Akzo Nobel erste Position aufbauen
14.12.01 14:45
Der Aktionär plus
Die Analysten von "Der Aktionär plus" empfehlen erste Positionen in die Aktie Akzo Nobel (WKN 914188) aufzubauen.
Auch an dem Mischkonzern Akzo Nobel sei die mäßige Konjunktur nicht spurlos vorübergegangen. Aber Akzo Nobel habe bewiesen, dass auch in schweren Zeiten relativ stabile Erträge erzielt werden könnten. Die Geschäftsfelder würden von der Lieferung von Lacken und Farben, Chemieprodukten, bis hin zu Arzneimitteln reichen. Vor allem die Bereiche Chemie und Lacke/Farben hätten rückläufige Umsatzzahlen verbuchen müssen. Doch die Niederländer hätten früh genug reagiert und würden den ehemaligen Unternehmensschwerpunkt Chemie durch den wachstumsstarken Pharmabereich ablösen wollen.
Durch die Fusion mit Nobel und der Akquisition von Courtaulds sei Akzo Nobel mit einem Marktanteil von 8 Prozent die Nummer eins im Bereich Lacke und Farben. Jedoch seien die letzten Quartalsergebnisse alles andere als rosig gewesen. Die Analysten sähen dies als Ergebnis der rückläufigen Konjunktur in den USA, den allgemeinen Rückgang in der Automobilindustrie und infolge der schweren Finanzkrise in der Türkei, wo Akzo Nobel die Tochter Marshall Boya unterhalte.
Doch die Firma habe auch dieses Problem in den Griff bekommen und umgehend die Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet, um das Wachstum in diesem Segment auch zukünftig voranzutreiben. Für die Zukunft stünden auch im Bereich Lacke und Farben weitere sinnvolle Akquisitionen einerseits und geografische Expansion andererseits auf dem Plan.
Die drei Sektoren Pharma, Chemie und Farben würden das Ergebnis in 2002 stabil halten können. Hier werde der Bereich Life Sciences grundlegend zum Wachstum beitragen. Das Segment Farben sollte im nächsten Jahr steigende Umsätze generieren und somit den Ertragsrückgang in der Chemiesparte ausgleichen. Im darauf folgenden Jahr gehe der Konzern davon aus, dass alle drei Bereiche wieder positive Erträge einfahren würden. Dabei dürfte ein 20-prozentiges EBIT-Wachstum realistisch sein.
Was gefalle: Das Unternehmen fahre eine konsequente Unternehmensstrategie. Bereiche, die unwesentlich zum Gesamtumsatz beitragen bzw. mit denen auch auf langfristige Sicht keine Weltmarktführerschaft erreicht werden könne, würden konsequent veräußert. Mit den Einnahmen sollten wiederum die Restrukturierungsvorhaben in den Sparten Farben und Chemie realisiert werden, so dass die erzielten Gewinne voll und ganz für den Ausbau des Kerngeschäftes verwendet werden könnten. Die Analysten würden davon ausgehen, dass Akzo Nobel sowohl in Umsatz als auch Ertrag in den nächsten Jahren durchgehend positive Wachstumsraten aufweisen werde und somit ein überdurchschnittliches Wachstum aufzeigen könne.
Anleger sollten daher schon jetzt erste Positionen in Akzo Nobel aufbauen, raten die Analysten von "Der Aktionär plus".
Auch an dem Mischkonzern Akzo Nobel sei die mäßige Konjunktur nicht spurlos vorübergegangen. Aber Akzo Nobel habe bewiesen, dass auch in schweren Zeiten relativ stabile Erträge erzielt werden könnten. Die Geschäftsfelder würden von der Lieferung von Lacken und Farben, Chemieprodukten, bis hin zu Arzneimitteln reichen. Vor allem die Bereiche Chemie und Lacke/Farben hätten rückläufige Umsatzzahlen verbuchen müssen. Doch die Niederländer hätten früh genug reagiert und würden den ehemaligen Unternehmensschwerpunkt Chemie durch den wachstumsstarken Pharmabereich ablösen wollen.
Durch die Fusion mit Nobel und der Akquisition von Courtaulds sei Akzo Nobel mit einem Marktanteil von 8 Prozent die Nummer eins im Bereich Lacke und Farben. Jedoch seien die letzten Quartalsergebnisse alles andere als rosig gewesen. Die Analysten sähen dies als Ergebnis der rückläufigen Konjunktur in den USA, den allgemeinen Rückgang in der Automobilindustrie und infolge der schweren Finanzkrise in der Türkei, wo Akzo Nobel die Tochter Marshall Boya unterhalte.
Die drei Sektoren Pharma, Chemie und Farben würden das Ergebnis in 2002 stabil halten können. Hier werde der Bereich Life Sciences grundlegend zum Wachstum beitragen. Das Segment Farben sollte im nächsten Jahr steigende Umsätze generieren und somit den Ertragsrückgang in der Chemiesparte ausgleichen. Im darauf folgenden Jahr gehe der Konzern davon aus, dass alle drei Bereiche wieder positive Erträge einfahren würden. Dabei dürfte ein 20-prozentiges EBIT-Wachstum realistisch sein.
Was gefalle: Das Unternehmen fahre eine konsequente Unternehmensstrategie. Bereiche, die unwesentlich zum Gesamtumsatz beitragen bzw. mit denen auch auf langfristige Sicht keine Weltmarktführerschaft erreicht werden könne, würden konsequent veräußert. Mit den Einnahmen sollten wiederum die Restrukturierungsvorhaben in den Sparten Farben und Chemie realisiert werden, so dass die erzielten Gewinne voll und ganz für den Ausbau des Kerngeschäftes verwendet werden könnten. Die Analysten würden davon ausgehen, dass Akzo Nobel sowohl in Umsatz als auch Ertrag in den nächsten Jahren durchgehend positive Wachstumsraten aufweisen werde und somit ein überdurchschnittliches Wachstum aufzeigen könne.
Anleger sollten daher schon jetzt erste Positionen in Akzo Nobel aufbauen, raten die Analysten von "Der Aktionär plus".
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