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Mo, 12. April 2021, 5:46 Uhr

UniCredit

WKN: A2DJV6 / ISIN: IT0005239360

UniCredit: Ausschüttungen locken - Aktienanalyse


11.02.21 09:50
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - UniCredit-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der UniCredit S.p.A. (ISIN: IT0005239360, WKN: A2DJV6, Ticker-Symbol: CRIN, Nasdaq OTC-Symbol: UNCFF) unter die Lupe.

Die UniCredit habe 2020 mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Das liege aber nicht nur an den Belastungen durch die Corona-Krise. Auch der Wechsel an der Spitze der italienischen Großbank könnte eine Rolle spielen. Das Chartbild mache aber Mut und Aktionäre sollten wieder am Unternehmenserfolg beteiligt werden.

2020 sei inklusive aller Kosten für den Konzernumbau und Abschreibungen ein Verlust von knapp 2,8 Mrd. Euro angefallen nach einem Gewinn von 3,4 Mrd. Euro im Vorjahr, wie die Bank am Mittwochabend mitgeteilt habe. Das Minus sei höher ausgefallen als Experten erwartet hätten. Selbst der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sei um 73% auf 1,3 Mrd. Euro eingebrochen. Im laufenden Jahr solle dieser Wert u.a. dank des verschärften Sparkurses auf mindestens 3 Mrd. Euro steigen.

Der höher als von Analysten erwartete Verlust könnte auch mit dem anstehenden Chefwechsel zu tun haben. Der bisherige Chef Jean Pierre Mustier, der die Bank nach der Finanzkrise saniert habe, habe im Dezember seinen Rückzug zum April diesen Jahres angekündigt. Nun sei bekannt geworden, dass er das Institut bereits jetzt verlasse. Seit kurzem stehe mit Andrea Orcel auch sein Nachfolger fest. Vor einem Wechsel an der Konzernspitze sei es durchaus üblich, dass Altlasten aus der Bilanz beseitigt würden, um dem neuen Konzernlenker den Start zu erleichtern.

Nachdem die Bank jahrelang hohe Dividenden gezahlt habe, wolle der Vorstand die Zahlungen nun wieder aufnehmen. Aufgrund der Corona-Krise habe die Finanzaufsicht im vergangenen Jahr Finanzinstitute gebeten die Ausschüttungen an Aktionäre auszusetzen. Die UniCredit wolle der Hauptversammlung nun eine Dividendenausschüttung von 268 Mio. Euro und ein Aktienrückkaufprogramm über 179 Mio. Euro vorschlagen. Kombiniert mit außerordentlichen Ausschüttungen belaufe sich die gesamte Kapitalrückführung an die Aktionäre nach Angaben der Bank im laufenden Jahr auf 1,1 Mrd. Euro.

Die UniCredit stehe vor einem großen Umbruch. Mustier habe die Sanierung der Bank erfolgreich vorangetrieben, aber habe zuletzt keinen Rückhalt mehr im Management der Bank. Charttechnisch sei der Kurs allerdings jüngst aus dem Abwärtstrend bei 8,47 Euro ausgebrochen und habe ein Kaufsignal generiert. Weitere Fantasie komme von den geplanten Dividendenzahlungen. Spekulativ orientierte Anleger könnten einen Trade wagen, so Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 11.02.2021)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze UniCredit-Aktie:

Xetra-Aktienkurs UniCredit-Aktie:
8,497 EUR -2,60% (11.02.2021, 09:35)

Borsa Italiana-Aktienkurs UniCredit-Aktie:
8,504 EUR -2,34% (11.02.2021, 09:37)

ISIN UniCredit-Aktie:
IT0005239360

WKN UniCredit-Aktie:
A2DJV6

Ticker-Symbol UniCredit-Aktie:
CRIN

Nasdaq OTC Ticker-Symbol UniCredit-Aktie:
UNCFF

Kurzprofil UniCredit S.p.A.:

UniCredit S.p.A. (ISIN: IT0005239360, WKN: A2DJV6, Ticker-Symbol: CRIN, Nasdaq OTC-Symbol: UNCFF) ist eine italienische Holding von Finanzdienstleistungs-Unternehmen mit Sitz in Rom und Mailand. Wichtigstes Aktionsfeld ist neben Italien insbesondere Mittel- und Osteuropa, wo in mehreren Ländern Tochtergesellschaften der Gruppe Marktführer sind. (11.02.2021/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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