ACG fair bewertet
08.03.01 00:00
fnet.de Research
Chipwerte wurden im vergangenen Jahr stark gebeutelt, und auch die ACG-Aktie (WKN 500770) konnte sich diesem Abwärtsstrudel nicht entziehen, berichten die Analysten von fnet.de Research.
Vom Hoch bei über 120 Euro sei das Papier meilenweit entfernt. Im Tief habe die Notierung Anfang des Jahres sogar bei 20 Euro gelegen. Die Aktie habe sich mittlerweile von den Tiefstkursen gelöst und die 30 Euro-Marke überwunden. ACG habe sich auf den Handel von Chips und Smart Cards spezialisiert. Die 1995 gegründete Gesellschaft sei somit als Broker tätig. Den Löwenanteil mit fast 80 Prozent an den Gesamtumsätzen nehme der Chipbrokerage-Bereich ein.
Das Unternehmen habe in dieser Woche seine Geschäftszahlen für das Jahr 2000 gemeldet. Nach der Veröffentlichung habe der Titel mit einem Tagesplus von 30 Prozent zum Höhenflug angesetzt. Das Zahlenwerk habe über den Erwartungen der Analysten gelegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei der Umsatz um 251 Prozent auf 362,8 Mio. Euro nach oben explodiert. Die Umsatzprognose habe bei 315 Mio. Euro gelegen. Zu dem Umsatzsprung hätten vor allem Akquisitionen beigetragen. Das organische Wachstum habe aber immer noch über 100 Prozent betragen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei von 2,9 auf 13,0 Mio. Euro gestiegen und habe damit knapp über den Konsensschätzungen der Finanzexperten gelegen. Vor Zinsen und Steuern habe sich der Gewinn (EBIT) von 2,1 auf 3,6 Mio. Euro erhöht. Der Jahresüberschuss sei mit 0,3 Mio. Euro sogar positiv ausgefallen, während der Markt mit einem negativen Ergebnis gerechnet habe.
Auf der Pressekonferenz habe der Vorstand einen positiven Ausblick für 2001 gegeben. Die internationale Expansion solle weiter voran getrieben werden. Für das laufende Jahr werde eine Umsatzsteigerung auf über 550 Mio. Euro sowie einen Anstieg des EBITDA auf 36 Mio. Euro erwartet. Die Angaben des Unternehmens seien nach Einschätzung der Analysten realistisch und erreichbar. Dennoch dürfe nicht darüber hinweg gesehen werden, dass ACG in einem sehr margenschwachen Geschäft tätig sei. An der Börse werde Sinnvollerweise wieder auf Gewinne geachtet. Die Zeiten, wo nur auf Umsätze gestarrt worden sei, seien vorbei.
Vor diesem Hintergrund würden die Analysten die ACG-Aktie mit einem aktuellen Börsenwert von rund 440 Mio. Euro als fair bewertet ansehen. Angesichts der starken Wachstumschancen seien jedoch Kurse von 40 Euro denkbar.
Vom Hoch bei über 120 Euro sei das Papier meilenweit entfernt. Im Tief habe die Notierung Anfang des Jahres sogar bei 20 Euro gelegen. Die Aktie habe sich mittlerweile von den Tiefstkursen gelöst und die 30 Euro-Marke überwunden. ACG habe sich auf den Handel von Chips und Smart Cards spezialisiert. Die 1995 gegründete Gesellschaft sei somit als Broker tätig. Den Löwenanteil mit fast 80 Prozent an den Gesamtumsätzen nehme der Chipbrokerage-Bereich ein.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei von 2,9 auf 13,0 Mio. Euro gestiegen und habe damit knapp über den Konsensschätzungen der Finanzexperten gelegen. Vor Zinsen und Steuern habe sich der Gewinn (EBIT) von 2,1 auf 3,6 Mio. Euro erhöht. Der Jahresüberschuss sei mit 0,3 Mio. Euro sogar positiv ausgefallen, während der Markt mit einem negativen Ergebnis gerechnet habe.
Auf der Pressekonferenz habe der Vorstand einen positiven Ausblick für 2001 gegeben. Die internationale Expansion solle weiter voran getrieben werden. Für das laufende Jahr werde eine Umsatzsteigerung auf über 550 Mio. Euro sowie einen Anstieg des EBITDA auf 36 Mio. Euro erwartet. Die Angaben des Unternehmens seien nach Einschätzung der Analysten realistisch und erreichbar. Dennoch dürfe nicht darüber hinweg gesehen werden, dass ACG in einem sehr margenschwachen Geschäft tätig sei. An der Börse werde Sinnvollerweise wieder auf Gewinne geachtet. Die Zeiten, wo nur auf Umsätze gestarrt worden sei, seien vorbei.
Vor diesem Hintergrund würden die Analysten die ACG-Aktie mit einem aktuellen Börsenwert von rund 440 Mio. Euro als fair bewertet ansehen. Angesichts der starken Wachstumschancen seien jedoch Kurse von 40 Euro denkbar.
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