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BASF SE

WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111

BASF attraktiv


05.10.98 00:00
SGZ-Bank

Mit deutlich reduzierter Zyklizität und konsequenter Shareholder-Value Orientierung zum Erfolg

In einer anläßlich des Investmentdialogs der SGZ-Bank veröffentlichten Unternehmensstudie empfehlen die Analysten der Bank die BASF-Aktie nachhaltig zum Kauf. Die Konzentration auf ergebnisstarke Segmente sowie der Ausbau der Aktivitäten in Wachstumsregionen werde zu kontinuierlichen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis führen. Für 1998 ermitteln die Analysten ein DVFA/SG-Ergebnis je Aktie von 5,29 DM und von 5,43 DM bzw. 5,68 DM für die Folgejahre. Die Bank hebt in ihrer Studie vor allem die in den letzten Jahren durchgeführte konsequente Optimierung des Konzernportfolios positiv hervor. Dadurch sei es dem BASF-Konzern gelungen, die Konjunkturanfälligkeit deutlich zu reduzieren. Der Abschlag, mit dem die BASF-Aktie in der Vergangenheit vom Markt bewertet wurde, sei nach Meinung der Experten aufgrund des erfolgreichen Ausbaus der konjunkturrobusten Geschäftsfelder Gesundheit und Ernährung sowie Öl und Gas nicht mehr gerechtfertigt.

Ein großer Wachstumsbeitrag werde nach Meinung der Analysten aus dem Bereich Pflanzenschutzmittel kommen, wo der Konzern von 1999 bis 2002 acht neue innovative Wirkstoffe auf den Markt bringen werde, jeder von ihnen mit einem Umsatzvolumen von durchschnittlich 100 Mio. DM. Weiterhin stehe auch der Pharmabereich vor einem starken Wachstum durch eine mit vielversprechenden neuen Präparaten gefüllte Produktpipeline mit einem Umsatzpotential von insgesamt 2-3 Mrd. DM. Damit werde BASF-Pharma seinem strategischen Ziel, auf ausgewählten Indikationsgebieten als Spezialanbieter eine führende Position einzunehmen, entscheidend näher kommen. Als besonders vielversprechend werten die Analysten der Bank das Präparat Meridia gegen Fettleibigkeit, dessen Zulassung für die europäischen Märkte unter dem Namen Reductil zum Jahreswechsel 1998/99 vorgesehen sei. Mit diesem Präparat könne es der BASF gelingen, das medizinisch drängende Problem krankhaften Übergewichts in den Griff zu bekommen. Als weiterhin positiv heben die Aktienexperten die Implementierung der Verbundproduktion, d.h die konsequente Vernetzung der Wertschöpfungsketten unter intensiver Nutzung von Kuppel- und Nebenprodukten hervor, die deutlich optimierte Kostenstrukturen bringe.

Auch im Segment Kunststoffe und Fasern komme es durch die neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmen zu deutlichen Kosteneinsparungen. Vorübergehende Ertragseinbußen im Asien-Geschäft könne der Konzern durch ein starkes Nordamerika- und Europa-Geschäft kompensieren.

Positiv werten die Experten ferner die konsequente Sharholder-Value Ausrichtung der Konzernführung. Das geplante Listing an der New Yorker Wall Street im Jahr 2000 sowie die damit verbundene Umstellung der Rechnungslegung auf US-GAAP schon beim Jahresabschluß 1998 werde die Transparenz für internationale Investoren erhöhen. Auch der geplante Rückkauf eigener Aktien werde der Aktie zusätzlichen Auftrieb verleihen. Anhand mehrerer Indikationen leiten die Analysten der SGZ-Bank für die BASF-Aktie auf Jahressicht ein Kursziel von über 100 DM ab. Die Aktie stelle aufgrund der hervorragenden Zukunftsperspektiven des Konzerns ein sehr attraktives Investment dar.




 
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