BrainLAB spekulativ zeichnen
25.06.01 14:03
GoingPublic-Online
Die Wertpapierexperten von „GoingPublic-Online“ empfehlen die Aktie BrainLAB (WKN 520790) spekulativ zu zeichnen.
Vom 22. Juni bis zum 3. Juli könnten die Aktien der BrainLAB AG (WKN 520 790) in einer Spanne von 13,50 Euro bis 17 Euro gezeichnet werden. Die Erstnotiz am Neuen Markt solle am 5. Juli stattfinden.
Ausgegeben würden bis zu 5.084.725 Aktien. Davon würden 4.421.500 Stück aus einer Kapitalerhöhung stammen. 663.225 Aktien würden von den Altaktionären im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption angeboten. Neben den beiden Konsortialführern Morgan Stanley Dean Witter und Bayerische Landesbank begleite Lehman Brothers den Börsengang. Der Free Float werde nach Greenshoe bei rund 24% liegen. Nach dem IPO würden insgesamt bis zu 19.471.500 Aktien ausstehen.
Die BrainLAB AG sei 1989 in Heimstetten bei München gegründet worden. Das Unternehmen entwickele, produziere und vertreibe medizinische Geräte für die bildgeleitete Chirurgie. Dazu gehöre ein Navigationssystem, das es dem Arzt ermögliche, während einer Operation auf einem Monitor genau zu verfolgen, wo er sich gerade im Körper des Patienten befinde. Auf diese Weise könnten Tumore besser lokalisiert oder Implantate genauer positioniert werden. Mit einem Produkt aus dem Bereich der Radiochirurgie könnten Tumore im Körperinneren erfasst und aus verschiedenen Richtungen bestrahlt werden. Die 375 Mitarbeiter würden sich bei der Weiterentwicklung der Produkte vor allem auf intelligente Software konzentrieren, die die medizinischen Geräte steuere.
Der wichtigste Konkurrent im Markt für die bildgeleitete Chirurgie sei der amerikanische Medtech-Konzern Medtronic. Nennenswerter Wettbewerb sei sonst nicht auszumachen. Mit der ständigen Erweiterung der Anwendungsgebiete für die eigenen Produkte versuche BrainLAB nicht nur den Vorsprung auszubauen, sondern auch Medtronic weitere Marktanteile abzuringen. So sei beispielsweise in diesem Jahr die Technologie für die computergestützte Chirurgie auf den Hüft- und Kniebereich ausgedehnt worden.
BrainLAB schätze, dass das weltweite Marktvolumen für die eigenen Produkte im Jahr 2000 rund 300 Mio. US-Dollar betragen habe. Dieser Markt solle mit über30% p.a. in Zukunft dynamisch wachsen. Im Jahr 1999/2000 (30. September) habe BrainLAB einen Umsatz von 48,7 Mio. Euro und ein negatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und einmaligen Aufwendungen für ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm von 6,1 Mio. Euro erzielt. Im laufenden Geschäftsjahr erwarte das Unternehmen bei einem Umsatzwachstum von rund 70% den Break Even, so die Experten.
Gemäß den Aktienexperten von „GoingPublic-Online“ zeigt sich die hohe Attraktivität des Medtech-Marktes im allgemeinen und des Marktes für bildgeleitete Chirurgie im speziellen an zwei Faktoren: Einerseits an den hohen und relativ konstanten Wachstumsraten und andererseits an der geringen Wettbewerbsintensität. So habe der Branchen-Gigant Medtronic im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Nettogewinnmarge von 20% erzielen können. BrainLAB zeichne sich durch eine innovative Produktpalette und langjährige Erfahrung aus. Dass das kleine Unternehmen aus Heimstetten dem großen Konkurrenten Medtronic in seinem Segment die Stirn bieten könne, mache die gute Marktposition und die Qualität der Produkte deutlich. Den durchaus bestehenden Chancen müssten die Risiken aber entgegengestellt werden, die in erster Linie in der geringen Produkt-Diversifikation (im Vergleich zu Medtronic) zu suchen seien.
