ADS System zeichnen
11.11.99 00:00
Wirtschaftswoche
Die Analysten der Wirtschaftswoche empfehlen eine Zeichnung der Aktien der ADS System AG (WKN 514780).
Die umstrittene Fusion von Bayerischer Vereinsbank und Hypobank habe ADS einen Großauftrag beschert: Die Bad Homburger legten binnen elf Monaten die Datennetze der Bank zusammen und verbanden 142 Filialen außerhalb Bayerns miteinander. „Wir vernetzen Rechner und Standorte von Unternehmen zu einem großen Netzwerk,“ beschreibe Vorstandschef Christoph Winderling sein Geschäft. Die Arbeit reiche vom Kabellegen bis zur Einrichtung von intelligenten Verbindungsknoten, die einen superschnellen Datentransport möglich machten. ADS arbeite unter anderem mit Cisco und Hewlett-Packard zusammmen. Winderling betone, dass der Anteil der Hardware am Umsatz maximal 50 Prozent betrage. Aus gutem Grund: Am Wiederverkauf von Geräten würden die Informationstechnik (IT)-Dienstleister immer weniger verdienen. Auch ADS plane dabei sinkende Gewinnspannen ein. Attraktiver sei das Beratungs- und Servicegeschäft. Wer gutes Personal habe – ADS wolle durch Aktienoptionsprogramme Mitarbeiter ködern – könne in dieser Sparte besser verdienen. Wichtiger Wachstumsmarkt sei die Internet-Telefonie. ADS richte Sprach- wie Datenleitungen ein und konstruiere die Knotenpunkte zum Internet. Ähnlich interessant sei der Markt für schnelle Vermittlungseinheiten (Switches) und Internet-Router, die Daten über die besten Routen an die gewünschten Netzwerkadressen weiterleiten würden. Für die ersten neun Monate habe ADS in der vergangenen Woche erstklassige Zahlen vorgelegt. Der Gewinn vor Steuern habe mit gut 1,8 Millionen Euro schon über dem von der Konsortialführerin SGZ-Bank für das Gesamtjahr prognostizierten Ergebnis gelegen. Auch der Umsatz, der von 8,2 Millionen Euro 1998 auf mehr als 48 Millionen Euro in 2002 klettern solle, liege über Plan. Für ADS würden Erfahrung und Qualifikation des Managements sprechen. Zwei Haupteigner seien Elektrotechnik-Meister und studierte Betriebswirte, Winderling selbst habe beide Fächer studiert. Zu den Kunden zählten erste Adressen wie die Deutsche Bundesbank, Salomon Smith Barney, Linde, Dasa oder Telekom. Netzwerke würden im Schnitt alle drei bis vier Jahre modernisiert. Großkunden seien also für lukrative Folgeaufträge gut. Mit einem KGV von 19 auf Basis der Gewinne von 2001 und Gewinnsteigerungsraten von jährlich deutlich über 30 Prozent komme die Aktie relativ günstig an die Börse. Das Problem: ADS sei stark von Großkunden abhängig. Fast 80 Prozent des Umsatzes kamen 1998 von 25 Unternehmen, 35 Prozent allein von der HypoVereinsbank, so Wirtschaftswoche. Um den attraktiven Markt der Netzwerktechnik kämpften viele Anbieter. PC-Systemhäuser wie die am Neuen Markt notierten Hancke & Peter und PSB oder M + S, die ihren Börsengang mangels Nachfrage verschieben mußten, hätten eigene Netzwerkabteilungen. Aber auch Konzerne wie Siemens, Alcatel und Bosch seien in dem mit mehr als 40 Prozent jährlich wachsenden Markt aktiv. Im Gegensatz zu diesen arbeite ADS noch kaum im Ausland. Mit 40 Prozent des Emissionserlöses wolle Winderling daher Töchter im Ausland gründen und bis 2003 in 15 Ländern vertreten sein.
Die umstrittene Fusion von Bayerischer Vereinsbank und Hypobank habe ADS einen Großauftrag beschert: Die Bad Homburger legten binnen elf Monaten die Datennetze der Bank zusammen und verbanden 142 Filialen außerhalb Bayerns miteinander. „Wir vernetzen Rechner und Standorte von Unternehmen zu einem großen Netzwerk,“ beschreibe Vorstandschef Christoph Winderling sein Geschäft. Die Arbeit reiche vom Kabellegen bis zur Einrichtung von intelligenten Verbindungsknoten, die einen superschnellen Datentransport möglich machten. ADS arbeite unter anderem mit Cisco und Hewlett-Packard zusammmen. Winderling betone, dass der Anteil der Hardware am Umsatz maximal 50 Prozent betrage. Aus gutem Grund: Am Wiederverkauf von Geräten würden die Informationstechnik (IT)-Dienstleister immer weniger verdienen. Auch ADS plane dabei sinkende Gewinnspannen ein. Attraktiver sei das Beratungs- und Servicegeschäft. Wer gutes Personal habe – ADS wolle durch Aktienoptionsprogramme Mitarbeiter ködern – könne in dieser Sparte besser verdienen. Wichtiger Wachstumsmarkt sei die Internet-Telefonie. ADS richte Sprach- wie Datenleitungen ein und konstruiere die Knotenpunkte zum Internet. Ähnlich interessant sei der Markt für schnelle Vermittlungseinheiten (Switches) und Internet-Router, die Daten über die besten Routen an die gewünschten Netzwerkadressen weiterleiten würden. Für die ersten neun Monate habe ADS in der vergangenen Woche erstklassige Zahlen vorgelegt. Der Gewinn vor Steuern habe mit gut 1,8 Millionen Euro schon über dem von der Konsortialführerin SGZ-Bank für das Gesamtjahr prognostizierten Ergebnis gelegen. Auch der Umsatz, der von 8,2 Millionen Euro 1998 auf mehr als 48 Millionen Euro in 2002 klettern solle, liege über Plan. Für ADS würden Erfahrung und Qualifikation des Managements sprechen. Zwei Haupteigner seien Elektrotechnik-Meister und studierte Betriebswirte, Winderling selbst habe beide Fächer studiert. Zu den Kunden zählten erste Adressen wie die Deutsche Bundesbank, Salomon Smith Barney, Linde, Dasa oder Telekom. Netzwerke würden im Schnitt alle drei bis vier Jahre modernisiert. Großkunden seien also für lukrative Folgeaufträge gut. Mit einem KGV von 19 auf Basis der Gewinne von 2001 und Gewinnsteigerungsraten von jährlich deutlich über 30 Prozent komme die Aktie relativ günstig an die Börse. Das Problem: ADS sei stark von Großkunden abhängig. Fast 80 Prozent des Umsatzes kamen 1998 von 25 Unternehmen, 35 Prozent allein von der HypoVereinsbank, so Wirtschaftswoche. Um den attraktiven Markt der Netzwerktechnik kämpften viele Anbieter. PC-Systemhäuser wie die am Neuen Markt notierten Hancke & Peter und PSB oder M + S, die ihren Börsengang mangels Nachfrage verschieben mußten, hätten eigene Netzwerkabteilungen. Aber auch Konzerne wie Siemens, Alcatel und Bosch seien in dem mit mehr als 40 Prozent jährlich wachsenden Markt aktiv. Im Gegensatz zu diesen arbeite ADS noch kaum im Ausland. Mit 40 Prozent des Emissionserlöses wolle Winderling daher Töchter im Ausland gründen und bis 2003 in 15 Ländern vertreten sein.
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