Converium holding na sf10
WKN: 766465 / ISIN: CH0012997711Converium Holding kaufen
21.10.04 16:53
Der Spekulant
Die Experten von "Der Spekulant" empfehlen die Aktien des Schweizer Rückversicherers Converium Holding zum Kauf.
Am 20. Juli 2004 habe das Unternehmen bekannt geben müssen, dass bei einer Überarbeitung der Versicherungsverträge deutlich höhere Risiken zutage gekommen seien, als bisher in den Büchern berücksichtigt worden seien. Die Differenz: Rund 400 Mio. US-Dollar. Offenbar hätten insbesondere bei Haftpflichtversicherungen, die in den Jahren 1997 bis 2001 (vor der Ausgliederung aus dem Zurich Financial Services-Konzern) abgeschlossen worden seien, die zu erwartenden Zahlungen an Versicherungen deutlich über den bisher budgetierten gelegen. Als Konsequenz habe Converium angekündigt, dass keine derartigen Neugeschäfte mehr getätigt würden, um zukünftige Bilanzlöcher zu vermeiden. Auch sei das amerikanische Rechtssystem - das Klagesummen, die jenseits von Gut und Böse lägen, zulasse - mit immer mehr unüberschaubaren Risiken behaftet.
Ein "kleinerer" Rückversicherer wie Converium mit einem guten Bonitätsrating von "BBB+" von Standard & Poor's sei da vielen Versicherungskonzernen gerade recht, um mit den verschiedenen Rückversicherern um möglichst günstige Rückversicherungsprämien zu pokern. Wie man aus Branchenkreisen erfahren könne, lägen die Prämien bei Rückversicherern z.B. mit A-Ratings deutlich über denen von Marktteilnehmern mit geringerer Bonität und etwa einem BBB-Rating. Deshalb hätten Versicherungen auch gerne die Risiken auf mehrere Rückversicherer aufgeteilt, um wiederum bessere Tarife zu erhalten und Risiken aufzuteilen.
Nach dem Schock im Sommer habe Converium rasch eine Kapitalerhöhung organisieren müssen, um weiterhin als zuverlässiger Geschäftspartner der Versicherungen im Rennen zu bleiben. Nichts sei schlimmer als ein dauerhafter Image-Schaden. Denn gehe die Sicherheit, dass der Rückversicherer seine Verpflichtungen erfüllen könne, erst einmal verloren, gäbe es auch kein neues Geschäft mehr. Eine von der CSFB und von J.P. Morgan begleitete Bezugsrechtsemission zu 5 Schweizer Franken (CHF) je neuer Aktie habe im Oktober nochmals Druck auf die Aktie gebracht. Per 15. Oktober sei die Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 106,7 Mio. Aktien (Erlös 533 Mio. CHF) abgeschlossen worden und die Anzahl der ausstehenden Aktien habe sich auf 146,7 Mio. Stück erhöht.
Das zukünftig verkleinerte Unternehmen werde nach deutlichen Prämieneinbrüchen im zweiten Halbjahr 2004 in 2005 wohl auf ein Prämienvolumen von gut 2 Mrd. US-Dollar kommen. Das entspreche im Vergleich zu 2003 etwa einer Halbierung. Beim Ergebnis solle nach Verlusten in 2004 wieder der Turnaround kommen. In den zuletzt veröffentlichten Bankanalysen zu Converium rechne man für 2004 etwa mit einem Verlust von -5 CHF je Aktie, was bei einem aktuellen Züricher Aktienkurs von rund 7,60 CHF schon ganz schön heftig sei. In 2005 könnte dann wieder 1 CHF Gewinn pro Aktie drin sein. Gelinge es Converium aber, Großkunden zu beruhigen und ein höheres Prämienvolumen zu halten, könnte das Ergebnis aber auch deutlich besser aussehen.
Die sich verbessernde Stimmung in der Finanzwelt zeige auch die gestern Mittwoch veröffentlichte Rating-Verbesserung durch Fitch. Die Rating-
Agentur habe das Langfrist-Rating der Converium Holding AG auf "B+" (davor "B") erhöht. Das IFS-Rating sei auf "BBB-" (davor "BB+") angehoben worden. Zur Begründung der Hochstufung habe Fitch auf die abgeschlossene Kapitalerhöhung des Unternehmens verwiesen. Der Ausblick sei stabil.
Die Pleite sei abgewendet worden, jetzt müsse sich der Konzern neu ausrichten und werde vorsichtiger an Geschäfte ran gehen. Die Firma müsse aber auch erst einmal wieder Vertrauen gewinnen. Bei Kunden, wie auch bei Analysten. Letztere hätten die Aktie derzeit großteils mit "verkaufen" oder "reduzieren" eingestuft. Lediglich Merrill Lynch und Citigroup würden in einer Empfehlungsübersicht durch ihre neutralen Einschätzungen hervorstechen.
Man schätze, dass die Aktie derzeit ein interessanter, antizyklischer Kauf sei. Sobald das Geschäft wieder brumme und wieder gute Quartalsberichte veröffentlicht würden, würden die vorsichtigen Bankanalysten die Aktie wieder auf "kaufen" aufstufen. Nur dass das Papier dann schon von derzeit rund siebeneinhalb Franken auf vielleicht 11 Franken gestiegen sei.
