BMW neutral gewichten
07.06.01 13:23
Kant VM
Die Experten von Kant VM empfehlen die Aktie von BMW (WKN 519000) neutral zu gewichten.
BMW habe mit seinen zum ersten Mal veröffentlichten Quartalszahlen die Erwartungen des Marktes deutlich geschlagen. BMW habe nach dem Rover-Verkauf erstmals wieder nur Zahlen der BMW-Gruppe vorgelegt. Dies würde sich in äußerst positiven Zahlen für das erste Quartal niederschlagen.
So habe der Gesamtumsatz gegenüber dem ersten Quartal 2000 um 7,2 Prozent auf 9.365 Millionen Euro gesteigert werden können. Bereinigt um die in Quartal1 / 2000 enthaltenen Rover-Umsätze (1.722 Millionen Euro), würde dies einen satten Umsatzanstieg von 33,5 Prozent bedeuten..
Insbesondere die Modelle der 3er-Reihe, der neue X5, sowie die Modelle der 5er-Reihe hätten die Anzahl der verkauften Fahrzeuge um insgesamt 9,7 Prozent auf 221.777 gesteigert.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sei um 333 Prozent auf 853 Millionen Euro gestiegen, wobei zu berücksichtigen sei, dass das Vorjahresquartal durch einen Verlust der Rover-Sparte in Höhe von 424 Millionen Euro enorm belastet worden sei. Das Ergebnis pro Aktie sei um 288,9 Prozent auf 0,70 Euro gestiegen.
Das Ergebniswachstum von 44,7 Prozent in der BMW-Automobilsparte , die etwa 95 Prozent zum Gesamtergebnis beitrage, spreche für eine erfolgreich umgesetzte Neuausrichtung des Konzerns.
Dieser habe sich die konsequente Fokussierung auf sogenannte Premiummarken auf seine Fahnengeschrieben, was bedeute, dass BMW vom Kleinwagensegment bis hin zur Luxusklasse in jedem Bereich ein exklusives und hochwertiges Produkt anbieten wolle. Im Kleinwagensegment sei dies in diesem Jahr der Mini Cooper und der Mini One. Ab 2004 würde dann die 1er-Reihe starten, die zwischen Mini und der 3er-Reihe platziert werde.
Ende 2001 werde das Luxussegment durch den Wechsel der 7er-Reihe positiv beeinflusst. Und später durch die Rolls-Royce-Fahrzeuge nach oben hin abgerundet. Darüber hinaus werde die 6er-Reihe wiederbelebt. Der Produktoffensive sollten ein kleinerer Geländewagen X3 sowie der Modellwechsel in der 5er-Reihe Ausdruck verleihen.
Man gehe für das Gesamtjahr 2001 bei BMW davon aus, dass die erfolgreiche Entwicklung bei Absatz, Umsatz und Ertrag auch im Gesamtjahr fortgesetzt werde.
Nach Ansicht der Experten von Kant VM bewege sich BMW auf einen Rekordabschluss zu. Das zweite Halbjahr sei das stärkere und man werde von der Erneuerung des 3er Compact, der Weiterentwicklung der 3er-Reihe sowie des X5 profitieren, Die Zinssenkung in den USA sollte der Nachfrage zusätzliche Unterstützung bieten
Negativ auf die Jahresbilanz könnten sich die Markteinführungen des Mini und der 7er-Reihe auswirken, da mit höheren Marketing-Aufwendungen gerechnet werden müsse. Kostenintensiv sei auch die Entwicklung der neuen Fahrzeuge.
Die Rover-Krise sei nun endgültig überwunden. Die Premium-Strategie habe der Konjunkturabkühlung Stand gehalten. So werde ein EPS 01 von 2,20 Euro sowie ein EPS 02 von 2,50 Euro und ein EPS 03 von2,80 Euro erwartet. Daraus ergebe sich ein KGV 02 von etwa 16 und ein KGV 03 von 14, was der Branche gegenüber eine überdurchschnittliche Bewertung sei.
