BASF kaufen
13.11.08 11:03
Antizyklischer Börsenbrief
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" empfehlen die Aktie der BASF zu kaufen.
Die Geschäfte würden immer noch recht gut laufen, weitaus besser jedenfalls, als man das in diesen Zeiten erwarten würde: Im abgelaufenen dritten Quartal 2008 hätten die Ludwigshafener den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 15,77 Milliarden Euro gesteigert. Anders als andere Unternehmen, sei BASF in der Lage, Preissteigerungen, etwa bei den Rohstoffen, teilweise an seine Kunden weiter zu geben:
Die Verkaufspreise seien zuletzt spürbar, nämlich um 17 Prozent angehoben worden. Negative Währungseffekte hätten im Berichtszeitraum nur noch mit fünf Prozent zu Buche geschlagen. Deutliche Zuwächse seien in den Bereichen Oil & Gas (+46 Prozent), chemische Produkte (+19 Prozent) sowie Agricultural Solutions (+11 Prozent) erzielt worden.
Trotz der positiven Entwicklungen in einigen Bereichen sei das operative Ergebnis (EBIT) auf 1,509 Milliarden Euro zurückgegangen, bei einer Marge von 9,6 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hätte BASF 1,689 Milliarden Euro erzielt. Ursache der Ergebnisabschwächung seien gestiegene Rohstoffkosten sowie der Hurrikan Ike an der US-Golfküste gewesen. Letzterer hätte das Ergebnis mit über 100 Millionen US-Dollar belastet.
Für das Gesamtjahr habe das Management den Ausblick etwas heruntergeschraubt: Zwar solle der Umsatz weiter gesteigert werden. Allerdings wolle man jetzt nur noch das Vorjahres-EBIT vor Sondereinflüssen erreichen. Den Zielen liege ein US-Dollar-Wechselkurs von 1,45 (vorher 1,55) und Ölnotierungen von 105 US-Dollar (vorher 120) zugrunde. Mit dem Kauf von Ciba wolle BASF seine Position im Bereich Spezialchemie stärken und bereits in zwei Jahren Kostensynergien erzielen. Sowohl die Umsatzdynamik als auch die Profitabilität seien bei Ciba zuletzt schwächer ausgefallen als bei BASF. Dies könnte die BASF-Kennzahlen künftig etwas schwächen.
Im kommenden Jahr dürften Integrationsaufwendungen im Zusammenhang mit Ciba hinzukommen. Doch die Belastungen durch Ciba seien das Eine. Einsparungsmodelle dürften helfen, die Bilanz weiter zu stärken: Das kürzlich gestartete Sparprogramm NEXT beinhalte den Abbau von Arbeitsplätzen und solle die Ertragsseite bis 2010 spürbar entlasten. Die Dividendenzahlungen sollten unverändert beibehalten werden. Damit liege die Dividendenrendite im Bereich von 7,4 Prozent. Auch die übrigen Geschäftszahlen seien viel versprechend: Zu einem KGV für 2009 von 8,2 komme ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,4
Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm ab Juli 2008 (drei Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren) werde vorerst ausgesetzt. Doch das sollte nicht weiter stören: Im Gegenzug würden die Manager auffallendes Interesse an den eigenen Aktien zeigen: Allein seit Mitte September hätten zwölf (!) Insider, darunter Firmenboss Jürgen Hambrecht und Finanzvorstand Kurt Bock, eigene Aktien im Gesamtwert von 1,1 Millionen Euro eingesammelt.
Dank seiner ausgewogenen und sehr vielseitigen Produktpalette sollte der Konzern selbst eine längere Schwächephase der Weltwirtschaft gut überstehen. Hinzu würden die günstige fundamentale Bewertung, die aussichtsreiche Charttechnik mit einer sich andeutenden Trendwende sowie das auffallende Interesse der Insider kommen. Genau so solle es sein, ein erstklassiger Kaufkandidat für jedes langfristig ausgerichtete Krisendepot.
