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Mi, 21. April 2021, 12:05 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Aktienmärkte: Verunsicherung macht sich breit


08.10.19 15:15
National-Bank AG

FrankfurtEssen (www.aktiencheck.de) - An den Aktienmärkten macht sich ausgehend von den schwächeren Daten von der Konjunkturseite zusehends Verunsicherung breit, so die Analysten der National-Bank AG.

Dies habe - insbesondere bei sehr exportsensitiven Indices wie dem DAX - in der letzten Woche zu spürbaren Kursrückgängen geführt. Zwar würden die Argumente der letzten Wochen bzw. Monate für die Aktienanlage weiter gelten: Einerseits verkörpere die Aktienanlage aufgrund ihrer relativen Attraktivität im fest verwurzelten Niedrigzinsumfeld eine nahezu unverzichtbare Alternative in der Geldanlage. Andererseits würde es hinsichtlich des Handelskonflikts für beide Seiten viel Sinn machen, zu einer zeitnahen Einigung zu kommen. Nur würden momentan rationale Argumente die entscheidende Rolle spielen?

Wenn man die tägliche Politik aus Washington verfolge, könne man dies nicht bejahen. Dies mache eine Prognose über die Beilegung bzw. Entschärfung des Handelskonflikts so schwierig. Die Grundhaltung, dass nachhaltige Gefahr für die Aktienmärkte erst dann drohe, wenn die nun angesetzten Verhandlungen zwischen den USA und China erneut scheitern sollten, sei sicherlich richtig, zu einer unmittelbaren Verbesserung der nervösen Stimmung trage dies jedoch nicht bei. Würden also wieder nur die Notenbanken bleiben, die mit zusätzlichen geldpolitischen Hilfen das Aktiensentiment retten müssten. Der sog. "Powell"- bzw. "Draghi"-Put sei also weiterhin aktiv und die Prognose, dass zukünftig ein "Lagardere-Put" existiere, sei von keiner großen Prognoseunsicherheit.

Trotz der dauerhaften Notenbankunterstützung reduzieren die Analysten der National-Bank AG ihre Prognosen des DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) und des EURO STOXX 50 (ISIN: EU0009658145, WKN: 965814) moderat. Ursächlich dafür sei das Zusammenspiel von sich doch deutlich verschlechternden wirtschaftlichen Daten in jüngster Zeit sowie einer erheblichen politischen Unsicherheit in den nächsten Wochen (Brexit, Handelskonflikt, Diskussionen über TrumpImpeachment). (08.10.2019/ac/a/m)



 
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