ADS Marketperformer
13.11.00 00:00
GZ-Bank
Die 9-Monats-Zahlen der ADS-System AG (WKN 514780) wiesen im Jahresvergleich unter Berücksichtigung der akquirierten Unternehmen einen Umsatzanstieg von 149% auf 25,1 Mio. Euro auf, so die Analysten der GZ Bank.
Ohne den externen Anteil liege der Umsatz allerdings leicht unter dem des Vorjahres. Der Grund für diese Entwicklung liege in einer deutlichen Investitionszurückhaltung der deutschen Kunden, insbesondere bei zwei Großkunden. Der Dienstleistungsanteil am Umsatz sei in den ersten neun Monaten weiter zurückgegangen und liege zur Zeit bei 38%.
Das EBIT sei mit -1,4 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert. Belastend wirke sich hier insbesondere die erhebliche Ausweitung der Mitarbeiteranzahl auf 282 und die damit verbundenen höheren Personalaufwendungen aus. Die Mehrheit der neuen Mitarbeiter sei für den neuen Geschäftsbereich "Multiservice" akquiriert worden, die Verschmelzung von Sprach- und Datenkommunikationsdiensten beinhalte und der einen Zukunftsmarkt darstelle. Auf diesen Bereich habe ADS-System seine langfristige Strategie ausgerichtet.
Die Geschäftszahlen für die ersten drei Quartale zeigten ein zweigeteiltes Bild. Durch die Akquisitionen habe ADS das angestrebte europäische Netzwerk weiter ausbauen sowie Umsatz hinzugewinnen können. Organisch stagniere die Umsatzentwicklung aufgrund der Investitionszurückhaltung der Kunden in Deutschland, da vor dem Jahrtausendwechsel zurückgestellte IT-Projekte bei vielen Unternehmen nur sehr schleppend nachgeholt würden. Die hohen Investitionen in neues Personal hätten daher noch nicht kompensiert werden können.
Die Analysten der GZ-Bank rechneten auch für das Gesamtjahr nicht mehr mit einem positiven EBIT. Obgleich das vierte Quartal erfahrungsgemäß das stärkste Quartal für ADS darstelle und sowohl Auftrags- als auch Projektbestand als gut bezeichnet würden. Weiterhin würden in Zukunft Firmenwertabschreibungen das Ergebnis belasten. Obwohl die Integration der akquirierten Unternehmen im Gange sei, bestehe für ADS jedoch nach wie vor ein Integrationsrisiko. Der Liquiditätsbestand sei durch die Möglichkeit der jederzeitigen Auflösung von Wertpapieranlagen bis auf weiteres gesichert. Darüber hinaus plane das Unternehmen eine Kostenreduzierungsstrategie.
Die Finanzierung des weiteren Wachstums solle nach Angaben des Managements durch verschiedene Möglichkeiten der Fremdfinanzierung erfolgen. Die Analysten der GZ Bank stuften das Geschäftsmodell sowie die Wachstumsperspektiven, insbesondere den Geschäftsbereich "Multiservice", weiterhin für attraktiv, die Aktie der ADS-System AG jedoch aufgrund der eher verhaltenen Geschäftsentwicklung im dritten Quartal von Outperfomer auf Marketperformer zurück.
Ohne den externen Anteil liege der Umsatz allerdings leicht unter dem des Vorjahres. Der Grund für diese Entwicklung liege in einer deutlichen Investitionszurückhaltung der deutschen Kunden, insbesondere bei zwei Großkunden. Der Dienstleistungsanteil am Umsatz sei in den ersten neun Monaten weiter zurückgegangen und liege zur Zeit bei 38%.
Die Geschäftszahlen für die ersten drei Quartale zeigten ein zweigeteiltes Bild. Durch die Akquisitionen habe ADS das angestrebte europäische Netzwerk weiter ausbauen sowie Umsatz hinzugewinnen können. Organisch stagniere die Umsatzentwicklung aufgrund der Investitionszurückhaltung der Kunden in Deutschland, da vor dem Jahrtausendwechsel zurückgestellte IT-Projekte bei vielen Unternehmen nur sehr schleppend nachgeholt würden. Die hohen Investitionen in neues Personal hätten daher noch nicht kompensiert werden können.
Die Analysten der GZ-Bank rechneten auch für das Gesamtjahr nicht mehr mit einem positiven EBIT. Obgleich das vierte Quartal erfahrungsgemäß das stärkste Quartal für ADS darstelle und sowohl Auftrags- als auch Projektbestand als gut bezeichnet würden. Weiterhin würden in Zukunft Firmenwertabschreibungen das Ergebnis belasten. Obwohl die Integration der akquirierten Unternehmen im Gange sei, bestehe für ADS jedoch nach wie vor ein Integrationsrisiko. Der Liquiditätsbestand sei durch die Möglichkeit der jederzeitigen Auflösung von Wertpapieranlagen bis auf weiteres gesichert. Darüber hinaus plane das Unternehmen eine Kostenreduzierungsstrategie.
Die Finanzierung des weiteren Wachstums solle nach Angaben des Managements durch verschiedene Möglichkeiten der Fremdfinanzierung erfolgen. Die Analysten der GZ Bank stuften das Geschäftsmodell sowie die Wachstumsperspektiven, insbesondere den Geschäftsbereich "Multiservice", weiterhin für attraktiv, die Aktie der ADS-System AG jedoch aufgrund der eher verhaltenen Geschäftsentwicklung im dritten Quartal von Outperfomer auf Marketperformer zurück.
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