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WKN: 727413 / ISIN: DE0007274136

DGAP-News: Sto SE & Co. KGaA: Konzern-Umsatz steigt in den ersten neun Monaten hauptsächlich durch Erstkonsolidierungseffekte um 1,4 % auf 1.083,3 Mio. EUR (deutsch)


19.11.20 10:00
dpa-AFX

Sto SE & Co. KGaA: Konzern-Umsatz steigt in den ersten neun Monaten hauptsächlich durch Erstkonsolidierungseffekte um 1,4 % auf 1.083,3 Mio. EUR



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DGAP-News: Sto SE & Co. KGaA / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Zwischenbericht


Sto SE & Co. KGaA: Konzern-Umsatz steigt in den ersten neun Monaten


hauptsächlich durch Erstkonsolidierungseffekte um 1,4 % auf 1.083,3 Mio. EUR



19.11.2020 / 10:00


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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P R E S S E I N F O R M A T I O N


der Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen



* Konzern-Umsatz der Sto SE & Co. KGaA steigt in den ersten neun Monaten


hauptsächlich durch Erstkonsolidierungseffekte um 1,4 % auf 1.083,3 Mio.


EUR



* Zuwachs von 8,4 % im Inland; Auslandsgeschäft geht im Umfeld der


Coronavirus-Pandemie um insgesamt 4,0 % zurück



* Deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber Vorjahr und den Erwartungen



* Konzern-Belegschaft wurde im Vergleich zum Vorjahresstichtag geringfügig


um 9 Personen auf 5.656 Mitarbeiter reduziert



* Prognose für Gesamtjahr 2020 angepasst: Umsatz mit voraussichtlich 1.408


Mio. EUR leicht über Vorjahresniveau; EBIT-Bandbreite wird erheblich auf


106 Mio. EUR bis 116 Mio. EUR erhöht



Stühlingen, 19. November 2020 - Der Geschäftsverlauf der Sto SE & Co. KGaA


war auch im dritten Quartal 2020 von den Auswirkungen der


Coronavirus-Pandemie geprägt. In den ersten neun Monaten insgesamt konnte im


Sto-Konzern aufgrund des guten Jahresbeginns und hauptsächlich durch die


positiven Einflüsse aus Erstkonsolidierungen dennoch ein leichtes Wachstum


erreicht werden, wobei auch negative Währungsumrechnungseffekte kompensiert


wurden. Gegenüber der Vorjahresperiode wurde per saldo ein Umsatzplus von


1,4 % auf 1.083,3 Mio. EUR erzielt (Vorjahr: 1.068,4 Mio. EUR), wovon +23,2


Mio. EUR auf Erstkonsolidierungs- und -4,3 Mio. EUR


Währungsumrechnungseffekte entfielen. Bereinigt um diese Einflüsse sowie den


Effekt aus der zum 31. Dezember 2019 erfolgten Veräußerung des


Geschäftsbetriebs der Sto BTV GmbH (ehemals VeroStone GmbH) erhöhte sich der


Konzernumsatz gegenüber der Vorjahresperiode leicht um 0,3 %.



Einen spürbaren Anstieg verzeichnete der Sto-Konzern in Deutschland, wofür


insbesondere die guten Wetterbedingungen zu Beginn des Jahres und die


erstmalige Konsolidierung der VIACOR Polymer GmbH verantwortlich waren. Von


Januar bis Ende September 2020 nahm der Inlandsumsatz gegenüber dem


entsprechenden Vorjahreswert um 8,4 % auf 506,5 Mio. EUR zu (Vorjahr: 467,4


Mio. EUR). Außerhalb Deutschlands führte die Coronavirus-Pandemie auch in


der Bauindustrie zu teilweise erheblichen Umsatzeinbußen, die durch die


Zuwächse aus den Erstkonsolidierungen der Skyrise Prefab Building Solutions


Inc. (Kanada) und der Unitex Australia Pty Ltd. (Australien) nicht


ausgeglichen werden konnten. Per saldo verringerte sich das Auslandsvolumen


im Sto-Konzern um 4,0 % auf 576,8 Mio. EUR (Vorjahr: 601,0 Mio. EUR), sodass


sich der Auslandsanteil von 56,3 % auf 53,2 % reduzierte. Konzernweit waren


Sto-Gesellschaften, die vornehmlich Geschäfte mit Bauherren aus der


Industrie tätigen, von der konjunkturellen Abschwächung betroffen,


beispielsweise im Produktbereich Industrieböden.



Im Oktober blieb die Umsatzentwicklung im Sto-Konzern überraschend deutlich


unter den Erwartungen und erreichte lediglich knapp das Vorjahresniveau.


Dabei machten sich auch die Auswirkungen der neuen Welle der


Coronavirus-Pandemie bemerkbar, die in zahlreichen Regionen wieder zu


Beeinträchtigungen führten.



Die Ergebniswerte EBIT und EBT im Sto-Konzern konnten deutlich verbessert


werden. Sowohl im dritten Quartal 2020 als auch im Neun-Monats-Vergleich


wurden beim EBIT und beim EBT Zuwachsraten verzeichnet. Verantwortlich für


die sehr erfreuliche Entwicklung war insbesondere die Steigerung der


Rohertragsmarge, die maßgeblich aus Beschaffungskostenvorteilen und


Produktmixeffekten resultierte. Zusätzlich wirkten sich ausgeprägte


Ergebnissicherungsmaßnahmen zur Kompensation der Auswirkungen der


Coronavirus-Pandemie positiv auf die Ertragslage aus.



