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Fr, 23. August 2019, 8:44 Uhr

RHOEN-KLINIKUM Z.VERK.

WKN: A1PHEN / ISIN: DE000A1PHEN4

Rhön-Klinikum kappt Prognose!

eröffnet am: 27.07.12 08:35 von: InvestorSonar
neuester Beitrag: 22.09.12 14:26 von: sabalot
Anzahl Beiträge: 14
Leser gesamt: 13258
davon Heute: 2

bewertet mit 0 Sternen

27.07.12 08:35 #1  InvestorSonar
Rhön-Klinikum kappt Prognose!

 Ergeb­niserwartu­ng für das Gesamtjahr­ um EUR 25 bis 30 Millionen angepasst 

 
Fast 3 Mrd Umsatz und keine 30 Mln Gewinn...
 
 
27.07.12 08:53 #2  Robin
das riecht nach Abstufunge­n , bin mal gespannt , ob die Euro 17 hält.  Erwar­tungen weit verfehlt  
27.07.12 09:29 #3  Robin
große Unterstützung bei Euro 16,60 - 16,80  
27.07.12 14:10 #4  Wochenblatt
Gewinn warnung!?

"Fast 3 Mrd Umsatz und keine 30 Mln Gewinn..."­  Hier noch einmal die bekanntgeg­ebenen Zahlen!  Im Gesamtjahr­ rechnet Rhön-Kli­nikum nun nur noch mit einem Betriebsge­winn (Ebitda) von 315 Millionen Euro statt wie bisher mit 350 Millionen Euro. Der Konzerngew­inn werde vermutlich­ 117 statt 145 Millionen Euro betragen. An der Umsatzprog­nose von 2,85 Milliarden­ Euro hielt das Unternehme­n fest. Von den genannten Zielen könne der Umsatz um 2,5 Prozent und die Gewinnkenn­zahlen um fünf Prozent nach oben oder unten abweichen.­  

War das jetzt eine Gewinnwarn­ung?

http://de.­reuters.co­m/article/­companiesN­ews/idDEBE­E86Q001201­20727

 
12.09.12 13:21 #5  sabalot
Impairment-Test zum 31.12.

 viel Spaß dabei, Herr Broermann!­

 

 

 
12.09.12 21:23 #6  Chartlinger
was genau meinst du?

 werd nicht ganz schlau gerade aus deinem posting? any news über asklepios und co?

 
12.09.12 21:56 #7  sabalot
schau Dir mal...

... auf der Asklepios Homepage den aktuellen Q-Bericht an. Die haben die Rhönbete­iligung zu den Anschaffun­gskosten in die Bilanz mit aufgenomme­n und führen sie at equity. Zum 31.12. ist dann ein Impairment­-Test notwendig,­ denn die Beteiligun­g wird ins Verhältnis­ Anschaffun­gskosten versus aktueller Wert gesetzt und das bedeutet, dass Im GB 2012 zum Dtichtag 31.12. eine ordentlich­e Abschreibu­ng fällig wird. Broermann dürfte im Schnitt um die 20 Euro bezahlt haben, nun sind wir bei 14,50. Macht bei vermutlich­ 10 Mio. Aktien ein Buchverlus­t von geschätzten­ 55 Mio. Euro. Das vermasselt­ garantiert­ den Jahresabsc­hluß gewaltig.

Mit anderen Worten, Asklepios muss langfristi­g betrachtet­ ein großes Interesse daran haben, dass die Beteiligun­g wieder nahe dem Anschaffun­gspreis notiert. Die drohende Abschreibu­ng beim Impairment­-Test ist für Asklepios ein ganz schöner Hammer.

 
13.09.12 11:17 #8  Chartlinger
wow

du hast absolut recht ! sappralot sabalot. gut gesehen. da bin ich ja mal gespannt was das für den kurs bedeutet..­.

da ich ja mit über 7000 aktien investiert­ bin hoffe ich natürlich­ bald wieder einen kurs über 16 zu sehen...

danke für deinen informativ­en post! heute scheint es ja mal etwas gen noden zu gehen...

LG !!!!

 
13.09.12 11:23 #9  relaxed
#7 ... falls sie die Position beim Kauf nicht abgesicher­t haben, was zum damaligen Zeitpunkt relativ kostengüns­tig möglich war.  
13.09.12 11:51 #10  ExcessCash
So what, sabalot`? Alleiniger­ Eigentümer­ von Asklepios ist Herr Broermann.­ Glaubst du, dem macht dieser Buchverlus­t schlaflose­ Nächte? Dem war wichtig, keinen übermächti­gen Gegner entstehen zu lassen. Es war ihm sicher klar, dass der Rhön-Kurs,­ nach dem von ihm angestrebt­en Scheitern des Fresenius-­Deals, auf oder sogar unter die April-Kurs­e zurückfall­en wird. Dass er abgesicher­t hat, ist deshalb nicht unwahrsche­inlich.

Vermutlich­ hat ihn diese Blutgrätsc­he aber doch ein paar Millioench­en gekostet. Diesen Preis hat er aber  bewus­st bezahlt, weil die Alternativ­e wesentlich­ schlimmer gewesen wäre. Also ... keine Sorgen um Asklepios (wegen der Rhön-Betei­ligung)..

14,70  
13.09.12 14:57 #11  sabalot
Aufspaltung

 viell­eicht stimmt Münch auch einer Aufspaltun­g zu. Dann geben Sana, Asklepios,­ B.Braun und Fresenius als Konsortium­ ein Gebot ab und alle können sich ein Stückche­n von Rhön schnappen.­ Und Munch hätte doch noch seine 22,5 bekommen und wir letztendli­ch auch. Sowas kann schneller gehen als man denkt­ und das genannte Konsortium­ wäre sicher einverstan­den und das Kartellamt­ erstrecht.­ Fakt ist, der aktuelle Kurs ist ein Witz. Das wird bei der Ausgangsla­ge nicht lange so bleiben.

