ARCELORMITTAL S.A. NOUV.
WKN: A0M6U2 / ISIN: LU0323134006ArcelorMittal halten
12.02.09 15:54
Nord LB
Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Holger Fechner, empfiehlt weiterhin, die Aktien von ArcelorMittal zu halten.
Trotz erheblicher Bremsspuren am Ende des Jahres habe der Konzern das Geschäftsjahr 2008 noch mit neuen Rekordwerten beenden können. Der Umsatz sei um 19% auf 124,9 Milliarden USD gestiegen. Das EBITDA habe sich um 26% erhöht. Das Konzernergebnis sei aber gegenüber dem Geschäftsjahr 2007 um 9% auf 9,4 Milliarden USD gesunken.
Im vierten Quartal 2008 habe sich der Umsatz um 21% auf 22,1 Milliarden Euro verringert. Das EBITDA habe bei 2,8 Milliarden Euro gelegen. Hohe Abschreibungen auf Lagerbestände sowie Kosten für den Stellenabbau hätten aber zu einem Verlust von 2,6 Milliarden USD geführt. Das konsequente Krisenmanagement, das zu einer Reduzierung der Nettoverschuldung zum Ende des Jahres um 6 Milliarden USD auf 26,5 Milliarden USD geführt habe, sei aber positiv. Die Liquidität sei außerdem auf 13,4 Milliarden USD gestiegen.
Aufgrund der gesunkenen Stahlnachfrage und der deutlich gesunkenen Preise sei das erste Quartal 2009 als "herausfordernd" bezeichnet worden. Es werde ein EBITDA von einer Milliarde USD erwartet. Trotzdem sehe der Konzern Anzeichen einer Besserung. Im Q2/2009 werde mit einer Belebung der Nachfrage gerechnet. Der branchenweite Produktionsrückgang in 2009 solle 7 bis 10% erreichen.
Für 2009 sei eine Kürzung der Dividende auf 0,75 USD je Aktie geplant. Von dem im letzten Jahr verabschiedeten Einsparprogramm für die nächsten fünf Jahre in Höhe von 5 Milliarden USD sollten 40% im Geschäftsjahr 2009 realisiert werden. Zudem wolle der Konzern im neuen Geschäftsjahr mit einer Reduzierung der Nettoverschuldung von 4 Milliarden Euro sein Ziel erreichen.
Als Marktführer leide der Konzern besonders unter dem nie da gewesenen Nachfrageeinbruch in der Stahlbranche. Das erste Quartal werde nochmals zu Produktionsrückgängen führen. Positiv falle die energisch und konsequent durchgeführte Kosten- und Schuldensenkungsstrategie aus. Im Geschäftsjahr 2009 seien auch keine weiteren Sonderabschreibungen zu erwarten. Wegen der großen Marktunsicherheiten würden die Analysten weiterhin eine anhaltende Stahlnachfrageschwäche erwarten. Erst im zweiten Halbjahr 2009 rechne man wieder mit einer leichten Belebung. Die EPS-Schätzung für 2009 werde von 3,70 USD auf 2,26 USD reduziert. Das Kursziel werde von zuvor 22 Euro auf jetzt 19 Euro gesenkt.
Die Analysten der Nord LB empfehlen weiterhin, die Aktien von ArcelorMittal zu halten. (Analyse vom 12.02.2009) (12.02.2009/ac/a/a)
Trotz erheblicher Bremsspuren am Ende des Jahres habe der Konzern das Geschäftsjahr 2008 noch mit neuen Rekordwerten beenden können. Der Umsatz sei um 19% auf 124,9 Milliarden USD gestiegen. Das EBITDA habe sich um 26% erhöht. Das Konzernergebnis sei aber gegenüber dem Geschäftsjahr 2007 um 9% auf 9,4 Milliarden USD gesunken.
Im vierten Quartal 2008 habe sich der Umsatz um 21% auf 22,1 Milliarden Euro verringert. Das EBITDA habe bei 2,8 Milliarden Euro gelegen. Hohe Abschreibungen auf Lagerbestände sowie Kosten für den Stellenabbau hätten aber zu einem Verlust von 2,6 Milliarden USD geführt. Das konsequente Krisenmanagement, das zu einer Reduzierung der Nettoverschuldung zum Ende des Jahres um 6 Milliarden USD auf 26,5 Milliarden USD geführt habe, sei aber positiv. Die Liquidität sei außerdem auf 13,4 Milliarden USD gestiegen.
Für 2009 sei eine Kürzung der Dividende auf 0,75 USD je Aktie geplant. Von dem im letzten Jahr verabschiedeten Einsparprogramm für die nächsten fünf Jahre in Höhe von 5 Milliarden USD sollten 40% im Geschäftsjahr 2009 realisiert werden. Zudem wolle der Konzern im neuen Geschäftsjahr mit einer Reduzierung der Nettoverschuldung von 4 Milliarden Euro sein Ziel erreichen.
Als Marktführer leide der Konzern besonders unter dem nie da gewesenen Nachfrageeinbruch in der Stahlbranche. Das erste Quartal werde nochmals zu Produktionsrückgängen führen. Positiv falle die energisch und konsequent durchgeführte Kosten- und Schuldensenkungsstrategie aus. Im Geschäftsjahr 2009 seien auch keine weiteren Sonderabschreibungen zu erwarten. Wegen der großen Marktunsicherheiten würden die Analysten weiterhin eine anhaltende Stahlnachfrageschwäche erwarten. Erst im zweiten Halbjahr 2009 rechne man wieder mit einer leichten Belebung. Die EPS-Schätzung für 2009 werde von 3,70 USD auf 2,26 USD reduziert. Das Kursziel werde von zuvor 22 Euro auf jetzt 19 Euro gesenkt.
Die Analysten der Nord LB empfehlen weiterhin, die Aktien von ArcelorMittal zu halten. (Analyse vom 12.02.2009) (12.02.2009/ac/a/a)
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