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So, 1. November 2020, 0:07 Uhr

Positive Broker-Studie beflügelt europäischen Autosektor - SoftBank-Aktie unter Druck - Firstgroup-Aktie hebt ab


08.09.20 09:12
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Da die US-Märkte wegen eines Feiertages (Labor Day) geschlossen waren, war der Newsflow an den Aktienmärkten ziemlich überschaubar, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Samsung Electronics (ISIN: US7960502018, WKN: 881823, Ticker-Symbol: SSUN) habe in den USA einen prestigeträchtigen 5G-Ausrüstungsvertrag (Volumen: USD 6,6 Mrd.; Laufzeit bis 2025) von Verizon (ISIN: US92343V1044, WKN: 868402, Ticker-Symbol: BAC, NYSE-Symbol: VZ) an Land ziehen können. Seine europäischen Konkurrenten hätten unterschiedlich reagiert: während Ericsson (ISIN: SE0000108656, WKN: 850001, Ticker-Symbol: ERCB, Nasdaq OTC-Symbol: ERIXF) (+0,4%) leicht habe zulegen können, habe Nokia (ISIN: FI0009000681, WKN: 870737, Ticker-Symbol: NOA3, NASDAQ OTC-Symbol: NOKBF) (-3,3%) gegen den Markttrend stärker nachgegeben.

Die SoftBank Group (ISIN: JP3436100006, WKN: 891624, Ticker-Symbol: SFT) (-7,2%) sei gestern in Japan schwächer gegangen, nachdem bekannt geworden sei, dass das Konglomerat massive Wetten mit Call-Optionen auf weiter steigende Aktienkurse im Technologiesektor eingegangen sei.

Der europäische Autosektor habe neben den guten chinesischen Exportdaten auch von einer positiven Broker-Studie profitiert. So hätten VW (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) (+4,7%), Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) (+3,7 %) und Renault (ISIN: FR0000131906, WKN: 893113, Ticker-Symbol: RNL, EN Paris: RNO, Nasdaq OTC-Symbol: RNSDF) (+2,9%) deutlicher zulegen können.

Rückenwind hätten gestern europäischen Pharmawerte gehabt. Hier habe die Hoffnung auf einen baldigen Corona-Impfstoff für Fantasie gesorgt. Zudem sei bekannt geworden, dass der künftige Corona-Impfstoff der Pharmakonzerne Sanofi (ISIN: FR0000120578, WKN: 920657, Ticker Symbol: SNW, EN Paris: SAN, NASDAQ OTC-Symbol: SNYNF) (+2,4%) und GlaxoSmithKline (ISIN: GB0009252882, WKN: 940561, Ticker-Symbol: GS7, London: GSK, Nasdaq OTC-Symbol: GLAXF) (+4,3%) weniger als EUR 10 pro Impfdosis kosten solle.

Firstgroup (ISIN: GB0003452173, WKN: 896516, Ticker-Symbol: FGR) seien gestern um 26,9% haussiert. Einem Bericht zufolge hätten Finanzinvestoren Interesse am US-Geschäft des britischen Transportunternehmens. (08.09.2020/ac/a/m)