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Di, 2. März 2021, 18:37 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Internationale Aktienmärkte durch Aussicht auf grundlegende Einigung im Handelsstreit weiter beflügelt


05.03.19 16:20
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Die Aussicht auf eine grundlegende Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China beflügelte die Aktienkurse weiter, so Dr. Frank Wohlgemuth, Analyst der der National-Bank AG.

Per gestrigem Schlusskurs belaufe sich das Jahresplus im DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) mittlerweile auf stolze 9,8%, im EURO STOXX 50 (ISIN: EU0009658145, WKN: 965814) könnten sich die Anleger über Kurszuwächse von 10,5% freuen, der breite US-Index S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: 78378X107) sei sogar um 12,5% gestiegen. Das seien beeindruckende Zahlen, bedenke man doch, wie negativ das Aktiensentiment noch vor wenigen Wochen zum Ende des letzten Jahres gewesen sei. Es zeige sich wieder: An seinen Grundüberzeugungen sollte man als Investor festhalten und sich auch bei länger anhaltenden Sentiment-Verschlechterungen nicht ohne fundamentale Gründe davon abbringen lassen.

Bei aller Euphorie sollte aber nicht vergessen werden: Auch wenn es zwischen den USA und China zu einer umfassenden Einigung in Handelsfragen komme, würden die tiefer gehenden Probleme nicht gelöst werden. Die Kapitalmärkte würden sich auf einen um mehr oder weniger europäischen Einfluss angereicherten "Zweikampf" einrichten. Dies sei aber grundsätzlich nicht nur negativ zu sehen. Aus dem Handelsstreit könne auch eine intensive Wettbewerbssituation zwischen den beiden machtvollsten Wirtschaftsräumen der Welt entstehen, welche eine zusätzliche wirtschaftliche Dynamik entfachen könnte.

Die fundamentalen Daten sowohl auf Makro- als auch auf Mikroebene hätten sich in jüngster Zeit zum Teil spürbar eingetrübt. So seien die bislang veröffentlichten Unternehmensberichte im Zuge der Quartalsberichterstattung zum Q4/2018 und zum Gesamtjahr gerade bei den europäischen Unternehmen bislang alles andere als berauschend ausgefallen. Insbesondere exportorientierte Unternehmen würden vor den Folgen eines eskalierenden Handelsstreits warnen. Dementsprechend seien die Gewinnerwartungen für den DAX für das Jahr 2019 deutlich zurückgeführt worden. Dieses gegensätzliche Verhalten zwischen Marktentwicklung und Unternehmensdaten erkläre sich u. a. durch den zeitlichen Vorlauf der Börsenkurse im Vergleich zu den harten Unternehmenszahlen. Die schwächeren Daten hätten bereits im Q4/2018 ihren Niederschlag in den Aktienkursen gefunden, nunmehr preise der Aktienmarkt die Erwartung besserer Unternehmenszahlen aufgrund des zu erwartenden Kompromisses im Handelskonflikt ein.

Die Analysten der der National-Bank AG fühlen sich weiterhin mit ihren Index-Prognosen sehr wohl. Auch wenn die Indices ihre kurz- bzw. mittelfristigen Prognosen zum Teil schon erreicht bzw. überschritten hätten, würden sie kurzfristige Rücksetzer nach dem rasanten Anstieg nicht überraschen. In der relativen Sicht würden Aktien im Hinblick auf die Erzielung einer auskömmlichen Rendite anhaltend alternativlos bleiben. Für die DAX-Unternehmen würden die Analysten für dieses Jahr abermals mit einer Rekordausschüttung bei den Dividendenzahlungen rechnen, die aktuelle DAX- bzw. EURO STOXX 50-Dividendenrendite belaufe sich auf 3,1% bzw. 3,6%. (05.03.2019/ac/a/m)




 
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