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Mo, 22. April 2019, 14:31 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: Positive Signale aus China - Kursziel erhöht - Aktienanalyse


15.04.19 13:00
Independent Research

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von Analyst Sven Diermeier von Independent Research:

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, erhöht in einer aktuellen Aktienanalyse sein Kursziel für die Vorzugsaktie des Wolfsburger Autokonzerns Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF).

Der VW-Konzern habe im März 2019 (-4% y/y) den siebten Auslieferungsrückgang in Folge ausweisen müssen (Q1 2019: -3% y/y). Die wichtigen Pkw-Marken hätten Rückgänge gezeigt (VW Pkw: -7% (Q1: -5%) y/y; Audi: -1% (Q1: -4%) y/y; Porsche: -11% (Q1: -12%) y/y). Audi habe sich besser als Mercedes-Benz, aber schwächer als BMW (Kernmarke) entwickelt. Regional betrachtet zeige sich für den VW-Konzern kein einheitliches Bild.

Insgesamt erwarte der Analyst, dass sich der VW-Konzern auch im März besser als der Gesamtmarkt entwickelt habe. Dass die EU-Wettbewerbskommission im laufenden Kartellverfahren wegen illegaler Absprachen bei der Abgasreinigungstechnik Volkswagen über ihre Beschwerdepunkte informiert habe, da sie ihren Verdacht vorläufig bestätigt sehe, komme für ihn nicht überraschend, nachdem sich der Verdacht vor ein paar Monaten verhärtet habe. Volkswagen könne hier zumindest auf eine abgeschwächte Kronzeugenregel hoffen.

Der VW-Konzern habe nach dem Q1 Rückstand auf sein Gesamtjahresauslieferungsziel ("leicht über dem Vorjahresniveau"), was aber in Anbetracht des zu erwartenden "Steigerungslaufs" keine Überraschung darstelle. Der Analyst halte die Gesamtjahres-Guidance nach wie vor für realistisch. Zumal VW von einer anziehenden Nachfrage in China im April spreche. Er sehe aufgrund der Konjunkturunsicherheiten (abgeschwächt), der Nebenkriegsschauplätze (Diesel-Thematik, Kartellverdacht) sowie der nach wie vor eingeschränkten Visibilität der Ertragsperspektiven (umfassender Strukturwandel im Pkw- und Nfz-Sektor) nach wie vor kein deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie.

Das Votum für die VW-Aktie lautet bei unveränderten Prognosen daher weiterhin "halten", so Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research. Das Kursziel sei von 160,00 auf 163,00 Euro erhöht worden. (Analyse vom 15.04.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
153,96 EUR +0,40% (15.04.2019, 12:40)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
154,20 EUR +0,65% (15.04.2019, 12:50)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2018 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,8 Millionen (2017: 10,7 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt leicht gesteigert 12,3 Prozent. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2018 auf 236 Milliarden Euro (2017: 230 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,2 Milliarden Euro (2017: 11,5 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern wird sein automobiles Kerngeschäft neu ausrichten, u.a. mit fast 70 neuen E-Modellen bis zum Jahr 2028. Zudem stehen der Ausbau von Batterietechnologie und autonomes Fahren als neue Kernkompetenzen im Fokus. Parallel dazu wird als zweite Säule ein markenübergreifender Geschäftsbereich für intelligente Mobilitätslösungen aufgebaut.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 122 Fertigungsstätten. 664.496 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (15.04.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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