Käufe sollten nur an der Börse Zürich getätigt werden an der die Aktie liquide gehandelt werde. Um nicht von negativen Nachrichten der am 25.10. in Baden-Baden beginnenden Rückversicherungskonferenz bzw. des Quartalsberichtes, der am 26.10. veröffentlicht werden solle, überrascht zu werden, hielten die Analysten ein knapp gesetztes Stop-Loss-Limit für sinnvoll.
Deshalb empfehlen die Experten von "Der Spekulant" die Converium-Aktie risikobewussten Anlegern zum Kauf mit einem Kursziel von 11 CHF.
Am 20. Juli 2004 habe das Unternehmen bekannt geben müssen, dass bei einer Überarbeitung der Versicherungsverträge deutlich höhere Risiken zutage gekommen seien, als bisher in den Büchern berücksichtigt worden seien. Die Differenz: Rund 400 Mio. US-Dollar. Offenbar hätten insbesondere bei Haftpflichtversicherungen, die in den Jahren 1997 bis 2001 (vor der Ausgliederung aus dem Zurich Financial Services-Konzern) abgeschlossen worden seien, die zu erwartenden Zahlungen an Versicherungen deutlich über den bisher budgetierten gelegen. Als Konsequenz habe Converium angekündigt, dass keine derartigen Neugeschäfte mehr getätigt würden, um zukünftige Bilanzlöcher zu vermeiden. Auch sei das amerikanische Rechtssystem - das Klagesummen, die jenseits von Gut und Böse lägen, zulasse - mit immer mehr unüberschaubaren Risiken behaftet.
Ein "kleinerer" Rückversicherer wie Converium mit einem guten Bonitätsrating von "BBB+" von Standard & Poor's sei da vielen Versicherungskonzernen gerade recht, um mit den verschiedenen Rückversicherern um möglichst günstige Rückversicherungsprämien zu pokern. Wie man aus Branchenkreisen erfahren könne, lägen die Prämien bei Rückversicherern z.B. mit A-Ratings deutlich über denen von Marktteilnehmern mit geringerer Bonität und etwa einem BBB-Rating. Deshalb hätten Versicherungen auch gerne die Risiken auf mehrere Rückversicherer aufgeteilt, um wiederum bessere Tarife zu erhalten und Risiken aufzuteilen.
Nach dem Schock im Sommer habe Converium rasch eine Kapitalerhöhung organisieren müssen, um weiterhin als zuverlässiger Geschäftspartner der Versicherungen im Rennen zu bleiben. Nichts sei schlimmer als ein dauerhafter Image-Schaden. Denn gehe die Sicherheit, dass der Rückversicherer seine Verpflichtungen erfüllen könne, erst einmal verloren, gäbe es auch kein neues Geschäft mehr. Eine von der CSFB und von J.P. Morgan begleitete Bezugsrechtsemission zu 5 Schweizer Franken (CHF) je neuer Aktie habe im Oktober nochmals Druck auf die Aktie gebracht. Per 15. Oktober sei die Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 106,7 Mio. Aktien (Erlös 533 Mio. CHF) abgeschlossen worden und die Anzahl der ausstehenden Aktien habe sich auf 146,7 Mio. Stück erhöht.
Die sich verbessernde Stimmung in der Finanzwelt zeige auch die gestern Mittwoch veröffentlichte Rating-Verbesserung durch Fitch. Die Rating-
Agentur habe das Langfrist-Rating der Converium Holding AG auf "B+" (davor "B") erhöht. Das IFS-Rating sei auf "BBB-" (davor "BB+") angehoben worden. Zur Begründung der Hochstufung habe Fitch auf die abgeschlossene Kapitalerhöhung des Unternehmens verwiesen. Der Ausblick sei stabil.
Die Pleite sei abgewendet worden, jetzt müsse sich der Konzern neu ausrichten und werde vorsichtiger an Geschäfte ran gehen. Die Firma müsse aber auch erst einmal wieder Vertrauen gewinnen. Bei Kunden, wie auch bei Analysten. Letztere hätten die Aktie derzeit großteils mit "verkaufen" oder "reduzieren" eingestuft. Lediglich Merrill Lynch und Citigroup würden in einer Empfehlungsübersicht durch ihre neutralen Einschätzungen hervorstechen.
Man schätze, dass die Aktie derzeit ein interessanter, antizyklischer Kauf sei. Sobald das Geschäft wieder brumme und wieder gute Quartalsberichte veröffentlicht würden, würden die vorsichtigen Bankanalysten die Aktie wieder auf "kaufen" aufstufen. Nur dass das Papier dann schon von derzeit rund siebeneinhalb Franken auf vielleicht 11 Franken gestiegen sei.
Käufe sollten nur an der Börse Zürich getätigt werden an der die Aktie liquide gehandelt werde. Um nicht von negativen Nachrichten der am 25.10. in Baden-Baden beginnenden Rückversicherungskonferenz bzw. des Quartalsberichtes, der am 26.10. veröffentlicht werden solle, überrascht zu werden, hielten die Analysten ein knapp gesetztes Stop-Loss-Limit für sinnvoll.
Deshalb empfehlen die Experten von "Der Spekulant" die Converium-Aktie risikobewussten Anlegern zum Kauf mit einem Kursziel von 11 CHF.
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