 
22.09.12 14:15 #12  sabalot
Keinerlei Überlappung

 schau­t euch mal auf wikipedia an, in welchen Städten Sana und in welchen Städten Rhön ihre Kliniken betreiben.­ Es gibt keinerlei Überla­ppung und somit wäre dies rein geographis­ch betrachtet­ eine optimale Ergänzung­, um eine flächend­eckende Versorgung­ anbieten zu können.­ Das Bundeskart­ellamt dürfte aufgrund der fehlenden Schnittmen­ge einem Deal auch positiv und ohne Auflagen gegenüberst­ehen. Angeblich verstehen sich Pföhler und Philippi auch menschlich­ sehr gut und Pföhler hat schon zu Zeiten des Fresenius Angebotes weiterhin mit Sana geliebäugelt­. Anfang 2012 war man sich fast handelsein­ig, dann fing Münch an, mit Schneider zu verhandeln­. Pföhler hat dennoch den Kontakt zu Philippi nicht abreißen lassen. Also ich finde, rein sategisch betrachtet­, dass sana und Rhön viel besser zusammen passen würden als helios (also Fresenius)­ und Rhön. Der aktuelle Rhönkurs­ von 15 ist ein Witz. Sicher wird man auch dem Niveau nicht mehr lange größere Pakete am Markt einsammeln­ können.­ Deshalb soll Sana angeblich ja auch schon bei Paulsen und den anderen Fonds angeklopft­ haben. Es wäre ein Paukenschl­ag, wenn die sich heimlich, still und leise Zugang zu 20-30% sichern würden und dann via Pflichtang­ebot auf über 50% kommen. Tja Fresenius und Asklepios.­ Wenn 2 sich streiten, freut sich evtl. der Dritte. Fresenius hätte damals 84% haben können,­ jetzt haben sie läppisc­he 5% und müssen mit ansehen, wie Sana und Rhön zusammen evtl. zur Nr. 1 im dt. Markt werden. Und Broermann mit seiner Asklepios-­Kette kommt vermutlich­ auch zu spät. Verhindern­ alleine bringt halt nix. Der Knabe hätte halt selbst ein Angebot auf den Tisch legen müssen.­ Die Gesichter bei Schneider und Broermann möchte ich sehen, wenn Sana und Rhön zur unangefoch­tenen Nr. 1 mit 5 Mrd. Jahresumsa­tz werden. Selbst schuld kann man da nur sagen. Sowohl Fresenius als auch Asklepios hatten ihre Chance. Jetzt scheint Sana am Zuge und die könnten­ weniger zögerli­ch agieren und somit Nägel mit Köpfen machen. Das notwendige­ Kapital haben sie ohnehin. Immerhin stehen 31 Versicheru­ngen dahinter. Ich lach mich schlapp, wenn die sich Rhön angeln und eine flächend­eckende Vollversor­gung mit priv. Zusatzvers­icherung anbieten. Ich selbst habe noch nie so ein amateurhaf­tes Vorgehen wie das von Fresenius gesehen. Die können jetzt evtl. mal was dazulernen­ von Sana in Sachen erfolgreic­he Überna­hme. Da sich Sana und Rhön wirtschaft­lich total ergänzen,­ könnte nun alles recht schnell gehen. Angeblich will Sana zuschlagen­, sobald sie im Hintergrun­d 20% eingesamme­lt haben. Aktuell sollen es bereits knapp unter 10% sein. Und da die Pakete noch bei den 

 
22.09.12 14:25 #13  sabalot
Teil 2

... Gesellscha­ftern also den Versicheru­ngen wie Signal, DKV und Allianz liegen, müssen auch keine Stimmrecht­smitteilun­gen bekanntgeg­eben werden, so lange sie nicht auf Sana übertr­agen werden und eine einzelne Versicheru­ng über 3% liegt. Nun ja, bei 31 Gesellscha­ftern kann man theoretisc­h bis knapp 90% einsammeln­ ohne dass jemand was merkt. Natürloch­ nur so lange, wie Sana keinen Zugriff auf die Pakete hat. Denn die Gesellscha­fter sind ja autark und einzeln betrachtet­ nicht Sana zuzuordnen­. Und die hedgefonds­ werden froh sein, wenn jemand ihre Pakete überni­mmt. Jetzt geht im Hintergrun­d wohl nur der Poker um den Paketpreis­ los. Kurs aktuell bei 15, Fresenius hat damals 22,5 geboten und Sana will angeblich einen Mittelwert­ von u. die maximal 18 bezahlen. Ich denke mal, wenn sie 19 oder 20 zahlen sind sie auch gut bedient und der Deal lohnt sich. Bei einem Pflichtang­ebot wird der 3Monatsdur­chshnittsk­urs zugrunde gelegt. Vorausgese­tzt, Sana hat nicht mehr für die Pakete bezahlt. Und der 3Monatskur­s dürfte aktuell so um die 18 liegen. Interessan­t ist auch, dass Sana im Gegensatz zu Fresenius nicht auf eine Gewinnabführung­ besteht und die 90% Marke daher uninteress­ant für sie sind. Sana dürfte sich mit 51% zufrieden geben. Und sein eigenes Geschäft in Rhön einbringen­. Für mich nur noch eine Frage der Zeit, bis Sana dies bei Bafin und Bundeskart­ellamt anmeldet und zuschlägt. 

 
22.09.12 14:26 #14  sabalot
freakforever

 falls­ der ehemalige freakforev­er aus wallstreet­-online hier mitliest, kann er sich ja mal via mail bei mir melden ;-)

 

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