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So, 28. Februar 2021, 4:34 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: Durchwachsener Nachrichtenfluss - Kaufvotum hat Bestand - Aktienanalyse


05.01.21 11:22
Independent Research

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von Analyst Sven Diermeier von Independent Research:

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Vorzugsaktie des Wolfsburger Autokonzerns Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF).

Seit der letzten Kommentierung des Analysten (am 17.12.) sei die Nachrichtenlage bei Volkswagen nach Ansicht des Analysten durchwachsen gewesen. VW habe vermelden müssen, dass sich der Konzern mit Problemen bei der Halbleiterbeschaffung konfrontiert sehe. Daher müsse der VW-Konzern eigenen Angaben zu Folge die Produktion an einzelnen chinesischen, nordamerikanischen und europäischen Standorten in Q1/2021 reduzieren. Der VW Pkw-Vertriebsvorstand Zellmer habe im Rahmen eines Zeitungsinterviews (Handelsblatt vom 05.01.2021) Beschaffungsprobleme nach Q1/2021 nicht vollkommen ausschließen wollen. Jedoch scheinen die Beschaffungsprobleme ein generelles Branchenproblem zu sein, so der Analyst von Independent Research. Zudem erachte Diermeier das Q1 (noch staatliche Lockdown-Maßnahmen in den meisten EU-Ländern in Kraft) noch als am unproblematischsten in 2021.

Darüber hinaus habe Jaguar Land Rover (gehöre zum indischen Tata Motors-Konzern) bei der US-Handelskommission Beschwerde wegen Patentverletzungen von VW eingereicht. Zudem verlasse CTO Goerke den VW-Bereich Softwareentwicklung aus persönlichen Gründen (sei erst Anfang 2020 von SAP gekommen). Software gewinne im Zuge der automobilen Strukturwandels stark an Bedeutung. Die Vermeidung des "harten Brexit" sei nach Erachten von Diermeier hingegen positiv für den VW-Konzern zu werten. Die anstehende Fusion von PSA und FCA (werde am 16.01. wirksam, es entstehe der weltweit viertgrößte Autobauer firmierend als Stellantis) sehe der Analyst gegenwärtig nicht als Belastungs-/Risikofaktor für den VW-Konzern.

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, bewertet die Volkswagen-Vorzugsaktie unverändert mit dem Rating "kaufen". Das Kursziel werde von 170 Euro auf 169 Euro gesenkt. (Analyse vom 05.01.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
148,96 EUR +0,11% (05.01.2021, 11:11)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
148,72 EUR +0,16% (05.01.2021, 10:56)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2019 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,97 Millionen (2018: 10,8 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil stieg auf 12,9 Prozent an (2018: 12.2 Prozent). Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2019 auf 252,6 Milliarden Euro (2018: 236 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,0 Milliarden Euro (2018: 12,2 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 124 Fertigungsstätten. 671.205 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (05.01.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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