COR&FJA kaufen
28.05.10 14:09
SES Research/ Warburg Gruppe
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Felix Ellmann, Analyst von SES Research, stuft die Aktie von COR&FJA (ISIN DE0005130108 / WKN 513010) unverändert mit "kaufen" ein.
Am 27.05.10 habe die COR&FJA AG die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2010 vorgelegt. Es handle sich hierbei um den ersten vollständigen Quartalsbericht der fusionierten COR&FJA. Die gemeldeten Geschäftszahlen hätten leicht unter den Erwartungen gelegen. Hierbei sei anzumerken, dass das erste Quartal im Software/IT-Bereich im Jahresverlauf zu den schwächeren Quartalen zähle.
Erwähnenswert sei die hohe Steuerbelastung, die zu einem negativen Ergebnis nach Steuern geführt habe. Hierbei handle es sich jedoch lediglich um latente Steuern, die im Rahmen der Projektbuchung nach IAS aufgetreten seien und keinen Effekt auf die Wertermittlung hätten. Vor dem Hintergrund der vermeldeten Zahlen bleibe die Prognose (SES) unverändert. Auch die Gesellschaft behalte den Ausblick bei (Umsatz EUR 123 Mio., EBITA 7,5 Mio.).
Neben einem branchentypisch starken zweiten Halbjahr sollte die Gesellschaft mittelfristig insbesondere von einer weiteren Zunahme der Regulierung im Finanzdienstleistungssektor profitieren. Bereits im Jahr 2002 habe die Gesellschaft von verschärften Regulierungen im Nachgang der damaligen Finanzkrise profitiert.
Höhere regulatorische Anforderungen an Finanzdienstleister würden für COR&FJA bedeuten: Zum einen neue Anforderungen und Anpassungsanfragen aus dem Bestandskundengeschäft und zum anderen eine Unterstützung des Trends zur Nutzung von Standardsoftware bei Unternehmen, die bislang noch proprietäre/eigene Lösungen nutzen würden.
Die Notwendigkeit der Berücksichtigung ständig neuer Anforderungen in der IT sei für Unternehmen sehr aufwendig. Die Nutzung einer Standardsoftware sei für Unternehmen in der Regel günstiger, da die Entwicklungskosten auf Seiten des Softwareanbieters auf viele Endkunden umgelegt werden könne.
Die genannten Aspekte würden das Szenario der erwarteten Ertragsentwicklung (SES) unterlegen, wonach die fusionierte Gesellschaft in den Jahren 2011/12 wieder zu den alten Margenniveaus aufschließe (EBITDA 10% bis 12%). Für 2011 werde eine EBITDA-Marge von ca. 11% erwartet. Mit einem EV/EBITDA für 2011 von 3,4 sei die Aktie nach wie vor unterbewertet.
Die Einschätzung der Analysten von SES Research für die Aktie von COR&FJA lautet weiter "kaufen". Das Kursziel von EUR 3,20 werde bestätigt. (Analyse vom 28.05.2010) (28.05.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Am 27.05.10 habe die COR&FJA AG die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2010 vorgelegt. Es handle sich hierbei um den ersten vollständigen Quartalsbericht der fusionierten COR&FJA. Die gemeldeten Geschäftszahlen hätten leicht unter den Erwartungen gelegen. Hierbei sei anzumerken, dass das erste Quartal im Software/IT-Bereich im Jahresverlauf zu den schwächeren Quartalen zähle.
Erwähnenswert sei die hohe Steuerbelastung, die zu einem negativen Ergebnis nach Steuern geführt habe. Hierbei handle es sich jedoch lediglich um latente Steuern, die im Rahmen der Projektbuchung nach IAS aufgetreten seien und keinen Effekt auf die Wertermittlung hätten. Vor dem Hintergrund der vermeldeten Zahlen bleibe die Prognose (SES) unverändert. Auch die Gesellschaft behalte den Ausblick bei (Umsatz EUR 123 Mio., EBITA 7,5 Mio.).
Neben einem branchentypisch starken zweiten Halbjahr sollte die Gesellschaft mittelfristig insbesondere von einer weiteren Zunahme der Regulierung im Finanzdienstleistungssektor profitieren. Bereits im Jahr 2002 habe die Gesellschaft von verschärften Regulierungen im Nachgang der damaligen Finanzkrise profitiert.
Die Notwendigkeit der Berücksichtigung ständig neuer Anforderungen in der IT sei für Unternehmen sehr aufwendig. Die Nutzung einer Standardsoftware sei für Unternehmen in der Regel günstiger, da die Entwicklungskosten auf Seiten des Softwareanbieters auf viele Endkunden umgelegt werden könne.
Die genannten Aspekte würden das Szenario der erwarteten Ertragsentwicklung (SES) unterlegen, wonach die fusionierte Gesellschaft in den Jahren 2011/12 wieder zu den alten Margenniveaus aufschließe (EBITDA 10% bis 12%). Für 2011 werde eine EBITDA-Marge von ca. 11% erwartet. Mit einem EV/EBITDA für 2011 von 3,4 sei die Aktie nach wie vor unterbewertet.
Die Einschätzung der Analysten von SES Research für die Aktie von COR&FJA lautet weiter "kaufen". Das Kursziel von EUR 3,20 werde bestätigt. (Analyse vom 28.05.2010) (28.05.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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