Die Vermögens- und Finanzlage im Sto-Konzern war zum Stichtag 30. September


2020 weiterhin sehr solide. Der Großteil der Bilanzveränderungen gegenüber


dem Jahresende 2019 ging auf die Saisonalität der Geschäftstätigkeit und die


Erweiterung des Konsolidierungskreises zurück. Von der Teilziehung des


Konsortialkredits in Höhe von 80 Mio. EUR, die Sto im ersten Halbjahr


angesichts möglicher Risiken aus der Coronavirus-Pandemie vorsorglich zur


Liquiditätsabsicherung in Anspruch nahm, wurden 40 Mio. EUR am 31. August


zurückgezahlt. Der Restbetrag soll Ende November fristgerecht beglichen


werden. Die Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte des


Sto-Konzerns beliefen sich in den ersten neun Monaten 2020 auf 21,8 Mio. EUR


(Vorjahr: 17,3 Mio. EUR).



Im Sto-Konzern waren am 30. September 2020 weltweit 5.656 Mitarbeiter


beschäftigt gegenüber 5.665 am Vorjahresstichtag (-9 Personen, -0,2 %). Im


Inland wurde die Belegschaft um insgesamt 18 auf 3.024 Personen reduziert


(30.9.2019: 3.042), während sich die Zahl der im Ausland tätigen Mitarbeiter


um 9 auf 2.632 Arbeitnehmer (30.9.2019: 2.623) vergrößerte. In Regionen mit


schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen wurden erneut punktuelle


Anpassungen vorgenommen, während es in Ländern mit kurz- und mittelfristigen


Wachstumsperspektiven gezielte Neueinstellungen gab. Der Auslandsanteil an


der Konzernbelegschaft erhöhte sich im Stichtagsvergleich leicht von 46,3 %


auf 46,5 %.



Im Gesamtjahr 2020 rechnet die Sto SE & Co. KGaA - wie bereits in der


Ad-hoc-Mitteilung am 5. November 2020 gemeldet - damit, dass der


ursprünglich avisierte Umsatzanstieg nicht erreicht, die bisher erwartete


EBIT-Bandbreite dagegen überschritten wird. Auf Basis des bisherigen


Geschäftsverlaufs und vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der


Coronavirus-Pandemie, die in großen Teilen der Welt erneut zu erheblichen


Einschränkungen führen könnte, geht Sto von einem gegenüber 2019 nur leicht


auf 1.408 Mio. EUR steigenden Umsatz aus (bisherige Prognose: 1.490 Mio.


EUR; 2019: 1.398,2 Mio. EUR). Das Konzern-EBIT wird voraussichtlich in der


Bandbreite von 106 Mio. EUR bis 116 Mio. EUR und damit erheblich über der


bisherigen Prognose sowie dem Vorjahresniveau liegen (bisherige Prognose: 93


Mio. EUR bis 103 Mio. EUR; 2019: 85,9 Mio. EUR). Das Vorsteuerergebnis EBT


wird sich 2020 voraussichtlich ebenfalls erheblich stärker als erwartet auf


103 Mio. EUR bis 113 Mio. EUR erhöhen (bisherige Prognose: 90 Mio. EUR bis


100 Mio. EUR; 2019: 83,1 Mio. EUR) und die Umsatzrendite einen Wert zwischen


7,4 % und 8 % erreichen (bisherige Prognose: 6 % bis 6,7 %; 2019: 5,9 %).


Allerdings könnte der für die Geschäftsentwicklung des Sto-Konzerns wichtige


Witterungsverlauf in den letzten Monaten des Jahres noch maßgeblichen


negativen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr


2020 haben. Aus saisonuntypisch guter Witterung könnten hingegen


entsprechende Chancen resultieren. Darüber hinaus bleibt die Visibilität der


Nachfrage für das verbleibende Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie nach


wie vor erheblich eingeschränkt. Im Hinblick auf momentan deutlich


zunehmende Covid-19 Fälle sind die Reaktionen der jeweiligen Regierungen


sowie deren Auswirkungen nicht einschätzbar.



Die vollständige Zwischenmitteilung der Geschäftsführung innerhalb des


zweiten Halbjahres 2020 steht auf www.sto.de unter der Rubrik "Unternehmen"


im Bereich "Investor Relations" zum Download zur Verfügung.



Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von


Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist das


Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment


gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die


sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten


werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung /


Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.



Ansprechpartner Sto SE & Co. KGaA


Rolf Wöhrle, Vorstand der STO Management SE, Finanzen,


Kontakt über: Telefon: 07744 57-1241, E-Mail: s.buehner@sto.com



Medienkontakt:


Claudia Wieland, Redaktionsbüro tik GmbH, Tel.: 0911 9597-871, E-Mail:


info@tik-online.de




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19.11.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,


Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Medienarchiv unter http://www.dgap.de



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Sprache: Deutsch


Unternehmen: Sto SE & Co. KGaA


Ehrenbachstraße 1


79780 Stühlingen


Deutschland


Telefon: +49 (0)7744 57-0


Fax: +49 (0)7744 57-2178


E-Mail: info@sto.com


Internet: www.sto.de


ISIN: DE0007274136


WKN: 727413


Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard),


Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg,


München, Tradegate Exchange


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Ende der Mitteilung DGAP News-Service


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