Brokat verkaufen
05.10.01 13:36
FinanzNachrichten
Die Experten von "FinanzNachrichten" raten die Aktien von Brokat (WKN 522190) zu verkaufen.
Heute habe Brokat in einer Ad hoc-Mitteilung eine Kapitalmaßnahme zur Sanierung der Gesellschaft mitgeteilt. Diese werde nach Ansicht der Experten einen Rückgang der Aktie auf 0,10-0,20 Euro sowie einen Kursanstieg der Anleihe zur Folge haben. Jetzige Aktionäre würden nach der Kapitalmaßnahme nur mehr einen relativ geringen Anteil an der Brokat AG halten. Man solle beachten, dass das derzeitige Aktienkapital auf ein Fünfzigstel reduziert werde. Generell sei es so, dass sich ein Split positiv auf einen Kurs auswirke, ein Reverse Split im Gegensatz dazu negativ.
Von derzeit 37 Mio. Aktien werde die Anzahl der Anteilspapiere auf 745.057 reduziert. Das heiße, dass jemand, der nun 50 Aktien besitze, dann nur mehr 1 neue Aktie in seinem Depot liegen habe. Dann werde die Aktienanzahl durch eine Barkapitalerhöhung von bis zu 14,9 Mio. Euro sowie durch eine Sachkapitalerhöhung von rund 1,2 Mio. Euro auf bis zu 16,9 Mio. Aktien erhöht. Die Folge könnte somit sein, dass die derzeitigen Aktionäre dann noch einen Anteil von 4,4% hätten.
Die Börsenkenner von "FinanzNachrichten" gehen davon aus, dass die "Brokat Neu AG" im Jahr 2002 einen Umsatz von 20 Mio. Euro erwirtschaften kann bei einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Dabei berücksichtigt sei allerdings, dass alle Anleihen-Besitzer das Umtausch-Angebot wahrnehmen würden. Dies werde aber bestimmt nicht der Fall sein, 10-20 Mio. Euro Nominale (10-20% der noch ausstehenden Anleihe) würden selbst bei einem unglaublich attraktiven Angebot vermutlich nicht umgetauscht, da die Anleihen-Besitzer Fristen versäumen bzw. sich nicht darum kümmern würden.
Eine Firma mit 20 Mio. Euro Umsatz mit operativ ausgeglichenem Ergebnis (EBITDA) würden die Experten mit dem halben bis dreifachen Jahresumsatz bewerten. Dies entspreche einem Firmenwert von 10 bis 60 Mio. Euro. Ziehe man nun die 10-20 Mio. Euro verbliebene Schulden ab und gehe man davon aus, dass die derzeitigen Barreserven komplett für die Anleihen-Restrukturierung aufgewandt worden seien, so ergebe sich ein Unternehmenswert von minus 10 Mio. Euro bis 40 Mio. Euro. Im Schnitt somit 15 Mio. Euro. Berücksichtige man nun, dass die derzeitigen Aktionäre dann noch 4,4% Anteil an diesem Unternehmen hätten, so entspreche dies 0,66 Mio. Euro. Bei derzeit 37 Mio. ausstehenden Aktien wäre eine Aktie in diesem Szenario derzeit 0,02 Euro wert. Es werde deshalb in den nächsten Tagen einen deutlichen Kurseinbruch auf 0,10-0,20 Euro geben.
Bei Kursen von derzeit rund 0,70 Euro sollte die Aktie deshalb verkauft werden, so die Experten von "FinanzNachrichten".
Heute habe Brokat in einer Ad hoc-Mitteilung eine Kapitalmaßnahme zur Sanierung der Gesellschaft mitgeteilt. Diese werde nach Ansicht der Experten einen Rückgang der Aktie auf 0,10-0,20 Euro sowie einen Kursanstieg der Anleihe zur Folge haben. Jetzige Aktionäre würden nach der Kapitalmaßnahme nur mehr einen relativ geringen Anteil an der Brokat AG halten. Man solle beachten, dass das derzeitige Aktienkapital auf ein Fünfzigstel reduziert werde. Generell sei es so, dass sich ein Split positiv auf einen Kurs auswirke, ein Reverse Split im Gegensatz dazu negativ.
Die Börsenkenner von "FinanzNachrichten" gehen davon aus, dass die "Brokat Neu AG" im Jahr 2002 einen Umsatz von 20 Mio. Euro erwirtschaften kann bei einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Dabei berücksichtigt sei allerdings, dass alle Anleihen-Besitzer das Umtausch-Angebot wahrnehmen würden. Dies werde aber bestimmt nicht der Fall sein, 10-20 Mio. Euro Nominale (10-20% der noch ausstehenden Anleihe) würden selbst bei einem unglaublich attraktiven Angebot vermutlich nicht umgetauscht, da die Anleihen-Besitzer Fristen versäumen bzw. sich nicht darum kümmern würden.
Eine Firma mit 20 Mio. Euro Umsatz mit operativ ausgeglichenem Ergebnis (EBITDA) würden die Experten mit dem halben bis dreifachen Jahresumsatz bewerten. Dies entspreche einem Firmenwert von 10 bis 60 Mio. Euro. Ziehe man nun die 10-20 Mio. Euro verbliebene Schulden ab und gehe man davon aus, dass die derzeitigen Barreserven komplett für die Anleihen-Restrukturierung aufgewandt worden seien, so ergebe sich ein Unternehmenswert von minus 10 Mio. Euro bis 40 Mio. Euro. Im Schnitt somit 15 Mio. Euro. Berücksichtige man nun, dass die derzeitigen Aktionäre dann noch 4,4% Anteil an diesem Unternehmen hätten, so entspreche dies 0,66 Mio. Euro. Bei derzeit 37 Mio. ausstehenden Aktien wäre eine Aktie in diesem Szenario derzeit 0,02 Euro wert. Es werde deshalb in den nächsten Tagen einen deutlichen Kurseinbruch auf 0,10-0,20 Euro geben.
Bei Kursen von derzeit rund 0,70 Euro sollte die Aktie deshalb verkauft werden, so die Experten von "FinanzNachrichten".
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