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So, 28. Februar 2021, 4:38 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: Aufsichtsrat unterstützt Kurs von CEO Diess - Aktienanalyse


17.12.20 12:05
Independent Research

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von Analyst Sven Diermeier von Independent Research:

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Vorzugsaktie des Autokonzerns Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF).

Der VW-Aufsichtsrat habe CEO Diess im Rahmen einer Pressemitteilung für seine Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit gelobt und ihm und seinem Vorstandsteam die volle Unterstützung bei der Umsetzung der Strategie "Together 2025+" zugesagt. Ferner sei der Aufsichtsrat dem Ansinnen von CEO Diess nach einer raschen Entscheidung bezüglich der anstehenden Neubesetzung von Vorstandsposten gefolgt, was der Analyst positiv werte. Andererseits habe sich CEO Diess nicht mit seiner zumindest von den Medien kolportierten Forderung nach einer vorzeitigen Vertragsverlängerung (sein Vertrag laufe bis Frühjahr 2023) durchsetzen können.

Insgesamt werte der Analyst die Aussagen des VW-Aufsichtsrats in der Pressemitteilung positiv. CEO Diess sehe er gegenwärtig als "Garant" und nahezu "alternativlos" für einen erfolgreichen Strukturwandel des VW-Konzerns. Negativ werte er hingegen, dass sich der Aufsichtsrat offenbar überhaupt zu einer öffentlichen Unterstützung des CEOs und des Vorstands "genötigt" gesehen habe. Vorausgegangen seien erneut in die Öffentlichkeit geratene Streitigkeiten zwischen CEO Diess und dem Gesamt-/Konzernbetriebsratsvorsitzenden Osterloh gewesen. Fraglich bleibe allerdings, wie lange der "Frieden" anhalte.

Absatzseitig (allerdings Absatz sei nicht gleich Umsatz, Ergebnis, Cashflow) habe der VW-Konzern (-9% y/y) mit dem Markt (-2% y/y) im November erneut nicht mithalten können. Damit weise der Autobauer seit Jahresbeginn nun einen leichten Absatzrückstand gegenüber dem Markt (-17% y/y vs. -16% y/y) auf (VW-Ziel 2020: leicht besser als der Markt).

In Erwartung eines positiven Gesamtertrags (zwölf Monate) von leicht über 10% lautet das Votum für die VW-Vorzugsaktie weiterhin "kaufen", so Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research. Das Kursziel werde von 168,00 auf 170,00 Euro angehoben. (Analyse vom 17.12.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
154,54 EUR -0,83% (17.12.2020, 11:55)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
155,34 EUR -0,17% (17.12.2020, 11:41)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2019 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,97 Millionen (2018: 10,8 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil stieg auf 12,9 Prozent an (2018: 12.2 Prozent). Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2019 auf 252,6 Milliarden Euro (2018: 236 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,0 Milliarden Euro (2018: 12,2 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 124 Fertigungsstätten. 671.205 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (17.12.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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