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Fr, 22. Januar 2021, 21:11 Uhr

Moderna

WKN: A2N9D9 / ISIN: US60770K1079

Aktienmärkte weiterhin in Hausse-Laune


17.11.20 14:15
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Die Aktienmärkte befinden sich weiterhin in Hausse-Laune, so Dr. Frank Wohlgemuth, CIIA bei der National-Bank AG.

Neben dem ohnehin positiven Sentiment aufgrund des Machtwechsels in Washington würden anhaltend vielversprechende Nachrichten hinsichtlich des Fortschritts bei der Covid-19-Impfstoffentwicklung die globalen Aktienkurse stützen. Nach der letztwöchigen Erfolgsmeldung des Gespanns BioNTech (ISIN: US09075V1026, WKN: A2PSR2, Ticker-Symbol: 22UA, NASDAQ-Symbol: BNTX)/Pfizer (ISIN: US7170811035, WKN: 852009, Ticker-Symbol NYSE: PFE) habe Anfang dieser Woche der US-Konzern Moderna (ISIN: US60770K1079, WKN: A2N9D9, Ticker-Symbol Deutschland: 0QF, NASDAQ-Ticker-Symbol: MRNA) ebenfalls bedeutsame Fortschritte in seiner Impfstoffgewinnung verkündet. So weise sein neu entwickelter Impfstoff eine Effektivitätsrate von 94,5% auf. Dieses außerordentlich gute Ergebnis vertiefe in Ergänzung zu den Ergebnissen von BioNTech/Pfizer die Hoffnung, dass ein wirksamer Impfstoff gegen Covid-19 relativ zeitnah flächendeckend zum Einsatz kommen könnte.

Der mögliche Impfstoff von Moderna zeichne sich durch einige erfolgsversprechende Eigenschaften aus. Er könne laut Unternehmensangaben bei -20 Grad verschifft und anschließend bis zu 6 Monate bei dieser Temperatur gelagert werden. Nach dieser Phase könnte er für 30 Tage zwischen 2 und 8 Grad aufbewahrt werden. Im Gegensatz dazu müsse der Impfstoff von BioNTech/Pfizer bei -75 Grad transportiert werden und würde anschließend nur 5 Tage in einem normalen Kühlschrank überleben. Zudem solle der Moderna-Impfstoff auch gegen schwere Verläufe von Covid-19 schützen. BioNTech/Pfizer habe diesbezüglich keine Aussage getroffen.

Für die Aktienmärkte entscheidend sei jedoch die zunehmende Zuversicht, dass ein wirksamer Impfstoff im Laufe des nächsten Jahres zur Verfügung stehen werde. Ob dies bereits zu Beginn des Jahres der Fall sei, oder erst zur Mitte hin, sei in der Betrachtung eher sekundär, entscheidend sei, dass es passieren werde.

Der jetzige Amtsinhaber habe zwei Wochen nach der Wahl immer noch nicht seine Niederlage bei den US-Präsidentschaftswahlen vor zwei Wochen eingeräumt. Den Aktienmärkten sei zwar klar, dass es zum Machtwechsel kommen werde, die Frage sei leider nur, wieviel Schaden Präsident Trump bis dahin noch verursachen könne. Die bislang ausbleibende Zusammenarbeit im Hinblick auf den Machtübergang sei für die Sicherheit der USA jedenfalls mehr als nur bedenklich. Sie verstärke die Spaltung der US-Gesellschaft immens, delegitimiere sie doch den Wahlsieg Bidens in einer historisch noch nie dagewesenen Weise. Dem Mantra des gewählten Präsidenten Biden nach einer Zusammenführung bzw. Versöhnung der US-Gesellschaft - füge sie somit schon vor dem Beginn der Amtszeit einen nahezu irreparablen Schaden zu.

Die Analysten der National-Bank AG sind weiterhin zuversichtlich für die Entwicklung an den Aktienmärkten eingestellt. Eine unverändert akkommodierende globale Geldpolitik, umfassende fiskalpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung der Folgen der Pandemie im Zusammenspiel mit Impfstoff-Optimismus sowie einem ruhigeren politischen Fahrwasser seien ein sehr aussichtsreicher Cocktail für weitere Zugewinne an den globalen Aktienmärkten. (17.11.2020/ac/a/m)





 
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