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Do, 4. März 2021, 10:40 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen reduziert Absatzrückstand zu Tesla - Aktienanalyse


15.01.21 13:01
Independent Research

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von Analyst Sven Diermeier von Independent Research:

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Vorzugsaktie des Wolfsburger Autokonzerns Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF).

Der VW-Konzern habe für den Monat Dezember 2020 erneut einen Absatzrückgang (-3% y/y) ausgewiesen, so dass sich für das Q4 2020 ein Minus von 6% y/y ergeben habe. Jedoch habe die Premium-Tochter Audi (+4% y/y bzw. -8% y/y) in Q4 und im Gesamtjahr absatzseitig mit den beiden Hauptkonkurrenten im Großen und Ganzen Gleichschritt halten können (Marke BMW: +4% y/y bzw. -7% y/y; Marke Mercedes-Benz: +/-0% y/y bzw. -8% y/y). Im Gesamtjahr 2020 habe der VW-Konzern ein Absatzminus von 15% (exkl. China: -19%) y/y hinnehmen müssen, womit der globale Pkw-Markt den Unternehmensangaben zufolge leicht habe outperformt werden können (sprich: leichter Marktanteilsgewinn), was auch als Ziel vom Autobauer ausgegeben worden sei. Ein signifikantes Absatzwachstum, allerdings auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau, hätten die elektrifizierten Autos des VW-Konzerns in 2020 aufgewiesen (+195% y/y), was einem Anteil von 5% (Vj.: 1%) am Gesamtsatzes des Wolfsburger Autobauers entspreche.

Der Abstand zu Tesla (Gj. 2020: 499.550 (Vj.: 367.656) E-Fahrzeuge) sei zumindest absatzseitig reduziert worden (zum Vergleich VW-Konzern Gj. 2020: 422.00 (Vj.: 142.900) E-Fahrzeuge). Unter CEO Diess habe der VW-Konzern nach Meinung des Analysten den automobilen Strukturwandel bisher zum Großteil erfolgreich in Angriff genommen. Von der in 2021 zu erwartenden globalen Konjunkturerholung werde seines Erachtens der VW-Konzern - trotz der Beschaffungsprobleme (elektronische Bauteile) - profitieren können. Die selbstgesteckten Ziele bis 2025 erachte der Analyst für realistisch. Seine Prognosen hätten Bestand.

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, bewertet die Volkswagen-Vorzugsaktie unverändert mit dem Rating "kaufen". Das Kursziel werde bei 169 Euro belassen. (Analyse vom 15.01.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
152,98 EUR +1,43% (15.01.2021, 12:51)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
153,06 EUR +0,71% (15.01.2021, 12:38)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2019 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,97 Millionen (2018: 10,8 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil stieg auf 12,9 Prozent an (2018: 12.2 Prozent). Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2019 auf 252,6 Milliarden Euro (2018: 236 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,0 Milliarden Euro (2018: 12,2 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 124 Fertigungsstätten. 671.205 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (15.01.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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