzeln vollziehe. Jetzt würden die Marketingoffensiven immer klarer in Richtung Windows und Macintosh zielen. Diese Trendwende habe Microsoft angeschoben, die mit einer Finanzspritze mit 125 Mio. US-Dollar das Überleben gesichert hätten.
Inzwischen könne Corel auch wieder bei den Zahlen überzeugen. Im zweiten Fiskaljahr seien die Erlöse von 36 Mio. US-Dollar (+11%) verbucht worden. Dabei habe der Konzern einen Gewinn von zwei Cent je Aktie erzielen können. Es sei zu bedenken, dass Analysten im Vorfeld von einem deutlichen Minus ausgegangen gewesen seien. Das Minus habe in der Vorjahresperiode noch bei 36 Cent gelegen. Für das kommende Geschäftsjahr würden nun sogar 18 Cent je Aktie taxiert. Somit ergebe sich ein KGV von knapp 19 und lasse so Raum für etwas Fantasie.
Nach Ansicht von Engelbert Hoermannsdorfer lebt Linux, aber die Fantasie bei Corel liegt jetzt wieder ganz klar im Bereich Grafik – und Office-Applikaitonen für Windows und Macintosh. Setze sich der positive Turnaround der ersten zweit Quartale fort, könnten im kommenden Jahr höhere Gewinne als aktuell erwartet anstehen.
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