Die Bewertung der Analysten von Kant VM sei neutral gewichten, da die Ausrichtung des Unternehmens schon konsequent sei, die Aktie aber eine recht hohe Bewertung aufweise. Bei Porsche VW oder DaimlerChrysler sehe man mehr Potenzial. Im Bereich von 42 bis 43 Euro solle man kurzfristige Gewinnmitnahmen realisieren oder das Papier gegen Daimler tauschen.
BMW habe mit seinen zum ersten Mal veröffentlichten Quartalszahlen die Erwartungen des Marktes deutlich geschlagen. BMW habe nach dem Rover-Verkauf erstmals wieder nur Zahlen der BMW-Gruppe vorgelegt. Dies würde sich in äußerst positiven Zahlen für das erste Quartal niederschlagen.
So habe der Gesamtumsatz gegenüber dem ersten Quartal 2000 um 7,2 Prozent auf 9.365 Millionen Euro gesteigert werden können. Bereinigt um die in Quartal1 / 2000 enthaltenen Rover-Umsätze (1.722 Millionen Euro), würde dies einen satten Umsatzanstieg von 33,5 Prozent bedeuten..
Insbesondere die Modelle der 3er-Reihe, der neue X5, sowie die Modelle der 5er-Reihe hätten die Anzahl der verkauften Fahrzeuge um insgesamt 9,7 Prozent auf 221.777 gesteigert.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sei um 333 Prozent auf 853 Millionen Euro gestiegen, wobei zu berücksichtigen sei, dass das Vorjahresquartal durch einen Verlust der Rover-Sparte in Höhe von 424 Millionen Euro enorm belastet worden sei. Das Ergebnis pro Aktie sei um 288,9 Prozent auf 0,70 Euro gestiegen.
Das Ergebniswachstum von 44,7 Prozent in der BMW-Automobilsparte , die etwa 95 Prozent zum Gesamtergebnis beitrage, spreche für eine erfolgreich umgesetzte Neuausrichtung des Konzerns.
Ende 2001 werde das Luxussegment durch den Wechsel der 7er-Reihe positiv beeinflusst. Und später durch die Rolls-Royce-Fahrzeuge nach oben hin abgerundet. Darüber hinaus werde die 6er-Reihe wiederbelebt. Der Produktoffensive sollten ein kleinerer Geländewagen X3 sowie der Modellwechsel in der 5er-Reihe Ausdruck verleihen.
Man gehe für das Gesamtjahr 2001 bei BMW davon aus, dass die erfolgreiche Entwicklung bei Absatz, Umsatz und Ertrag auch im Gesamtjahr fortgesetzt werde.
Nach Ansicht der Experten von Kant VM bewege sich BMW auf einen Rekordabschluss zu. Das zweite Halbjahr sei das stärkere und man werde von der Erneuerung des 3er Compact, der Weiterentwicklung der 3er-Reihe sowie des X5 profitieren, Die Zinssenkung in den USA sollte der Nachfrage zusätzliche Unterstützung bieten
Negativ auf die Jahresbilanz könnten sich die Markteinführungen des Mini und der 7er-Reihe auswirken, da mit höheren Marketing-Aufwendungen gerechnet werden müsse. Kostenintensiv sei auch die Entwicklung der neuen Fahrzeuge.
Die Rover-Krise sei nun endgültig überwunden. Die Premium-Strategie habe der Konjunkturabkühlung Stand gehalten. So werde ein EPS 01 von 2,20 Euro sowie ein EPS 02 von 2,50 Euro und ein EPS 03 von2,80 Euro erwartet. Daraus ergebe sich ein KGV 02 von etwa 16 und ein KGV 03 von 14, was der Branche gegenüber eine überdurchschnittliche Bewertung sei.
Die Bewertung der Analysten von Kant VM sei neutral gewichten, da die Ausrichtung des Unternehmens schon konsequent sei, die Aktie aber eine recht hohe Bewertung aufweise. Bei Porsche VW oder DaimlerChrysler sehe man mehr Potenzial. Im Bereich von 42 bis 43 Euro solle man kurzfristige Gewinnmitnahmen realisieren oder das Papier gegen Daimler tauschen.
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