Alstom halten
13.11.08 11:11
Wertpapier
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten des Börsen-Journals "Wertpapier" empfehlen, die Aktie von Alstom zu halten.
Der französische Industrieriese könne möglicherweise als Sieger aus dem Streit zwischen der Deutschen Bahn und Siemens wegen der Pannenserie bei diversen ICE-Typen hervorgehen. Alstom-Bereichsvorstand Philippe Mellier buhle ebenso wie Bombardier um einen milliardenschweren Auftrag der Bahntochter DB Mobility Logistics. Die wolle ab 2014 nach und nach ihre komplette IC- und EC-Flotte gegen neue Hochgeschwindigkeitszüge austauschen.
Die Unzufriedenheit mit Siemens steigere die Chancen, dass Rivalen zum Zuge kommen würden. Wenn Alstom den Zuschlag erhalten würde, würden die Fertigungsstätten auf die kommenden zehn Jahre hinaus ausgelastet sein. Zudem locke die Aussicht auf Folgeaufträge anderer Bahnbetreiber in Europa. In Russland wolle der Konzern zudem über eine Beteiligung an dem Waggonbauer Transmashholding mittelfristig zum wichtigsten Lieferanten für den früheren Eisenbahnbetreiber Russian Railways aufsteigen.
An der Börse würden Meldungen über massive Bestechungsvorwürfe die Stimmung drücken. Seit Jahresbeginn sei der Kurs um 48% gesunken. Sowohl die Experten von BBVA als auch von Natixis hätten die Alstom-Aktie zuletzt heruntergestuft.
Die Experten von "Wertpapier" empfehlen, die Aktie von Alstom zu halten. (Ausgabe 23) (13.11.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der französische Industrieriese könne möglicherweise als Sieger aus dem Streit zwischen der Deutschen Bahn und Siemens wegen der Pannenserie bei diversen ICE-Typen hervorgehen. Alstom-Bereichsvorstand Philippe Mellier buhle ebenso wie Bombardier um einen milliardenschweren Auftrag der Bahntochter DB Mobility Logistics. Die wolle ab 2014 nach und nach ihre komplette IC- und EC-Flotte gegen neue Hochgeschwindigkeitszüge austauschen.
Die Unzufriedenheit mit Siemens steigere die Chancen, dass Rivalen zum Zuge kommen würden. Wenn Alstom den Zuschlag erhalten würde, würden die Fertigungsstätten auf die kommenden zehn Jahre hinaus ausgelastet sein. Zudem locke die Aussicht auf Folgeaufträge anderer Bahnbetreiber in Europa. In Russland wolle der Konzern zudem über eine Beteiligung an dem Waggonbauer Transmashholding mittelfristig zum wichtigsten Lieferanten für den früheren Eisenbahnbetreiber Russian Railways aufsteigen.
Die Experten von "Wertpapier" empfehlen, die Aktie von Alstom zu halten. (Ausgabe 23) (13.11.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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