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Sa, 24. Februar 2024, 3:16 Uhr

Adobe

WKN: 871981 / ISIN: US00724F1012

Adobe Systems unter der Lupe


01.07.10 09:20
Geldanlage-Report

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" nehmen die Aktie von Adobe Systems (ISIN US00724F1012 / WKN 871981) unter die Lupe.

Ein Bestseller der Börsenliteratur heiße in der deutschen Übersetzung "Der Börse einen Schritt voraus" (verfasst vom legendären Fondsmanager Peter Lynch).

Worum es in der Praxis gehe, sei das Antizipieren künftiger Trends. Wenn alle Welt von Apple spreche, sollten wir als clevere Anleger nach den neuen Highflyern suchen - und die könnten aus der gleichen Branche kommen.

Natürlich sei bei den Profiteuren des Android-Erfolgs in erster Linie Google, der Erfinder von Android, zu nennen. Auch wenn Google nicht direkt von der kostenlosen Open Source-Software profitiere, könne der Silicon Valley-Gigant seine Marktstellung im Mobile-Segment (Werbung) so dramatisch verbessern.

Auf den Aktienkurs habe dies bisher allerdings kaum Einfluss, weil der Mobile-Bereich insgesamt bisher nur sehr geringe Bedeutung für Umsätze und Gewinne von Google habe.

Dafür gebe es aber den einen oder anderen Geheimtipp unter den US-Werten, der sich in den kommenden Monaten zum Highflyer entwickeln bzw. seinen Anstieg fortsetzen könnte.

Adobe Systems dürfte den meisten von Anlegern durch den Acrobat Reader bekannt sein, den man benötige, um Dateien im PDF-Format zu betrachten.

Die Cash-Cow von Adobe sei jedoch Flash, ein Programm zur Entwicklung von multimedialen, interaktiven Inhalten, so genannten Flash-Filmen. Inzwischen würden nach Angaben von Adobe 75 Prozent aller Internet-Videos und 70 Prozent aller internet-basierten Spiele mit Flash laufen.

Apple habe nun Flash aus seinem eigenen Betriebssystem iOS 4 schlicht und ergreifend verbannt. Marktbeobachter würden deshalb bereits vorschnell das Ende von Adobe Systems im Mobile Segment kommen sehen.

Doch Apple spiele hier mit dem Feuer. Denn das heiße mit anderen Worten: iPhone- und iPad-User könnten Internetseiten mit Flash-Inhalten nicht korrekt anzeigen. Die Konkurrenzgeräte aber sehr wohl: Denn die neue Flash-Version 10.1 laufe sowohl über Android als auch auf dem BlackBerry von Research In Motion und dem oben angesprochenen, noch in der Entwicklung befindlichen neuen Windows Phones.

Das sei ein enormer Vorteil für die Apple-Konkurrenz und Marktforscher würden sich bereits die Frage stellen, ob Apple früher oder später gezwungen sein könnte, Flash auf seinen Geräten ebenfalls wieder zuzulassen.

So oder so habe Adobe Systems mit der erreichten Kompatibilität von Flash für den - mit Ausnahme von Apple - gesamten Smartphone-Markt ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Je mehr Smartphones sich mit Android verkaufen würden, umso besser auch für Adobe Systems.

Der zuletzt in Turbulenzen geratene Software-Hersteller könnte damit zum Überraschungsgewinner des Smartphone-Marktes werden, so die Experten vom "Geldanlage-Report" zur Adobe Systems-Aktie. (Analyse vom 01.07.2010) (01.07.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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