Insbesondere vor dem Hintergrund des schwachen Marktes (der Nemax Medtech-Index notiere in der Nähe des Allzeit-Tiefs) wäre etwas mehr Mäßigung beim Pricing wünschenswert gewesen. Die Zeichnung ist daher nur spekulativen Naturen am unteren Ende der Preisspane zu empfehlen, so die Wertpapierexperten von „GoingPublic-Online.
Vom 22. Juni bis zum 3. Juli könnten die Aktien der BrainLAB AG (WKN 520 790) in einer Spanne von 13,50 Euro bis 17 Euro gezeichnet werden. Die Erstnotiz am Neuen Markt solle am 5. Juli stattfinden.
Ausgegeben würden bis zu 5.084.725 Aktien. Davon würden 4.421.500 Stück aus einer Kapitalerhöhung stammen. 663.225 Aktien würden von den Altaktionären im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption angeboten. Neben den beiden Konsortialführern Morgan Stanley Dean Witter und Bayerische Landesbank begleite Lehman Brothers den Börsengang. Der Free Float werde nach Greenshoe bei rund 24% liegen. Nach dem IPO würden insgesamt bis zu 19.471.500 Aktien ausstehen.
Der wichtigste Konkurrent im Markt für die bildgeleitete Chirurgie sei der amerikanische Medtech-Konzern Medtronic. Nennenswerter Wettbewerb sei sonst nicht auszumachen. Mit der ständigen Erweiterung der Anwendungsgebiete für die eigenen Produkte versuche BrainLAB nicht nur den Vorsprung auszubauen, sondern auch Medtronic weitere Marktanteile abzuringen. So sei beispielsweise in diesem Jahr die Technologie für die computergestützte Chirurgie auf den Hüft- und Kniebereich ausgedehnt worden.
BrainLAB schätze, dass das weltweite Marktvolumen für die eigenen Produkte im Jahr 2000 rund 300 Mio. US-Dollar betragen habe. Dieser Markt solle mit über30% p.a. in Zukunft dynamisch wachsen. Im Jahr 1999/2000 (30. September) habe BrainLAB einen Umsatz von 48,7 Mio. Euro und ein negatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und einmaligen Aufwendungen für ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm von 6,1 Mio. Euro erzielt. Im laufenden Geschäftsjahr erwarte das Unternehmen bei einem Umsatzwachstum von rund 70% den Break Even, so die Experten.
Gemäß den Aktienexperten von „GoingPublic-Online“ zeigt sich die hohe Attraktivität des Medtech-Marktes im allgemeinen und des Marktes für bildgeleitete Chirurgie im speziellen an zwei Faktoren: Einerseits an den hohen und relativ konstanten Wachstumsraten und andererseits an der geringen Wettbewerbsintensität. So habe der Branchen-Gigant Medtronic im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Nettogewinnmarge von 20% erzielen können. BrainLAB zeichne sich durch eine innovative Produktpalette und langjährige Erfahrung aus. Dass das kleine Unternehmen aus Heimstetten dem großen Konkurrenten Medtronic in seinem Segment die Stirn bieten könne, mache die gute Marktposition und die Qualität der Produkte deutlich. Den durchaus bestehenden Chancen müssten die Risiken aber entgegengestellt werden, die in erster Linie in der geringen Produkt-Diversifikation (im Vergleich zu Medtronic) zu suchen seien.
Insbesondere vor dem Hintergrund des schwachen Marktes (der Nemax Medtech-Index notiere in der Nähe des Allzeit-Tiefs) wäre etwas mehr Mäßigung beim Pricing wünschenswert gewesen. Die Zeichnung ist daher nur spekulativen Naturen am unteren Ende der Preisspane zu empfehlen, so die Wertpapierexperten von „GoingPublic-Online.
