COR&FJA kaufen
13.11.09 10:13
SES Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Felix Ellmann, stuft die Aktie von COR&FJA (ISIN DE0005130108 / WKN 513010) nach wie vor mit "kaufen" ein.
Am 12.11.2009 habe die COR&FJA AG die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2009 bekannt gegeben. Diese Zahlen würden noch die FJA stand-alone zeigen, da die Fusion mit der COR AG erst am 19. Oktober 2009 rechtskräftig worden sei. Mit dieser Publikation werde erstmals eine Schätzung für das fusionierte Unternehmen vorgenommen.
Die Zahlen für das dritte Quartal hätten bezogen auf den Umsatz (EUR 16,3 Mio.) leicht oberhalb der Erwartungen (EUR 15,0 Mio.) gelegen. Das EBIT sei mit EUR -0,7 hingegen schwach gewesen. In den Quartalszahlen seien bereits die Zahlungsverpflichtungen aus der Aufhebung der Verträge der beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder Michael Junker und Thomas Junold sowie weiterer, bereits angefallener Verschmelzungsaufwand in einer Gesamthöhe von EUR 2,6 Mio. enthalten.
Ohne die verschmelzungsbedingten Sondereffekte hätte das Betriebsergebnis im dritten Quartal 2009 bei circa EUR 1,9 Mio. gelegen. Die ursprünglichen Ertragsschätzungen (Vergleichswerte) seien aufgrund der laufenden Restrukturierung/Fusion sowie der damit verbunden Neubewertung steuerlicher Verlustvorträge nicht aussagekräftig.
Für das Jahr 2009 sei zu erwarten, dass ein Gesamtumsatz von gut EUR 70 Mio. respektive ein EBT von ca. EUR 2,5 Mio. erwirtschaftet werde. Im Geschäftsjahr 2009 werde COR lediglich zwei Monate berücksichtigt. Das Jahr 2009 werde somit von erheblichen Aufwendungen im Zuge der Restrukturierung/Fusion beeinflusst sein. Bereits in 2010 sollte wieder eine signifikante Marge von ca. 5% gezeigt werden können.
Das Unternehmen werde wesentliche mit der Fusion verbundene strukturelle Maßnahmen aufwandsseitig bereits im laufenden Jahr berücksichtigen. Die Folge sei ein sehr schwaches 2009 und eine gute Basis für 2010ff. Das Unternehmen sollte im Zuge der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für 2009 (Ende März 2010) erstmals eine Guidance für 2010 aussprechen und das langfristige Margenziel (EBIT 9% bis 11%) erneut betonen.
Beiden Unternehmen sei es in den vergangenen Jahren bereits gelungen, zweistellige Margen zu zeigen. Befördert durch zu erwartende Synergien sei langfristig sogar ein Übertreffen dieses Korridors möglich. Die Konkretisierung der Guidance im Zuge der Jahreszahlen sollte die deutliche Unterbewertung der Aktie unterstreichen. Die momentan durch die Fusion belastete und insgesamt eher zurückhaltende Unternehmenskommunikation schaffe somit ein günstiges Umfeld zum Einstieg in COR&FJA.
Nach Abschluss der Fusion sollte das Unternehmen bereits ab 2011e zweistellige EBIT-Margen erzielen können. Vor dem Hintergrund eines Netto-Cash-Bestandes im Konzern von etwa EUR 15 Mio. zum Jahresende und steuerlich wirksamen Verlustvorträgen in Höhe von EUR 40 Mio. ergebe sich ein DCF-Wert je COR&FJA-Aktie in Höhe von EUR 3,20.
Das Rating der Analysten von SES Research für die COR&FJA-Aktie lautet weiter "kaufen". Das Kursziel werde von 3,00 Euro auf 3,20 Euro angehoben. (Analyse vom 13.11.2009) (13.11.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Am 12.11.2009 habe die COR&FJA AG die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2009 bekannt gegeben. Diese Zahlen würden noch die FJA stand-alone zeigen, da die Fusion mit der COR AG erst am 19. Oktober 2009 rechtskräftig worden sei. Mit dieser Publikation werde erstmals eine Schätzung für das fusionierte Unternehmen vorgenommen.
Die Zahlen für das dritte Quartal hätten bezogen auf den Umsatz (EUR 16,3 Mio.) leicht oberhalb der Erwartungen (EUR 15,0 Mio.) gelegen. Das EBIT sei mit EUR -0,7 hingegen schwach gewesen. In den Quartalszahlen seien bereits die Zahlungsverpflichtungen aus der Aufhebung der Verträge der beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder Michael Junker und Thomas Junold sowie weiterer, bereits angefallener Verschmelzungsaufwand in einer Gesamthöhe von EUR 2,6 Mio. enthalten.
Ohne die verschmelzungsbedingten Sondereffekte hätte das Betriebsergebnis im dritten Quartal 2009 bei circa EUR 1,9 Mio. gelegen. Die ursprünglichen Ertragsschätzungen (Vergleichswerte) seien aufgrund der laufenden Restrukturierung/Fusion sowie der damit verbunden Neubewertung steuerlicher Verlustvorträge nicht aussagekräftig.
Für das Jahr 2009 sei zu erwarten, dass ein Gesamtumsatz von gut EUR 70 Mio. respektive ein EBT von ca. EUR 2,5 Mio. erwirtschaftet werde. Im Geschäftsjahr 2009 werde COR lediglich zwei Monate berücksichtigt. Das Jahr 2009 werde somit von erheblichen Aufwendungen im Zuge der Restrukturierung/Fusion beeinflusst sein. Bereits in 2010 sollte wieder eine signifikante Marge von ca. 5% gezeigt werden können.
Beiden Unternehmen sei es in den vergangenen Jahren bereits gelungen, zweistellige Margen zu zeigen. Befördert durch zu erwartende Synergien sei langfristig sogar ein Übertreffen dieses Korridors möglich. Die Konkretisierung der Guidance im Zuge der Jahreszahlen sollte die deutliche Unterbewertung der Aktie unterstreichen. Die momentan durch die Fusion belastete und insgesamt eher zurückhaltende Unternehmenskommunikation schaffe somit ein günstiges Umfeld zum Einstieg in COR&FJA.
Nach Abschluss der Fusion sollte das Unternehmen bereits ab 2011e zweistellige EBIT-Margen erzielen können. Vor dem Hintergrund eines Netto-Cash-Bestandes im Konzern von etwa EUR 15 Mio. zum Jahresende und steuerlich wirksamen Verlustvorträgen in Höhe von EUR 40 Mio. ergebe sich ein DCF-Wert je COR&FJA-Aktie in Höhe von EUR 3,20.
Das Rating der Analysten von SES Research für die COR&FJA-Aktie lautet weiter "kaufen". Das Kursziel werde von 3,00 Euro auf 3,20 Euro angehoben. (Analyse vom 13.11.2009) (13.11.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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