Brainpool Engagement mit Risiken
26.03.01 00:00
Platow Brief
Ein Engagement in Aktien der Brainpool TV AG (WKN 518890) ist nach Einschätzung der Börsenexperten vom Platow Brief nicht ohne Risken verbunden.
Den Klagen der Branche über sinkende TV-Werbeumsätze zum Trotz wolle das Medienunternehmen auch an den angehobenen Zielen für 2001 und 2002 festhalten. Dies bestätige CEO Jörg Grabosch dem Platowteam. Auch bei Veröffentlichung der 2000er Zahlen solle es keine negativen Überraschungen geben!
Gerade bei den TV-Werbeeinnahmen wollten sich die Kölner keine grauen Haare wachsen lassen. Von Pro7 erhalte das Unternehmen für „TV Total“ einen festen Lizenzpreis plus Quotenprämie. Jedoch dürfe hier nicht ganz außer Acht gelassen werden, dass der Lizenzpreis bei fallenden Werbeerlösen auch unter Druck kommen könnte.
Im Fall von „TV Total“ solle es aber noch einen gültigen Festpreisvertrag bis Ende 2003 geben. Insgesamt würden die Erlöse aus „Raab-Formaten“ 2001 rund 33% des Gesamtumsatzes ausmachen. Aus dem Launch der TV-begleitenden Zeitschrift „TV Total“ rechneten die Domstädter mit Anlaufverlusten in Höhe von 5 bis 6 Millionen Euro. Diese Kosten würden sich Brainpool und Stefan Raab je zur Hälfte teilen.
Die endgültigen Zahlen für 2000 sollten sich „im Groben“ mit den vorläufigen Ergebnissen decken. Für entscheidend hielten die Börsenexperten aber den Ausblick auf die kommenden Jahre. Mit der starken Abhängigkeit von Zugpferd Stefan Raab sei das Risiko des Papiers nicht gerade gesunken und auch jede noch so große Euphorie habe irgendwann ihr Ende gefunden.
Den Klagen der Branche über sinkende TV-Werbeumsätze zum Trotz wolle das Medienunternehmen auch an den angehobenen Zielen für 2001 und 2002 festhalten. Dies bestätige CEO Jörg Grabosch dem Platowteam. Auch bei Veröffentlichung der 2000er Zahlen solle es keine negativen Überraschungen geben!
Im Fall von „TV Total“ solle es aber noch einen gültigen Festpreisvertrag bis Ende 2003 geben. Insgesamt würden die Erlöse aus „Raab-Formaten“ 2001 rund 33% des Gesamtumsatzes ausmachen. Aus dem Launch der TV-begleitenden Zeitschrift „TV Total“ rechneten die Domstädter mit Anlaufverlusten in Höhe von 5 bis 6 Millionen Euro. Diese Kosten würden sich Brainpool und Stefan Raab je zur Hälfte teilen.
Die endgültigen Zahlen für 2000 sollten sich „im Groben“ mit den vorläufigen Ergebnissen decken. Für entscheidend hielten die Börsenexperten aber den Ausblick auf die kommenden Jahre. Mit der starken Abhängigkeit von Zugpferd Stefan Raab sei das Risiko des Papiers nicht gerade gesunken und auch jede noch so große Euphorie habe irgendwann ihr Ende gefunden.
