Arbeitsmarkt Negativtrend
08.11.01 17:29
Dresdner Bank
Der Negativtrend am Arbeitsmarkt hat sich im Oktober beschleunigt, so die Wirtschaftsexperten der Dresdner Bank.
Saisonbereinigt sei die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 27.000 gestiegen. Im Vorjahrsvergleich liege die Arbeitslosigkeit mittlerweile sogar um 114.000 höher. Schon seit Jahresbeginn 2001 wachse das Heer der Arbeitslosen Monat für Monat relativ gleichmäßig um durchschnittlich 10.000. Ausnahmen hiervon hätten nur der August gebildet, wo die Zahl der Arbeitslosen stagniert habe. Allerdings sei der August durch das frühe Ende der Sommerferien begünstigt worden.
Im Gegenzug sei die Entwicklung im September entsprechend schwächer ausgefallen. Vor diesem Hintergrund müsse im Oktober – auch angesichts des guten Wetters, das zu keinen Verzerrungen der Beschäftigung insbesondere im Baubereich Anlass gegeben habe – von einem beschleunigten Anstieg der Arbeitslosigkeit gesprochen werden. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sei die konjunkturelle Lage. So würden seit dem Frühjahr 2001 im Trend Industrieproduktion und Auftragseingänge schrumpfen . Im dritten Quartal habe die Einbuße gegenüber dem Vorquartal 0,4 bzw. 2,7% betragen. Insbesondere die Auslandsnachfrage habe mit einem Rückgang um 4,2% gebremst. Allein im September hätten die Auslandsbestellungen um 5% unter Vormonatsniveau gelegen. Die Folgen der Terroranschläge hätten hieran sicher einen merklichen Anteil gehabt.
Neben der schwachen Konjunktur würden aber auch Einsparungen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen den Arbeitsmarkt belasten. So seien im Oktober im sogenannten zweiten Arbeitsmarkt im Vorjahresvergleich 127.000 Personen weniger beschäftigt gewesen als ein Jahr zuvor. Noch im Januar dieses Jahres hätten die Kürzungen im Vorjahresvergleich lediglich 35.000 Stellen betragen. Mit einer Abschwächung des Negativtrends am Arbeitsmarkt sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte bis Jahresende auf annähernd 4 Mio. ansteigen und einen Jahresdurchschnitt von 3,85 Mio. erreichen.
Saisonbereinigt sei die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 27.000 gestiegen. Im Vorjahrsvergleich liege die Arbeitslosigkeit mittlerweile sogar um 114.000 höher. Schon seit Jahresbeginn 2001 wachse das Heer der Arbeitslosen Monat für Monat relativ gleichmäßig um durchschnittlich 10.000. Ausnahmen hiervon hätten nur der August gebildet, wo die Zahl der Arbeitslosen stagniert habe. Allerdings sei der August durch das frühe Ende der Sommerferien begünstigt worden.
Im Gegenzug sei die Entwicklung im September entsprechend schwächer ausgefallen. Vor diesem Hintergrund müsse im Oktober – auch angesichts des guten Wetters, das zu keinen Verzerrungen der Beschäftigung insbesondere im Baubereich Anlass gegeben habe – von einem beschleunigten Anstieg der Arbeitslosigkeit gesprochen werden. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sei die konjunkturelle Lage. So würden seit dem Frühjahr 2001 im Trend Industrieproduktion und Auftragseingänge schrumpfen . Im dritten Quartal habe die Einbuße gegenüber dem Vorquartal 0,4 bzw. 2,7% betragen. Insbesondere die Auslandsnachfrage habe mit einem Rückgang um 4,2% gebremst. Allein im September hätten die Auslandsbestellungen um 5% unter Vormonatsniveau gelegen. Die Folgen der Terroranschläge hätten hieran sicher einen merklichen Anteil gehabt.
Neben der schwachen Konjunktur würden aber auch Einsparungen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen den Arbeitsmarkt belasten. So seien im Oktober im sogenannten zweiten Arbeitsmarkt im Vorjahresvergleich 127.000 Personen weniger beschäftigt gewesen als ein Jahr zuvor. Noch im Januar dieses Jahres hätten die Kürzungen im Vorjahresvergleich lediglich 35.000 Stellen betragen. Mit einer Abschwächung des Negativtrends am Arbeitsmarkt sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte bis Jahresende auf annähernd 4 Mio. ansteigen und einen Jahresdurchschnitt von 3,85 Mio. erreichen.
