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Bayer AG

WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017

Bayer kaufen


22.03.01 00:00
BfG Bank

Bayer (WKN 575200) kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2000 zurückblicken, so die Analysten der BfG-Bank.

Umsatz und Ergebnis seien jeweils zweistellig (+13,4 %) auf rund 31 Mrd. € bzw. (+20 %) auf 3,3 Mrd. € (operatives Ergebnis auf bereinigter Basis) gewachsen. Zu einem größeren Teil profitiere Bayer von dabei von günstigen Währungsrelationen sowie einer guten Mengenkonjunktur. Bezogen auf die Arbeitsgebiete erzielten die Polymere mit 27,8 % den höchsten Umsatzzuwachs. Danach kämen in der Reihenfolge Gesundheit (19,9 %), Chemie (17,8 %) und Landwirtschaft (11,7 %). In regionaler Hinsicht seien Asien/Pazifik und Nordamerika am stärksten gewachsen.

Das operative Ergebnis insgesamt liege mit 3,3 Mrd. € um 2,1% unter dem des Vorjahres. Dabei sei zu berücksichtigen, dass das Vorjahresergebnis durch den Verkaufsgewinn aus dem Agfa﷓Börsengang positiv überzeichnet gewesen sei. Auf bereinigter Basis ergebe sich daher ein anderes Bild (siehe oben). Entsprechend liege auch der Jahresüberschuss unter dem des Vorjahres (﷓9,3 %). Hier habe sich insbesondere eine erhöhte Steuerquote belastend ausgewirkt. Die Dividende je Aktie solle dennoch von 1,30 € im Vorjahr auf 1,40 € angehoben werden (HV sei am 27.4.01). Einen sehr hohen Zuwachs verzeichne der Brutto﷓Cash Flow mit über 37 % auf über 4 Mrd. €. Damit verbessere sich der Cash Flow﷓Returnon﷓Investment (CFRoI) von 9,8 auf 11,5 %.

Dieses Jahr würden Umsatz und Ergebnis wiederum um mindestens 10 % wachsen sollen. Der Jahresauftakt sei, gemessen an den ersten zwei Monaten, vielversprechend. die Zahlen würden über Plan und Vorjahr liegen. Im Arbeitsgebiet Gesundheit, das den größten Ergebnisbeitrag leiste, solle die operative Marge von knapp 15 auf 20 % steigen. Im Polymerbereich würden sich die Margen durch weiter sinkende Rohstoffpreise und steigende Verkaufspreise verbessern. In der Chemie würden die geplanten Umstrukturierungen zu einer höheren Ertragskraft führen. Insgesamt seien für 2001 Investitionen in Höhe von 3,1 Mrd. € vorgesehen. Hinzu kämen weiterhin Maßnahmen, die der Portfoliooptimierung dienten. Im Jahre 2000 seien 9 Akquisitionen und 4 Desinvestitionen getätigt worden. Dieser Prozess werde anhalten. Schwerpunkt könne dieses Jahr der Landwirtschaftsbereich sein.

Der Bayer﷓Konzern gehe von rückläufigen, aber positiven, Wachstumsraten für alle Regionen der Welt aus. Margenverbesserungen, Kostensenkungen und nicht zuletzt erwartete positive außerordentliche Erträge (EC Erdölchemie) würden helfen, die Ertragsziele zu erreichen. Außerdem werde sich auch hier eine sinkende Steuerquote entlastend auswirken. Die Bayer-Aktie gehöre zu den Qualitätstiteln des deutschen Aktienmarkts. Da davon auszugehen sei, dass die Kursentwicklung, gemessen am DAX, weiterhin von Unsicherheit gekennzeichnet sein werde, dürfe Bayer eher ein Outperformer sein.

Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher kaufen.





 
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