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Di, 17. September 2019, 22:57 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

Commerzbank wegen eines Verdachts durchsucht - Aktienanalyse


11.09.19 11:30
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-Aktienanalyse von Fabian Strebin vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär":

Fabian Strebin von "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) unter die Lupe.

Der DAX-Konzern werde von der Vergangenheit eingeholt. Wie DER AKTIONÄR gestern berichtet habe, sei das Finanzinstitut wegen des Verdachts auf eine Beteiligung an "Cum-Ex"-Geschäften durchsucht. Diese Transaktionen würden die Bank schon länger beschäftigen. Die Commerzbank-Aktie zeige sich bisher unbeeindruckt.

Bereits im November 2017 habe die Staatsanwaltschaft Frankfurt die Commerzbank durchsucht. Damals sei es um Geschäfte aus den Jahren 2006 bis 2010 mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro gegangen. Wegen falscher Steuerbescheinigungen solle ein Schaden von knapp 40 Millionen Euro entstanden sein. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft habe erklärt, die Ermittlungen hätten angedauert und ein Ende sei nicht absehbar.

Jetzt ermittle die Staatsanwaltschaft Köln. Seit Ende 2015 prüfe die Commerzbank selbst die Vorgänge. Die Prüfung der Aktiengeschäfte, die den DAX-Konzern betreffen würden, sei 2018 abgeschlossen worden. Die der ehemaligen Dresdner Bank würden noch andauern. Man habe inzwischen Rückstellungen für die Verfahren gebildet. Im Geschäftsbericht heiße es aber, dass es nicht ausgeschlossen werden könne, "dass sich die gebildeten Rückstellungen nach abschließenden Verfahrensentscheidungen teilweise als unzureichend erweisen".

Die Cum-Ex-Geschäfte würden ein erhebliches rechtliches Risiko für die Commerzbank darstellen. Es zeichne sich ab, dass die Commerzbank stärker in die Praktiken verwickelt sei, als gedacht. Langfristig orientierte Investoren sollten daher die Commerzbank-Aktie meiden.

Für Trader ergeben sich jedoch kurzfristig Chancen: Der Aktienkurs hat den kurzfristigen Abwärtstrend bei 5,84 Euro und die 50-Tage-Linie bei 5,72 Euro geknackt und damit jeweils ein Kaufsignal geliefert, so Fabian Strebin von "Der Aktionär". Eine Unterstützung liege bei 5,71 Euro, die nächste Hürde warte bei 6,15 Euro auf Höhe des Verlaufshochs vom Sommer. (Analyse vom 11.09.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,845 EUR +1,49% (11.09.2019, 10:27)

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,82 EUR +0,81% (11.09.2019, 10:39)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Eurex Optionskürzel Commerzbank-Aktienoption:
CBK

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Standorten in knapp 50 Ländern. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen, das genau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten ist.

Die Commerzbank wickelt rund 30% des deutschen Außenhandels ab und ist Marktführer im deutschen Firmenkundengeschäft. Zudem ist die Bank aufgrund ihrer hohen Branchenkompetenz in der deutschen Wirtschaft ein führender Anbieter von Kapitalmarktprodukten. Ihre Töchter Comdirect in Deutschland und mBank in Polen sind zwei der weltweit innovativsten Onlinebanken.

Mit ungefähr 1.000 Filialen betreibt die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Insgesamt betreut die Bank mehr als 18 Millionen Privat- und Unternehmerkunden sowie über 70.000 Firmenkunden, multinationale Konzerne, Finanzdienstleister und institutionelle Kunden weltweit. Im Jahr 2018 erwirtschaftete es mit rund 49.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von 8,6 Milliarden Euro. (11.09.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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