Continental kaufen
15.03.01 00:00
BfG Bank
Einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnete der Reifenhersteller und Fahrwerkspezialist Continental (WKN 543900) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000, so die Analysten der BfG-Bank.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei unter Berücksichtigung von Einmalaufwendungen für Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 60 Mio. € um 15,5% von 511 Mio. € im Vorjahr auf 432 Mio. € gefallen und liege damit deutlich unter den Erwartungen (516 Mio. €). Die EBIT-Marge im Konzern habe sich angesichts des Umsatzanstiegs von 10,8% auf 10.115 Mio. € von 5,6% auf 4,3% verschlechtert. Von der angestrebten Zielmarge von 6,5% für das konsolidierte EBIT, habe sich das Unternehmen damit weiter entfernt.
Das Ergebnis nach Steuern sei von 235 Mio. € im Vorjahr um 12,8% auf 205 Mio. zurückgegangen. Die Umsatzrendite nach Steuern sei von 2,6% im Vorjahr, auf 2,0% zurückgefallen. Maßgeblich verantwortlich für die Ergebnisverschlechterung seien der starke Preisdruck im Reifengeschäft und gestiegene Rohmaterialkosten gewesen. Zusätzlich habe ein Einmalaufwand von 60 Mio. € für Restrukturierungsmaßnahmen (insbesondere in Großbritannien) das Ergebnis der Pkw-Reifensparte belastet. Der Umsatz der Pkw-Reifensparte, einschließlich Handelsgesellschaften, habe sich leicht um 3,6% auf 2.639 Mio. € erhöht. Die Ertragssituation der Handelsgesellschaften (Vergölst in Deutschland, NTS in Großbritannien) sei sehr unbefriedigend verlaufen.
Die Verluste dürften sich weiter ausgeweitet haben Der Konzernbereich Nutzfahrzeugreifen habe den Umsatz um 11,1% auf 976 Mio. € steigert. Aufgrund des starken US-Dollar habe der Umsatz des Konzernbereichs Continental Tire North America (früher Continental General Tire) kräftig um 18% auf 1.763 Mio. € zugenommen. Währungsbereinigt ergebe sich noch ein Zuwachs von 2,4%. Infolge des starken Preisdrucks und gestiegener Materialkosten verzeichneten alle Reifenbereiche, wie schon in den ersten neun Monaten 2000 sichtbar, trotz Absatzsteigerungen Ergebnisrückgänge. Dennoch hätten die Marktanteile insgesamt gehalten werden können.
Demgegenüber habe das Nichtreifengeschäft, die beiden Bereiche Continental Automotive Systems (CAS) und ContiTech deutliche Ergebnisverbesserungen erzielt. CAS habe den Umsatz um 18,8% auf 3.023 Mio. € ausweitet. Der Absatz von ESP-Systemen, Hauptumsatzträger dieses Bereichs, habe kräftig, um eine Million auf 1,4 Millionen Stück, zugenommen. Der Konzernbereich ContiTech, der zum Verkauf stehe, habe seinen Umsatz um 4,2% auf 1.787 Mio. € erhöht. Umsatzsteigerungen seien sowohl im Geschäft mit der Automobilindustrie, als auch mit anderen wichtigen Kundengruppen erzielt worden.
Mit einem KGV 2001 von rund 9 sei die Conti-Aktie derzeit günstig bewertet. Langfristig wären die Wachstumsperspektiven des Bereichs Fahrwerkssysteme (Continental Teves), wie z. B. das elektronische Stabilitäts-Programm ESP sehr gut.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher kaufen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei unter Berücksichtigung von Einmalaufwendungen für Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 60 Mio. € um 15,5% von 511 Mio. € im Vorjahr auf 432 Mio. € gefallen und liege damit deutlich unter den Erwartungen (516 Mio. €). Die EBIT-Marge im Konzern habe sich angesichts des Umsatzanstiegs von 10,8% auf 10.115 Mio. € von 5,6% auf 4,3% verschlechtert. Von der angestrebten Zielmarge von 6,5% für das konsolidierte EBIT, habe sich das Unternehmen damit weiter entfernt.
Das Ergebnis nach Steuern sei von 235 Mio. € im Vorjahr um 12,8% auf 205 Mio. zurückgegangen. Die Umsatzrendite nach Steuern sei von 2,6% im Vorjahr, auf 2,0% zurückgefallen. Maßgeblich verantwortlich für die Ergebnisverschlechterung seien der starke Preisdruck im Reifengeschäft und gestiegene Rohmaterialkosten gewesen. Zusätzlich habe ein Einmalaufwand von 60 Mio. € für Restrukturierungsmaßnahmen (insbesondere in Großbritannien) das Ergebnis der Pkw-Reifensparte belastet. Der Umsatz der Pkw-Reifensparte, einschließlich Handelsgesellschaften, habe sich leicht um 3,6% auf 2.639 Mio. € erhöht. Die Ertragssituation der Handelsgesellschaften (Vergölst in Deutschland, NTS in Großbritannien) sei sehr unbefriedigend verlaufen.
Demgegenüber habe das Nichtreifengeschäft, die beiden Bereiche Continental Automotive Systems (CAS) und ContiTech deutliche Ergebnisverbesserungen erzielt. CAS habe den Umsatz um 18,8% auf 3.023 Mio. € ausweitet. Der Absatz von ESP-Systemen, Hauptumsatzträger dieses Bereichs, habe kräftig, um eine Million auf 1,4 Millionen Stück, zugenommen. Der Konzernbereich ContiTech, der zum Verkauf stehe, habe seinen Umsatz um 4,2% auf 1.787 Mio. € erhöht. Umsatzsteigerungen seien sowohl im Geschäft mit der Automobilindustrie, als auch mit anderen wichtigen Kundengruppen erzielt worden.
Mit einem KGV 2001 von rund 9 sei die Conti-Aktie derzeit günstig bewertet. Langfristig wären die Wachstumsperspektiven des Bereichs Fahrwerkssysteme (Continental Teves), wie z. B. das elektronische Stabilitäts-Programm ESP sehr gut.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher kaufen.
16.04.26
, dpa-AFX
AKTIEN IM FOKUS: Zulieferer besser als Autobau [...]FRANKFURT/PARIS/MAILAND (dpa-AFX) - Im europäischen Autosektor klafft die Schere am Donnerstag etwas auseinander ...
14.04.26
, DER AKTIONÄR
Mercedes, Porsche AG und VW gefragt - das ste [...]Aktien deutscher Autobauer sind im freundlichen Gesamtmarkt am Dienstag überdurchschnittlich gestiegen. Sie profitierten ...
14.04.26
, dpa-AFX
ROUNDUP 2: VW-Abgasaffäre ohne Ende - Woru [...](neu: mit Informationen vom Prozessauftakt - 5. und 9 Absatz neu.) BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Mehr als zehn ...
