Allianz Outperformer
28.06.01 13:24
GZ-Bank
Die Analysten der GZ-Bank bewerten die Allianz-Aktie (WKN 840400) mit Outperformer.
Die Allianz AG habe überraschend hohe Synergieeffekte von 1,06 Mrd. Euro pro Jahr ab dem Jahr 2006 aus der Fusion mit der Dresdner Bank in Aussicht gestellt. Die veranschlagten Ziele sind nach Ansicht der GZ-Bank-Analysten ambitioniert, aber erreichbar. Risiken bestünden in der Kannibalisierung der drei klar getrennten Vertriebskanäle. Mit der eindeutigen Kompetenzregelung mit geringen Überschneidungen, die Verbindung der Vertriebswege durch ein einigendes Band der Informationstechnologie und die notwendige Härte des Management seien aber geeignete strategische Maßnahmen, internen Wettbewerb zu verhindern, getroffen worden.
Die Übernahme der Dresdner Bank erhöhe die Vertriebsreichweite und -präsenz erheblich. Beim Zugang zu Privaten Haushalten könne die Finanzgruppe z. B. auf Platz 2 hinter der Sparkassengruppe vorstoßen. Daneben erhalte die Gruppe mit dem DIT eine bisher fehlende starke Fondsgesellschaft in Europa und einen Absatzweg für Fonds, die momentan hauptsächlich von Bankfilialen vertrieben würden. Die Allianz AG verfüge somit in Deutschland über eine vollständige Produktpalette und über starke Vertriebsnetze. Damit stärke sie ihren Altersvorsorgebereich, der bisher unterproportional zum Schaden- und Unfallbereich vertreten gewesen sei und höhere Wachstumsraten verspreche.
Mit der Dresdner Transaktion würden auch 15 Mrd. Überschusskapital in Kerngeschäftstätigkeit umgewandelt. Das GZ-Bank-Research gehe davon aus, dass der Konzern diesen Weg weiter fortsetze und ab 2002 seine Beteiligungen besonnen und vorteilhaft einsetzen werde. Im Asset Management erreiche die Allianz mit der Fusion ihr Ziel mit 1,1 Billionen Euro „Assets under Management“ zu den fünf größten Vermögensverwaltern der Welt zu gehören. Die erreichte Größe führe über Skalierungseffekte zu Wettbewerbsvorteilen. Ferner profitiere die Gruppe durch einen starken Wissenstransfer, der die Entwicklung und den Vertrieb integrierter Produkte verbessern werde. Die zahlreichen Beteiligungen und die gesunde Finanzlage würden es nach Ansicht der Analysten der Allianz auch in Zukunft ermöglichen ihre Expansionsstrategie weltweit voranzutreiben und ihr Ziel unter den fünf führenden Wettbewerbern in jedem der Zielmärkte zu sein, weiterhin konsequent zu verfolgen.
Die Experten der GZ-Bank halten daher ihr Outperformer-Rating nicht zuletzt aufgrund der guten Unternehmensergebnisse im 1. Quartal 2001 und trotz der erhöhten Risiken weiterhin aufrecht.
Die Allianz AG habe überraschend hohe Synergieeffekte von 1,06 Mrd. Euro pro Jahr ab dem Jahr 2006 aus der Fusion mit der Dresdner Bank in Aussicht gestellt. Die veranschlagten Ziele sind nach Ansicht der GZ-Bank-Analysten ambitioniert, aber erreichbar. Risiken bestünden in der Kannibalisierung der drei klar getrennten Vertriebskanäle. Mit der eindeutigen Kompetenzregelung mit geringen Überschneidungen, die Verbindung der Vertriebswege durch ein einigendes Band der Informationstechnologie und die notwendige Härte des Management seien aber geeignete strategische Maßnahmen, internen Wettbewerb zu verhindern, getroffen worden.
Mit der Dresdner Transaktion würden auch 15 Mrd. Überschusskapital in Kerngeschäftstätigkeit umgewandelt. Das GZ-Bank-Research gehe davon aus, dass der Konzern diesen Weg weiter fortsetze und ab 2002 seine Beteiligungen besonnen und vorteilhaft einsetzen werde. Im Asset Management erreiche die Allianz mit der Fusion ihr Ziel mit 1,1 Billionen Euro „Assets under Management“ zu den fünf größten Vermögensverwaltern der Welt zu gehören. Die erreichte Größe führe über Skalierungseffekte zu Wettbewerbsvorteilen. Ferner profitiere die Gruppe durch einen starken Wissenstransfer, der die Entwicklung und den Vertrieb integrierter Produkte verbessern werde. Die zahlreichen Beteiligungen und die gesunde Finanzlage würden es nach Ansicht der Analysten der Allianz auch in Zukunft ermöglichen ihre Expansionsstrategie weltweit voranzutreiben und ihr Ziel unter den fünf führenden Wettbewerbern in jedem der Zielmärkte zu sein, weiterhin konsequent zu verfolgen.
Die Experten der GZ-Bank halten daher ihr Outperformer-Rating nicht zuletzt aufgrund der guten Unternehmensergebnisse im 1. Quartal 2001 und trotz der erhöhten Risiken weiterhin aufrecht.
12:30
, Börse Global
Allianz Aktie: Diekmann-Ära endet!Am 7. Mai 2026 verabschiedet sich Michael Diekmann nach jahrelanger Amtszeit aus dem Allianz-Aufsichtsrat. Der Konzern ...
11:23
, Börse Stuttgart AG
Die Top 3 meistgehandelten Inlandsaktien im Fokus: [...]Die Top 3 meistgehandelten Inlandsaktien im Fokus 1. SAP: Consumer-Health-Konzern Haleon setzt auf neue Business ...
16.04.26
, dpa-AFX
Deutsche Unternehmen stark hagelgefährdetMÜNCHEN (dpa-AFX) - Deutsche Unternehmen werden nach einer Analyse der Allianz gemessen an der vergleichsweise ...