Anleger sollten jetzt die Papiere von BASF kaufen und sich in den kommenden Jahren nicht mehr groß darum kümmern. Sollte der Kurs vorübergehend noch einmal Schwäche zeigen, dann könnten sie sich mit der ansehnlichen Dividendenrendite trösten.
Die Aktien von BASF sind für die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" auf dem gegenwärtigen Kursniveau ein klarer langfristiger Kauf. (Ausgabe 11 vom 12.11.2008) (13.11.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Geschäfte würden immer noch recht gut laufen, weitaus besser jedenfalls, als man das in diesen Zeiten erwarten würde: Im abgelaufenen dritten Quartal 2008 hätten die Ludwigshafener den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 15,77 Milliarden Euro gesteigert. Anders als andere Unternehmen, sei BASF in der Lage, Preissteigerungen, etwa bei den Rohstoffen, teilweise an seine Kunden weiter zu geben:
Die Verkaufspreise seien zuletzt spürbar, nämlich um 17 Prozent angehoben worden. Negative Währungseffekte hätten im Berichtszeitraum nur noch mit fünf Prozent zu Buche geschlagen. Deutliche Zuwächse seien in den Bereichen Oil & Gas (+46 Prozent), chemische Produkte (+19 Prozent) sowie Agricultural Solutions (+11 Prozent) erzielt worden.
Trotz der positiven Entwicklungen in einigen Bereichen sei das operative Ergebnis (EBIT) auf 1,509 Milliarden Euro zurückgegangen, bei einer Marge von 9,6 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hätte BASF 1,689 Milliarden Euro erzielt. Ursache der Ergebnisabschwächung seien gestiegene Rohstoffkosten sowie der Hurrikan Ike an der US-Golfküste gewesen. Letzterer hätte das Ergebnis mit über 100 Millionen US-Dollar belastet.
Für das Gesamtjahr habe das Management den Ausblick etwas heruntergeschraubt: Zwar solle der Umsatz weiter gesteigert werden. Allerdings wolle man jetzt nur noch das Vorjahres-EBIT vor Sondereinflüssen erreichen. Den Zielen liege ein US-Dollar-Wechselkurs von 1,45 (vorher 1,55) und Ölnotierungen von 105 US-Dollar (vorher 120) zugrunde. Mit dem Kauf von Ciba wolle BASF seine Position im Bereich Spezialchemie stärken und bereits in zwei Jahren Kostensynergien erzielen. Sowohl die Umsatzdynamik als auch die Profitabilität seien bei Ciba zuletzt schwächer ausgefallen als bei BASF. Dies könnte die BASF-Kennzahlen künftig etwas schwächen.
Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm ab Juli 2008 (drei Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren) werde vorerst ausgesetzt. Doch das sollte nicht weiter stören: Im Gegenzug würden die Manager auffallendes Interesse an den eigenen Aktien zeigen: Allein seit Mitte September hätten zwölf (!) Insider, darunter Firmenboss Jürgen Hambrecht und Finanzvorstand Kurt Bock, eigene Aktien im Gesamtwert von 1,1 Millionen Euro eingesammelt.
Dank seiner ausgewogenen und sehr vielseitigen Produktpalette sollte der Konzern selbst eine längere Schwächephase der Weltwirtschaft gut überstehen. Hinzu würden die günstige fundamentale Bewertung, die aussichtsreiche Charttechnik mit einer sich andeutenden Trendwende sowie das auffallende Interesse der Insider kommen. Genau so solle es sein, ein erstklassiger Kaufkandidat für jedes langfristig ausgerichtete Krisendepot.
Anleger sollten jetzt die Papiere von BASF kaufen und sich in den kommenden Jahren nicht mehr groß darum kümmern. Sollte der Kurs vorübergehend noch einmal Schwäche zeigen, dann könnten sie sich mit der ansehnlichen Dividendenrendite trösten.
Die Aktien von BASF sind für die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" auf dem gegenwärtigen Kursniveau ein klarer langfristiger Kauf. (Ausgabe 11 vom 12.11.2008) (13.11.2008/ac/a/d)
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