ADS System verkaufen
13.11.00 00:00
Aktienservice Research
Die Analysten von Aktienservice Research empfehlen derzeit die Aktien von ADS System (WKN 514780) zu verkaufen.
Das Unternehmen habe sich als Netzwerkdienstkleister profiliert, wobei man Leistungen wie Consulting, Analyse, und Implementierung bis hin zu Betreuung und Schulungen anbiete. Zu den Kunden würden bspw. die Deutsche Bundesbank, Lufthansa, Otto oder die Deutsche Telekom zählen. Maßgabe des IPO's im November 99 sei die Internationalisierung gewesen. Mit Akquisitionen in der Schweiz und in den Niederlanden habe man hierfür den Grundstein legen können.
Die ADS-Gruppe habe in den ersten 9 Monaten 2000 eine Umsatzsteigerung (Pro-Forma) von 149% auf 25,1 Millionen Euro erzielt. Allein im dritten Quartal habe der Umsatz 9,7 Millionen Euro betragen. Insbesondere der Personalausbau habe in der ADS Gruppe zu einem EBIT von -1,4 Millionen Euro (Vorjahr: +1,9 Millionen) geführt. In Gesamt-2000 rechne man mit einem EBIT von rund -0,5 Millionen Euro.
Deutliche Probleme bereite dem Unternehmen derzeit jedoch das Deutschlandgeschäft: Neben den Nachwirkungen des Jahr-2000-Problems und der daraus resultierenden Investitionszurückhaltung würden auch hohe Investitionen in Personal und Infrastruktur belasten, die vornehmlich auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Regionen zurückzuführen seien.
Die Probleme auf dem Heimatmarkt würden sich dabei deutlich manifestieren, so seien die Einnahmen aus dem Geschäft mit Großkunden auf 1,5 Millionen Euro von 6,5 Millionen im Vorjahr gesunken. Mit einem 2001e-KGV von 43 sei der Titel im Branchenvergleich und in Anbetracht der besorgniserregenden Geschäftsentwicklung auf dem deutschen Heimatmarkt deutlich überbewertet. Investoren sollten sich von dem Titel trennen, da auch die geringe Größe des Unternehmens in Anbetracht des zunehmend intensiven Wettbewerbs Risiken offenbare.
Das Unternehmen habe sich als Netzwerkdienstkleister profiliert, wobei man Leistungen wie Consulting, Analyse, und Implementierung bis hin zu Betreuung und Schulungen anbiete. Zu den Kunden würden bspw. die Deutsche Bundesbank, Lufthansa, Otto oder die Deutsche Telekom zählen. Maßgabe des IPO's im November 99 sei die Internationalisierung gewesen. Mit Akquisitionen in der Schweiz und in den Niederlanden habe man hierfür den Grundstein legen können.
Deutliche Probleme bereite dem Unternehmen derzeit jedoch das Deutschlandgeschäft: Neben den Nachwirkungen des Jahr-2000-Problems und der daraus resultierenden Investitionszurückhaltung würden auch hohe Investitionen in Personal und Infrastruktur belasten, die vornehmlich auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Regionen zurückzuführen seien.
Die Probleme auf dem Heimatmarkt würden sich dabei deutlich manifestieren, so seien die Einnahmen aus dem Geschäft mit Großkunden auf 1,5 Millionen Euro von 6,5 Millionen im Vorjahr gesunken. Mit einem 2001e-KGV von 43 sei der Titel im Branchenvergleich und in Anbetracht der besorgniserregenden Geschäftsentwicklung auf dem deutschen Heimatmarkt deutlich überbewertet. Investoren sollten sich von dem Titel trennen, da auch die geringe Größe des Unternehmens in Anbetracht des zunehmend intensiven Wettbewerbs Risiken offenbare.
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